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leggere in italiano »Italy Fundstück des Monats: März

Ich fliege heute nach Bari! Juhu! 😀 Ich freu mich auf’s Meer und ich freu mich auf die Menschen, die ich dort kennenlernen und treffen werde! 🙂 (Und natürlich auf viele neue Eindrücke!) Pünktlich zu meiner Abreise also hier nun das

Fundstück des Monats März:

Seit einigen Wochen mache ich einen neuen Italienischkurs. Da geht es – nicht nur, aber eben auch – um den Konjunktiv. Jaaa, auch wir haben im Deutschen einen Konjunktiv, allerdings machen wir weit weniger exzessiv Gebrauch davon, als die Italiener. In Situationen der Ungewissheit, um Gemütszustände, Erwartungen und das Warten selbst, Hoffnungen und Wünsche auszudrücken – ich bin ja mittlerweile der Meinung, es wäre sinnvoller, den Konjunktiv noch vor dem Präsens zu lernen, wenn man Italienisch lernen möchte. 😀

Bisher habe ich den Konjunktiv wahl- bzw. situationsweise durch den Imperfekt oder das Futur Semplice ersetzt und musste mich so nicht damit herumschlagen, wie genau er nun gebildet wird und wann man ihn benutzt. Da war ich einen Augenblick lang der Meinung, ich würde die italienische Sprache einigermaßen akzeptabel beherrschen, und dann kommt der Konjunktiv daher und bringt meines hübsches Linguistikutopia ins Wanken. 😉

Ich glaube, ich war lange nicht mehr so unsicher in der Sprachanwendung wie derzeit. Ich hab ja die Hoffnung, dass sich das bald wieder legt, wenn ich ein besseres Gefühl für den vermaledeiten Konjunktiv entwickelt habe. Momentan jedenfalls ist irgendwie alles Konjunktiv. 😀 Da hilft es nur bedingt, wenn mir viele Italiener unisono mitteilen, dass selbst Muttersprachler den Konjunktiv nicht beherrschen. Nicht mal Politiker. Wie das Fundstück des Monats gekonnt beweist…!

Fazit: Meiner politischen Karriere steht auch der Konjunktiv nicht im Weg… 😛 😀



 

Comments

  1. Haha! Ja, meine Schwiegermutter ist da immer sehr am Meckern, wenn sie politische Reden hört, die grammatikalisch so zu wünschen übrig lassen. Mit mir ist sie da zum Glück gnädiger. Ich ignoriere den Konjunktiv im Moment noch weitestgehend, erkenne ihn aber wieder.

    • Hehehe, mir verleiht es zumindest ein besseres Gefühl zu wissen, dass den auch Muttersprachler vergeigen 😀 Ich ignoriere ihn auch…so gut ich eben kann, aber spätestens im Kurs führt leider kein Weg mehr an ihm vorbei… Ob das Fluch ist oder Segen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen – jetzt steh ich ja eh erstmal vor der Herausforderung den baresischen Dialekt zu verstehn 😀 Mir bleibt aber auch nichts erspart ?

      • *ggg* Für das Barese müsste man einen extra Kurs belegen. Also mach‘ Dir keine Gedanken…

        Und, was den Konjunktiv betrifft, ist es eins der wenigen Dinge, die ich weiß, dass man ihn nach „se“ theoretisch gebrauchen müsste und im anderen Halbsatz dann das Condizionale steht. 🙂

        • Ich glaubs auch 😀

          Nicht nach „che“? Ich dachte, nach „se“ kommt „doppel-s“? ARGH ???

          Egal, wir werden den schon noch durchschauen 😉
          Ich meld mich morgen oder übermor gen nochmal bei Dir 🙂

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