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Was ist eine der besten Eigenschaften Italiens?

Richtig!

Das Essen!

Und was ist das Tolle daran, einen Italiener zum Freund zu haben?

Also, einmal abgesehen von der klischeehaften Romantik?! 😉

Richtig!

Auch das Essen!

Wenn wir zusammen sind, was ja außer mit einigen Ausnahmesituationen, wie meinem Umzug zuletzt, leider relativ selten ist, ist kochen ein fester Bestandteil unseres Alltags.  Ist er bei uns beiden auch so, aber gemeinsam macht’s einfach mehr Spaß.  

Wobei “gemeinsam” vielleicht nicht so ganz der richtige Begriff dafür ist. Denn in der Regel kocht dann er, ich reich’ höchstens Zutaten an und esse. 😀

Als wir im Frühjahr dieses Jahr die Chance hatten, endlich einmal längere Zeit miteinander zu verbringen – fast zwei Monate am Stück! Juhu! – lief es in der Regel so: Ich ging zur Arbeit, er machte sich in der Küche ans Werk, so, dass wenn ich heimkam, das Essen fertig war.

Ein Traum, sag ich Euch!

(Problematisch war’s dann nur, als er wieder zurück ist, denn ich hatte mich echt irgendwie an diesen Luxusdienst gewöhnt gehabt.)

Man muss dazu sagen, dass mein Freund auch einfach wahnsinnig gerne kocht. Es stellte für ihn also weder ein Problem dar, noch musste ich ein schlechtes Gewissen haben, dass ich ihn irgendwie indirekt nötigen würde, das zu tun.

Wir haben gemeinsam Limoncello zu Hause gemacht, Schokolikör, haben Focaccia gebacken und Pizza.

Nur die frittierten Artischocken haben wir noch nicht hingekriegt. Aber das wird irgendwann auf jeden Fall nachgeholt!

Zwar hat mein Freund eine bisweilen merkwürdige Kochroutine und hinterlässt schon auch mal ein Schlachtfeld beim Werkeln, aber hey! Das Essen hat’s in jedem Fall wieder wettgemacht.

Zu meinem Geburtstag gab’s dann eine ganz besondere Überraschung: Als ich von der Arbeit nach Hause kam, stand das Essen gerade auf dem Tisch. Erdbeerrisotto!

risotto-a-fragole-e-spumante Un cuoco personale - mein persönlicher Koch!
Erbeerrisotto zum Geburtstag – fatto a casa!

Da sag’ noch einer, Liebe gehe nicht durch den Magen! 🙂

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