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Status Quo Vadis

Ich weiß, ich wollte Euch eigentlich mit meinem Abenteuer-Potpourri aus Bari beglücken, aber ich muss zuvor doch noch etwas anderes loswerden, das mir seit einigen Tagen auf der Seele brennt.

(Außerdem bin ich noch nicht dazu gekommen, „mein Bari“ in Worte zu fassen – so viel schon mal vorab: Ich werd‘ auf jeden Fall wieder kommen!)

Nu‘ aber…

  1. Seit ich meinen Blog – mehr oder weniger stümperhaft – bilingual schreibe, erreichen mich rund 1/3 aller Zugriffe aus Italien! Ich freu mich sehr darüber und hoffe, dass Ihr mich versteht! 😀
  2. Das da:

Auch wenn sich meine Beweggründe vielen – vor allem Italienern – nicht erschließen, habe ich ja bereits während meiner Beziehung den Entschluss gefasst, Deutschland (vorerst) den Rücken zu kehren (warum ich mich gerade mit einem Handfeger in der Hand vor meinem inneren Auge sehe, sei dahingestellt) und ans Meer zu ziehen. Nachdem – eigentlich noch bevor – ich aus Bari zurück kam, ist die Stadt auch in meiner Destinationenliste ganz weit nach oben gerückt und ich bin mittlerweile darauf ausgerichtet, dort erstmal vor Anker zu gehen. Aktuell sieht die Planung Oktober vor!

Und hier sind wir auch schon beim aktuellen Stand.

Ich bin sonntags abends gelandet, kam sehr spät nach Hause und entsprechend gerädert montags auf die Arbeit… Den ganzen Tag drehte sich mein Gedankenkarussell nur darum, dass ich es nicht mehr sehr viel weiter aufschieben könne, mit meinen Chefs über all das zu reden, was ich seit Monaten mit mir herumschleppe. Was mich belastet, was ich vorhabe.

Vielleicht kennt Ihr das, wenn dieser riesengroße Elefant im Raum ist, der den ganzen Platz für sich vereinnahmt… Ich weiß nicht wie genau, aber ich hab es an ihm vorbei geschafft und habe montags nachmittags, kurz bevor ich aus dem Büro bin, todesmutig eine Mail an meine beiden Vorgesetzten geschrieben und für die nächsten zwei Wochen um ein Gespräch unter vier – bzw. sechs – Augen gebeten.
Am nächsten Tag kam ich etwas ausgeruhter ins Büro und hatte meine Mail tatsächlich schon wieder vergessen, als ich im Mailfach eine Antwort erblickte:

Hallo Julia,
das trifft sich gut, wir wollten sowieso zeitnah auf dich zukommen.
Wie wäre es morgen um 13 Uhr?
Liebe Grüße
N.

Morgen war dann damit also heute!

Direkt zwei Tage nach meiner Ankunft.

Direkt nach der Mittagspause.

Mein Pulsschlag stieg in nicht mehr messbare Sphären!

Ich versuchte mich abzulenken, aber die Nervosität ließ nicht locker. Sie riss und zerrte an mir und machte es sich in einer Hängematte zwischen meinen Schultern bequem – das Damoklesschwert in der Hand ließ sie verträumt herunterbaumeln, so dass es ganz leicht, aber doch konstant an meinen Nackenhärchen rasierte… Kurzum: An Arbeit war nicht zu denken.

12.30 Uhr – Mittagspause. Essen? Vergiss es!

13.00 Uhr – Mein Blick ist auf die Uhr fixiert. Ich versuche mich mittels Atemübungen, die ich im Yoga gelernt habe, einigermaßen runterzufahren. Doch noch mal Pipibox? Japp…

13.05 Uhr – Wusa!

13.06 Uhr – Tabak, Filter, Papers, ein letzter tiefer Atemstoß: Los geht’s!

Ich sitze im Büro der Chefs.

Das Telefon klingelt, einer der beiden nimmt erst noch den Anruf entgegen, der andere setzt sich bereits zu mir an den Tisch.

Ich will eine Zigarette drehen – mit zitternden Händen und einem unsagbar großen Kloß in Hals und Bauch zerreiße ich die ersten beiden Papierchen. Dann sitzen mir beide gegenüber.

In meinem Kopf hatte ich mir lange vor dem Gespräch einen Leitfaden zurecht gelegt. Was ich wann wie wo in welcher Reihenfolge sagen wollte. Aber, so wie der erste Zug in an der Zigarette in meine Lungen, schossen mir plötzlich die Tränen aus den Augen und ich platzte mit allem konfus und quer durcheinander heraus.

Die Reaktion meiner Gegenüber darf man wohl getrost als geschockt bezeichnen.

„Hast Du Dir das wirklich gut überlegt?“

„Willst Du nicht doch nochmal eine Nacht drüber schlafen?“

Nein. Und nein.

Aber ich fing mich wieder einigermaßen und konnte mein Vorhaben dann genauer schildern. Auch ohne Tränen. Nach meinen Ausführungen und auch Vorschlägen für eine weitere Zusammenarbeit, die den beiden genug Zeit gegeben haben, den ersten Schock zu verdauen, sahen Sie ein, dass ich diese Entscheidung nicht gestern getroffen hatte. Dass ich nicht überstürzt handelte und dass ich es mir sicher nicht einfach gemacht hatte, mich von dem vertrauten – und ein bisschen auch geliebten – Verlag zu verabschieden. Sie erkannten aber auch, das etwas in mir ist, das ausprobiert und ausgelebt werden will. Ein Drang, der, seit ich 2013 aus Australien zurück kam, und durch die vielen Reisen nach Italien nur noch stärker geworden war. Ein Gefühl, dass mein Leben still steht und ich einen Weg, meinen Weg finden muss, um es wieder in Gang zu setzen.

Ist das alles radikal? Ist das vielleicht wirklich ein bisschen irre?

Mag sein. Vielleicht ist es sogar wahrscheinlich. Aber was hätte ich davon, mein Gefühl zu verdrängen, so weiter zu machen wie bisher und dabei ständig zu überlegen: was wäre gewesen, wenn…?! Würde mich das glücklich machen? Würde das meinem Leben wieder neuen Antrieb geben?

Nach ein bisschen Rechnerei und Überlegerei darüber, wann der beste Zeitpunkt für die Kündigung wäre, wurde mir dann am Montag, 10.04.2016 – ein für mich historischer Datumsmeilenstein – mein Kündigungsschreiben überreicht und ich werde somit ab dem 31.08. erstmal arbeitslos sein.

Es gibt momentan noch so furchtbar vieles, das ich bedenken und organisieren muss und: Ja! Es macht mir Angst! Natürlich macht es mir Angst. Ich stelle mein Leben auf den Kopf. Nicht nur einen Teil davon, das ganze Leben. Neue Arbeitsweise, neue Wohnung, neues Land, neue Kultur, neue Sprache, neue Leute… Und dann sind da natürlich die nicht von der Hand zu weisenden Nachteile, auf die mich bevorzugt Italiener immer wieder aufmerksam machen:

  • Die Korruption (Gibt es in Deutschland natürlich nicht… *räusper*)
  • Die schlechte Arbeitsmarktlage (Italien ist in der Krise seit das Römische Reich untergegangen ist…)
  • Der maue ÖPNV (Dass die Deutschen so pünktlich sind ist bis zur Deutschen Bahn auch noch nicht durchgedrungen…)

Ich weiß das alles. Ich habe es gesehen, miterlebt und mittlerweile auch oft genug gehört. Und klar sind das Argumente, die meine Unsicherheit befeuern. Aber ich weiß auch, dass ich dieses ganze Unterfangen nicht mache, um andere in ihren Ansichten zu bestätigen oder zu widerlegen. Ich lebe nicht das Leben anderer. Ich lebe mein Leben. Und für jedes Argument dagegen, habe ich mittlerweile ein ganzes Bataillon an Gegenargumenten:

  • Hier gibt es kein Meer und das Wetter ist doof (Wusstet Ihr eigentlich, dass die Deutschen laut Unicef-Studie hinsichtlich der allgemeinen Zufriedenheit mit dem Leben auf Platz 29 von 35 rangieren?)
  • Ich habe letztes Jahr in einem Monat 45 Bewerbungen geschrieben und gerade einmal 1 Antwort mit Job Interview bekommen und das war dann auch noch nix – tell me about Arbeitsmarkt…
  • Ich bin nicht abhängig vom italienischen Arbeitsmarkt, wenn ich freiberuflich arbeite – im Gegenteil werde ich auch für einige der Magazine unseres Verlages weiter arbeiten können
  • Ich werde niemandem etwas wegnehmen
  • Selbst wenn ich entscheiden sollte, zurückzukehren (was momentan in meinem Plan nicht mal als Gedankenspiel vorkommt), war das keine verlorene Zeit, sondern im Gegenteil hat es mich persönlich und professionell mit Sicherheit weiter gebracht
  • Ich habe weder Kind noch Kegel, Haus noch Hof, Mann noch Maus: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Was soll ich sagen? Seit diesem Gespräch mit den Chefs hat der Elefant sich geschlichen!

Mir geht es sooo viel besser, dass es schon fast nicht mehr in Worte zu fassen ist.

Die wichtigste Hürde ist genommen. Die andern, die jetzt folgen, werden zwar genauso hoch sein, aber der Knoten ist geplatzt! Ich muss nicht mehr hinterm Berg halten, sondern kann mich ganz getrost auf das konzentrieren, was nun noch ansteht, um meinen Traum vom Auswandern und der Freiberuflichkeit wahr zu machen.

Im Moment scheint das auch alles machbar. Und ja, ich weiß: Es wird immer noch was kommen, womit ich nicht gerechnet habe. Und ja, es macht mir Sorge, dass ich evtl. nicht rechtzeitig eine Unterkunft finden werde. Und ja, ich mache mir Gedanken darüber, ob das alles so klappt. Aber das sind ungelegte Eier! Wenn ich jetzt anfange, darüber nachzudenken, was alles dagegen spricht, diesen Schritt zu gehen, dann werde ich ihn nicht machen. Und so wenig ich ein Problem damit habe, an äußeren Umständen zu scheitern, so sehr habe oder hätte ich ein Problem damit, an meinen eigenen Ängsten zu scheitern!

Ein kurzer Rückblick:


  • Ich lebe aktuell noch in der Stadt, in die ich ziehen wollte, als ich sie mit 13 Jahren das erste Mal selbst erkundet habe.
  • Ich war von der Schule geworfen worden, bin mit miserablen Noten zum Arbeitsamt und der Ausbildungsberater sagte mir: „Mit Ihrer Einstellung werden Sie enden wie ein Clochard unter Brücke“ (O-Ton. Hat sich eingebrannt.) und: „Mit Ihren Noten ist es nicht ratsam, nochmal zur Schule zu gehen.“ (Kompetentes und pädagogisch perfekt geschultes Personal möcht‘ ich meinen… 😉 ) Ich hab‘ meine Einstellung bis heute nicht verraten. Ich hab mein Abitur nachgeholt und später sogar studiert.
  • Ich hab mich, nachdem ich das Studium in Regelzeit abgeschlossen beendet hatte, auf eine handvoll Stellen beworben, von denen ich genau die gekriegt hab, die ich am liebsten haben wollte.

Ein kurzer Ausblick:

  • Warum sollte es nicht klappen?
  • Meine Chancen steht mindestens 50:50. Vielleicht sogar einen Hauch besser.
  • Ich bin ein Pitbull: Einmal an einer Idee festgebissen, lass ich nicht locker, bis ich sie umsetze.

Klingt alles ein bisschen sehr nach Rechtfertigung. Darum geht es aber gar nicht. Es geht darum, dass ich Euch, meine Leser, an meiner Welt teilhaben lassen möchte und es geht darum, dass es meine eigenen Gedanken, meine eigene Herangehensweise an dieses Abenteuer Auswanderung nochmal bestärkt, wenn ich sie teile. Es geht darum, dass meine Skeptiker verstehen, dass ich mitnichten unüberlegt oder undifferenziert an meinen Plan herangegangen bin.

Und es geht darum, dass ich auf diese Art und Weise meine Erleichterung teilen und mitteilen kann, die ich seit dem Tag des Kündigungsgespräches verspüre! Und ein klein bisschen geht es vielleicht auch darum, jemandem, dem es ähnlich geht, den letzten Stups mit der Fingerspitze geben zu können, damit er oder sie sich auch traut zu versuchen, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

In diesem Sinne schließ ich mit den Worten Neffas: Du weißt doch, wer eine Entscheidung trifft, hat sich längst entschieden.

…und mach mich endlich mal daran, Euch ab nächster Woche Bari möglichst schmackhaft servieren zu können! 🙂

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Comments

  1. Wer nichts wagt, kann nicht gewinnen. Scheitern kannst du hier genau wie da, aber die Erfahrung wird dir keiner nehmen können. Wenn du das willst, ist es auch genau das Richtige!
    Mut wird belohnt.

    • Danke für den lieben Kommentar ♥
      Ich glaube auch, dass man manchmal einfach den Mut haben muss, seine Komfortzone zu verlassen und Neues ausprobieren. Ich kann nicht in die Zukunft sehen, was passieren wird, aber wie Du schon sagst: Es wird eine Erfahrung sein, die mir niemand nehmen kann, ganz gleich wie es ausgeht. 🙂

  2. Hallo, ich kann Dich nur zu deiner Entscheidung beglückwünschen. Ich habe denselben, finalen Entschluss vor knapp 1 1/2 Jahren getroffen und Deutschland in Richtung Italien den Rücken gekehrt. Ich kann bestätigen, das es, entgegen aller negativen Meinungen und der tausendfachen Nennung vermeintlicher Vorteile in Deutschland zu leben, absolut Wert war und bis heute auch ist, in Italien zu leben. Man muss sich auf diese Kultur und das Wesen der Menschen hier einfach einlassen – der Effekt ist ein im Vergleich zu Deutschland deutlich „entschleunigtes“ Leben, einem echten Zusammenhalt unter Freunden unabhängig des eigenen Status, dem (Wieder)Entdecken des „nicht alles so ernstnehmen“ ebenso wie der Erkenntnis das Unorganisiertheit auch was Charmantes haben kann.

    Ich habe 25 Jahre benötigt, um meinem Bedürfnis in Italien leben zu wollen, endgültig Folge zu leisten. Somit lass Dir auch von mir gesagt sein: Deine Frage des „wenn nicht jetzt, wann dann?“ sollte nie zu lange unbeantwortet bleiben. Folge deinen Bedürfnissen und ich wünsche Dir das Leben in Italien, dass Du Dir wünschst.

    by the Way: Als digitaler Nomade kannst Du von überall auf der Welt arbeiten…Ich lebe seit Jahren von meinem „digitalen“ Einkommen 😉 Mach Dir da mal keine Sorgen – gerade dann nicht, wenn Du aus der Medien- und Verlagsbranche kommst.

    Gruss
    Markus

    • Hallo Markus, vielen, vielen, VIELEN lieben Dank für die Ermutigung!!
      Ja, ich hoffe wirklich sehr, mich in den nächsten Monaten in der digitalen Arbeitswelt zu festigen. Solange man neben der Freiberuflichkeit noch fest angestellt arbeitet ist das nur bedingt möglich. Ich glaube momentan aber fest, dass ich es schaffen kann 🙂 Und deine Erfahrungswerte zeugen ja davon, dass es möglich ist!
      Die Mentalität, die Entschleunigung, wie Du es nennst, ist genau auch einer meiner Beweggründe!! Ich kanns kaum erwarten 🙂
      Wenn Du möchtest, können wir uns demnächst ja mal per Mail ein bisschen näher austauschen?!
      Danke nochmal für deinen Kommentar und die Bestärkung! Viele Grüße, Julia

      • Hallo Julia,

        den kommunikativen Austausch per Mail können wir gern anstreben. Vielleicht kann Ich Dir ja bei deinen ersten Schritten in Italien ein „Sparringspartner in Worten“ sein – würde mich freuen. In bezug auf die Freiberuflichkeit in Italien sei Dir etwas mit auf den Weg gegeben: Du hast hier einen Blog gestartet und du verzeichnest bereits einen Anstieg der Besucher aus Italien…und das hat seinen Grund. Die Italiener lieben das Lesen persönlicher Geschichten und sehen darin unabhängige Informationsquellen. Schaffe Dir also über deinen Blog hier ein Netzwerk unter Italienern – das wirst Du benötigen,denn in Italien geht gerade für Freiberufler ohne Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing rein gar nichts.

        Ich habe mir auf diesem Wege ein Kunden-Netzwerk im Bereich Online-Marketing hier in Italien aufgebaut 😉

        Gruss
        Markus

        by the Way: Ich lebe im Norden Italiens >>See vor der Tür, Berge im Rücken 😉

        • Toll, danke für die Tipps!! Ja, passaparola ist definitiv ein mächtiges Tool in Italien. Werde es im Hinterkopf behalten!
          Ich melde mich demnächst dann mal per Mail bei Dir. Denke ein Sparringspartner ist definitiv hilfreich bei meinem Vorhaben. Danke schonmal 🙂
          P.S. Berge hab ich hier grad genug, ich werd definitiv ersmal ans Meer gehn 🙂

          • manager11

            Gern geschehen…dann lass uns mal den Mail-Austausch anstreben. Freu mich drauf….zum Thema Berge: Ich kommen aus dem flachen Norden Deutschlands. Da ist für mich die aktuelle Kombination aus 10 Min zum See, 3 Stunden zum Meer und 45 Minuten in die Berge schlicht „Perfetto“!

            Markus

          • Ahaha ja, ok. Das macht in deinem Fall dann natürlich Sinn 😀 Bis die Tage dann mal via Mail! 🙂

  3. Wow! Mehr als die 3 Buchstaben möchte ich eigentlich gar nicht sagen. Wow! Chapeau! Du hast das ganz richtig gemacht. Wie es kommt, so kommt es, aber du bist deinem Wunsch so viel näher. Und der Rest wird sich fügen.

    • Danke 🙂 Ich glaube auch, ich habe die (für mich und den Moment) richtige Entscheidung getroffen. Und wie Du schon sagst: Der Rest wird sich fügen 🙂

  4. Glückwunsch zu deinem mutigen Schritt, der sich definitv so liest als sei er richtig. Allein der Gewinn eine Entscheidung für dich und für dein Leben getroffen zu haben ist unbezahlbar, ich bin gespannt wie es weitergeht, aber gut wird es sein!

    • Vielen Dank für die ermutigenden Worte 🙂 Ja, gespannt, wie es weitergeht bin ich ebenfalls und ich werde definitiv davon berichten in den nächsten Wochen und Monaten! (Und im besten Fall Jahren 😀 )
      Danke nochmals 🙂

  5. Ich habe dir ja schon gestern bei Facebook viel Glück gewünscht, aber das kann man ja nie oft genug tun, daher auch hier noch einmal: VIEL GLÜCK UND ERFOLG! Ich finde deinen Schritt mutig und fantastisch. Irgendetwas geht sowieso immer schief, aber im Großen und Ganzen werden wir nur zufrieden, wenn wir unsere eigenen Wege gehen. Ich kann auch verstehen, dass du erstmal vor deinen Chefs geheult hast. Ich habe letzten Sommer am Ende auch geweint, als ich Istanbul tatsächlich verlassen habe – aber ich weiß auch, dass meine Entscheidung weiterzuziehen insgesamt richtig war.
    Ich freue mich schon darauf, von deinem Umzug zu lesen 🙂

    • Ach, kein Problem, ich hörs auch beim zweiten Mal noch genauso gern! 😉 Es tut einfach gut, Zuspruch zu bekommen. Vor allem von Menschen, die den Schritt auf die ein oder andere Art schon gewagt haben! Das macht mir sehr viel Mut! Deshalb danke für den nochmaligen Zuspruch!

      ….ich werde berichten! 🙂

  6. Hallo,

    wie war das noch mit „bis die Tage mal“ ? 😉 Wie geht es Dir denn? Umzug nach Italien vollzogen? Lass uns wirklich mal in Kontakt bleiben….ich kann Dir ggfs. ein paar Texter Aufträge vermitteln….Gruss Markus

        • Hab ich ja….ich schick sie aber nochmal. Kann sein, dass sie im Spam gelandet ist. Passiert komischerweise mit Gmail-Mails hin und wieder…

          • manager11

            Hallo, leider komme ich erst jetzt wieder dazu Dir zu schreiben. Ich hatte in den letzten 2 Wochen relativ viel zu tun – sowohl beruflich als auch privat. Letzte Woche hatte unsere kleine Tochter Taufe und wenn Italiener solch ein Ereignis feiern,dann kostet einen das reichlich Energie 😉 Zudem habe ich aktuell 2 neue private Online Projekte in der „Mache“ und vielleicht kann ich Dich ja für eines davon gewinnen. Ich plane einen „Italien-Auswanderer“ Blog und suche dafür freie Redakteure, welche alle eins gemeinsam haben sollte: nach Italien „ausgewandert“ zu sein. Die ganze Idee befindet sich noch im Frühstadium, aber das Schöne am Thema ist, dass ich bereits einige „Sponsoren“ habe und demnach die redaktionelle Arbeit sich von Beginn an in einem kleinen Rahmen auch finanziell lohnt. Interesse? Falls ja – lass es mich gern wissen. Was deine Planung hinsichtlich des Umzugs nach Italien angeht, möchte ich Dir ein paar Dinge mit auf den Weg geben: Kümmere Dich früh genug vor Ort in Italien, um folgende Dinge. Besorg Dir unbedingt den Codice Fiscale (italienischer Steuerpass), denn ohne diesen geht rein gar nichts! keine Wohnung, keine Anmeldung an deinem Wohnort, kein Gas, kein Telefon – nix! Besorge Dir auch einen Nachweis von deiner Krankenversicherung, dass diese auch in Italien bei Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung vor Ort die Kosten übernimmt. Zudem wird dies bei deiner Wohnsitz Anmeldung beim örtlichen „Municipio“ verlangt. Zudem benötigst du unbedingt ein Bankkonto in Italien. Problemlos bekommst Du dies für Ausländer bei der UniCredit (Conto Estero). Über ein solches italienisches Konto werden alle deine Kosten geregelt (Versicherungen, Miete, Steuern etc.) Das funktioniert alles komplett anders als in Deutschland! Ich weiss, dass es alles schwer und umständlich klingt und nach sehr viel Arbeit aussieht, aber wenn du früh genug anfängst Dich um die Angelegenheiten zu kümmern geht es. Wenn Du irgendeine Hilfe benötigst (informeller Art) lass es mich gern wissen. Bin mittlerweile was italienische Bürokratie angeht ziemlich „fit“….

            Beste Gruesse und Dir nen schönen Sonntag! Markus

          • Hallo Markus. Den CF hab ich bereits geschickt bekommen 🙂 Danke für die Info mit dem Konto, das z.B. wusste ich noch nicht, hat mir auch die Auswandererberatung nicht gesagt gehabt! Kümmere ich mich baldmöglich drum, auch um die KK, das ist sehr gut zu wissen.

            Hatte dir zwischenzeitlich nochmal zwei Mails geschickt von unterschiedlichen Accounts, weiß auch nicht, warum die nicht ankommen. Vielleicht magst ja Du mir mal schreiben? (Mailadresse ist unter dem Reiter „Über“ im Impressum hinterlegt, vielleicht funktioniert es j so rum…) Denn dein Projekt klingt absolut spannend und hochinteressant für mich und ich würd gerne mehr darüber erfahren!! LG Julia

  7. Hab bisher nur diesen Artikel deines Blogs gelesen. Ich komme auch! Mit Kind und Kegel und ganz ohne Job (Lehrerin ist freiberuflich so ne Sache). Zum Glück hat der Kegel einen Vertrag. Es geht zwar nicht nach Bari, aber Bologna schien mir auch ganz nett 🙂

    • Bologna ist toll! Da dort auch die Uni ist, kannst Du sicher als Sprachlehrerin (privat oder lettrice über die Uni) etwas finden!
      Für mich ist Bologna leider keine Option mehr, aber es ist eine tolle Stadt, sehr international und aufgeschlossen und die Emilia-Romagna ist eine super Gegend. Ich bin sicher, Ihr werdet Euch dort wohl fühlen. Und wenn der Kegel schon mal nen Vertrag hat, ist doch erstmal super! 🙂

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