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Herzlich Willkommen zum letzten Teil einer Mini-Reihe “Begegnungen der neapolitanischen Art”. Der vierte Teil spielt sich komplett in meinen letzten Stunden im schönen Neapel ab.

Pizza und Palaver … 🙂

Weil man hier an einer Pizza einfach nicht vorbeikommt – also, kann man natürlich schon, aber wenn man schon mal hier ist …

Weil man also hier an einer Pizza einfach nicht vorbeikommt, bin ich am letzten Nachmittag auf meinem Weg durch Neapels Altstadt nochmal in einer Pizzeria eingekehrt. Ich nahm draußen Platz und hab wohl mal wieder zu einer eher deutschen Uhrzeit zu Abend gegessen, denn ich war die einzige. Das erlaubte es mir, mit dem Kellner (und Gästeanimateur) ein bisschen ins Gespräch zu kommen.

Er erzählte mir, dass er auch schon im Ausland gelebt hätte, aber zurück nach Neapel kam, weil sein Vater krank geworden sei. Er erzählte mir, dass ich mir lieber ein anderes Land als Italien zum Auswandern suchen sollte (oh, Wunder). Und er erzählte mir von Neapel.

Und dann traf ihn ein Geistesblitz: Wenn ich ja eh nach Italien käme, solle ich doch nach Neapel kommen und wir würden eine Touristeninformation eröffnen. Also wir. Er und ich. Dabei zeigte er auf ein kleines, leer stehendes Ladengeschäft. Darin könnten wir unseren Infopoint einrichten.

Touristservice in drei Sprachen und ich könnte es doch gleichzeitig als Büro für meine redaktionelle Freiberuflichkeit nutzen.

Damn, die Idee war einfach sehr verlockend! Wenn ich gekonnt hätt, wie ich manchmal wollte, wär ich einfach gleich da geblieben und hätt das Ding mit ihm direkt am nächsten Tag angefangen zu organisieren. 😉

So blieb es bei ein paar Hirngespinsten und Luftschlössern.

Auch weil Neapel zwar super ist, aber mir irgendwie einfach nicht dieses Instantgefühl von “Angekommen” gegeben hat.

Der Input des – zugegebenermaßen gut aussehenden – jungen Mannes war aber mehr als nur witzig oder nicht ganz Ernst zu nehmen. Auf seine eigene Weise war es für mich eine Bestätigung dessen, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin. Und dass sich unterwegs vielleicht noch so die ein oder andere zusätzliche Idee oder Gelegenheit auftun wird.

Und deshalb bin ich für diese Begegnung doch auch dankbar. Ich hab viel mehr mitgenommen aus der Pizzeria Vesi, als nur eine leckere, neapolitanische Pizza.

[Pathetik Ende 😉 ]

Am nächsten Morgen ging’s dann zurück in die verschickte U-Bahn-Station, bekannt aus Teil 1. Ticket lösen und ab zum Bahnhof.

Mit Sing, Sang und Calzone

Vor dem Bahnhof wurde mir erst noch eine Karte mit einem Bibelspruch aufzudrängen versucht. Es hat die ganze Zigarettenlänge gedauert, den Typen, der mehrfach betonte, dass er ja kein Geld dafür haben wollte, so höflich wie möglich und so bestimmt wie nötig abzuwimmeln.

Ein paar Provianteinkäufe (Tabak + Calzone mit Ricotta … mjamm) für die Zugfahrt besorgt und dann hieß es 1.) orientieren und 2.) warten. Und während ich so auf der Suche nach Orientierung und dem richtigen Gleis war kam ich an einer singenden und Klavier spielenden Gruppe alter Herren vorbei, deren Gesang die Reisenden an Neapels Hauptbahnhof die Wartezeit versüßte und verkürzte.

Ich hätt wohl gerne noch länger zugeguckt, musste dann aber zum Zug.



Incontri alla napoletana, puntata 4/4

Benvenuti all’ultima puntata della mia piccola serie “Incontri alla Neapoletana”. La quarta puntata si svolge completamente tra le mie ultime ore a bella Napoli.

Cena con chiacciere … 🙂

Perché qui la pizza non si può evitare – beh, certo che si può, però una volta che ci si sta …

Comunque, perché qui la pizza allora non si può evitare, decisi di farmi una pizza nel centro storico di Napoli. Mi sedai sulla terrazza ad un orario molto tedesco mi sa visto che fui l’unica cliente. Un fatto che mi permise di farmi due chiacchiere con il cameriere (ed intrattenitore della clientela).

Mi raccontò che avesse già vissuto all’estero ma che fosse ritornato a Napoli perché il suo padre si fosse ammalato. Mi raccontò che dovessi trovare un’altro paese che l’Italia da emigrare (figurati). E mi raccontò della Napoli.

All’improvviso ebbe un lampo di genio: Visto che comunque venissi in Italia dovrei venire a Napoli ed aprissimo una informazione turistica. Cioè noi. Lui ed io. Additando un chiuso negozino vicino dove potessimo sistemare il nostro infopoint.

Servizio turistico in trilinguale ed io potrei pure usarlo come ufficio per la mia professione libera nel campo di edizione e paroliere.

Mannaggia, che idea attraente! Se avessi potuto come ogni tanto vorrei, ci sarei restata realizzando questa idea insieme a lui subito il giorno prossimo. 😉

Purtroppo rimasero soltanto alcune chimere e qualche castello in aria.

Anche perché Napoli, sì, è bella, ma non mi diede questa istantanea sensazione di “essere arrivata”.

Per me, l’input di questo – sinceramente anche bel – ragazzo non fu soltanto divertente o da non prendere completamente serio. In un suo modo fu una conferma che sono sulla strada giusta. E che per strada potrebbero ancora sorgere delle idee e possibilità in più.

E‘ per questo che mi rende grata di questo particolare incontro. Presi molto, molto di più che soltanto una buona pizza napoletana alla Pizzeria Vesi.

[Fine patetico 😉 ]

La mattina dopo si tornò alla pazzesca fermata della metro, conosciuta dalla puntata 1. Comprare biglietto e via alla stazione.

A cantilena e calzone

Davanti la stazione un tizio cercò di imporrmi una cartina con un detto biblico calcando due milla volte che non volesse dei soldi. Ci volse una intera sigaretta che riuscii a tenerlo lontano. Cercai di stare il più gentile possibile ma mi pare che dovessi essere stata più risoluta.

Dopo essermi rifornita di vettovaglie (tabacco + calzone riempita di ricotta … buonaaa) per il viaggio ci volle un po‘ 1.) di orientamento e 2.) di attesa. Cercando l’orientamento dunque ed il giusto binario passai un gruppo di vecchi cantando e giocando il pianoforte. Il loro canto addolcì ed abbreviò il tempo d’attesa dei viaggiatori alla stazione centrale di Napoli. 

Magari ebbi potuto ascoltargli un po‘ di più però dovei andare al treno.

Comments

  1. Oh je, da hätte ich auch aufpassen müssen, nicht einfach alles sofort hinter mir zu lassen und eine Touristeninfo zu eröffnen. Verlockend… und dann auch noch gut aussehend…

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