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Touristen jedweder Couleur sind in Rom überall anzutreffen. (Außer am Meer. Umso besser, hrhrhr. So hab ich gleich zwei meiner sechs Tage in der ewigen Stadt eben dort verbracht.)

rom_meer_1 Rom 1. “Che sfiga”

Es sind so viele, dass es fast unmöglich ist, überhaupt irgendwas zu fotografieren, ohne irgendwelche Köpfe, rüstige, durchs Bild wackelnde Rentner in Wanderstiefeln (plus passendem Rucksack) oder gleich ganze Menschenmassen mitabzulichten.

rom_touristen_1 Rom 1. “Che sfiga”Überhaupt ist Rom ein touristischer Melting Pot. Vom Pauschaltouristen zum Wochenend-Städtetrip-im-Bus-mit-dem-gesamten-Kegelverein-Besucher zum Individualreisenden. Vom Vollproll zum schicken Neureichen oder der sich dafür hält zum Greisenpaar, das sich im hart erarbeiteten Ruhestand gemächlich humpelnd dazu aufmacht, seinen kulturellen Horizont zu erweitern. Deutsche, Schweden, Spanier. Ganz Europa tummelt sich in Rom. Und aller Welt Lieblingstourist, der Amerikaner, ist ebenfalls in nicht verachtenswerter Zahl vorhanden. (Hab mir allerdings auch sagen lassen, dass es in Rom eine amerikanische Uni gibt, was natürlich die Frequenz amerikanischer Wortfetzen im Gehörgang erheblich steigert.)

Eins haben sie allerdings alle gemeinsam: Sie geben sich redlichste Mühe sich alle von ihrer stereoptypischsten Seite zu zeigen; soll ja nachher keiner sagen können, Vorurteile kämen von ungefähr. 😉

rom_trevibrunnen_1 Rom 1. “Che sfiga”

Vor dem Trevibrunnen drängen sie sich dann so dicht, dass nicht mehr viel fehlt, bis sie sich stapeln. Ok. Mag eventuell an den Bauarbeiten gelegen haben, für die einfach mal großzügig der Zugang zum Brunnen abgesperrt wurde. Neugier ist ja ein besonders großer Motivator.

Witzigerweise haben einzelne wohl sogar versucht über den Bauzaun drüber Münzen in das türkisblaue Nass des Trevibrunnens zu werfen, denn der eigens für die Vermeidung solcher Münzwürfe abgestellte Arbeiter wies deutlich hörbar mehrfach darauf hin, das zu unterlassen. (Hätte es vielleicht zusätzlich auf Englisch, Thai, Französisch und Japanisch wiederholen sollen, statt nur auf Italienisch. T(ouristent)raditionen sind eben schwer in nur einer Sprache beizukommen. Auch wenn sich mir nicht ganz erschließt, wie man überhaupt auf die Idee kommt, irgendetwas blindlings über einen Zaun zu werfen, wohinter sich Menschen bewegen. Mal im Ernst, wer tut sowas?)

Das Geheimnis um die Baustelle löste sich übrigens ein paar Tage später zufällig auf, als bei Facebook Fotos einer Modenschau auftauchten, zu deren Zweck im von touristischen Glücksmünzen befreiten Trevibrunnen eigens ein Laufsteg aus durchsichtigem Plastik oder Plexiglas (dürfte wohl belastbarer sein … wobei das bei den in der Modebranche üblichen Fliegengewichten wohl auch schon egal sein dürfte) errichtet wurde.

rom_spanische_treppe_1 Rom 1. “Che sfiga”

Ich schätze, ich hatte wohl einfach Pech, dass ich ausgerechnet an dem Tag in Roms historischem Zentrum war, an dem ich es war. Denn ein paar Hundert Meter weiter an der spanischen Treppe erwartete mich (nachdem ich an zwei weiteren kleinen Baustellen vorbeigekommen war) die nächste Absperrung. Um es mit den Worten meines Begleiters zu sagen: Che sfiga che hai! Jupp.

Ich weiß nicht, welchem Gott ich da ans Beinchen gepieselt hab, aber er schien es für angemessen zu halten, mir den Touritag in Rom mit ein paar ausgewählt platzierten Baustellen zu versalzen. (Da Rom ja aber die irdische Verwaltungshauptsitz des abendländischen Monotheismus ist, hab ich zumindest den leisen Verdacht, dass es sich kaum um Vishnu gehandelt haben dürfte, mit dem ich mich da unwissentlich angelegt habe.)

Ein paar Straßen und mindestens eine Baustelle, die ich erinnere, weiter, stand die Sonne leider in einem recht undankbaren Winkel für Fotos. Von hinten ging’s. Hmpf.

rom_piazza_navona_neptunbrunnen_1 Rom 1. “Che sfiga”

Bisweilen, gebe ich zu, war ich von dem Touritrubel etwas genervt, weil es einfach so gut wie unmöglich war, sich irgendwie entspannt einen Eindruck von der Schönheit Roms zu machen. (Von Fotos gar nicht erst zu reden.) Tagsüber zumindest.

Zwar sind Roms Straßen, Gassen und Lungotevere auch nachts bis zu einer gewissen Uhrzeit besiedelt bis proppenvoll. Aber insgesamt vermittelt die Stadt einen entspannteren Eindruck. Dazu mehr in einem der nächsten Teile.

P.S. Keine Sorge, es folgen bald noch mehr Fotos und detaillierte Berichte! 🙂


Roma 1. “Che Sfiga”

A Roma si trova ogni tipologia di turista, e si trovano ovunque. (Tranne al mare. Meglio così, così mi sono fatta anche due giorni di mare mentre la mia settimana alla città eterna.)

rom_meer_1 Rom 1. “Che sfiga”

Ed i turisti sono tanti, anzi, non è neanche possibile di fare qualsiasi foto senza fotografare qualche testa, arzilli pensionati in pedule (più zaino atto) che zoppicano attraverso la foto, o anche un carnaio.

rom_touristen_1 Rom 1. “Che sfiga”Roma comunque è un crogiuolo turistico. Dal turista forfetario al visitatore che viene in pullman per una fine settimana coll’intero club di bowling al viaggiatore individuale. Dal coatto al arricchito o chiunque se ne rende uno alla coppia di vegliardi che al duro assimilato pensionamento si dirige arrancante verso l’allargamento del proprio orizzonte culturale. Tedeschi, svedesi, spagnoli. Tutto l’Europa ci si può trovare a Roma. E anche il turista preferito di tutto il mondo, l’Americano, ci si trova in notevole presenza. (Mi hanno anche detto, però, che c’è una università americana a Roma che forse spieghi la frequenza delle americane parole mozze nel orecchio.)

C’è una cosa, però, che gli unisce tutti: Tutti quanti si danno un gran daffare per mostrarsi del loro lato più stereotipico; così dopo nessuno può dire che i pregiudizi fossero ingiusti. 😉

rom_trevibrunnen_1 Rom 1. “Che sfiga”

Di fronte alla Fontana di Trevi poi si stipano così vicini che mancherebbe poco che si ammucchino. Va bene, magari quest’era colpa delle ristrutturazioni per cui era largamente transennato l’acceso della fontana. La curiosità è una motivazione particolarmente forte, no?! 

Ciononostante alcuni abbiano provato a tirare monete sopra le recinzioni da cantiere dentro linfa blu turchese della Fontana di Trevi, perciò un apposito lavoratore ripetutamente avvisava di lasciarlo stare. (Forse gli sia convenuto di dirlo anche in inglese, thailandese, francese e giapponese invece di solo in italiano. Le tradizioni turistici non si lascino fermare in solo una lingua, mi sa. Anche se non capisco proprio a chi comunque può sembrare una buona idea gettare qualsiasi cosa sopra un recinto proprio alla cieca mentre dietro a detto recinto si muovono persone. Sul serio: Vi sembra normale?)

Il segreto del cantiere viene risolto a caso alcuni giorni dopo quando su Facebook si vedevano alcune foto di una sfilata per la quale avevano liberato la Fontana di Trevi delle monete fortunate turistiche per costruire una passerella di plastico o polimetilmetacrilato (che dovrebbe essere un po‘ più stabile … per quanto è necessario per i pesi moschi comuni nel campo della moda).

rom_spanische_treppe_1 Rom 1. “Che sfiga”

Mi pare che sia stata sfortunata scegliere il giorno che ho scelto per visitare il centro storico di Roma. Perché qualche cento metro più avanti alla Piazza di Spagna mi aspettava già il prossimo cantiere (dopo averne passato due altri piccoli). Per dirla con il mio compagnio: Che sfiga che hai! Eh già.

Non so proprio quale divinità di preciso ho offeso quel giorno ma sembra che lo riteneva adeguato di punirmi con alcuni cantieri collocati in scelti posti sparsi a Roma. (Siccome Roma è la sede amministrativa del monoteismo occidentale, sono sospetta che non sia stato addirittura Vishnu con cui me la sono presa senza neanche saperlo.)

Dopo un altro paio di strade e perlomeno un cantiere che ricordo, il sole stava in un angolo svantaggioso per fare le foto. Dal dietro andava bene. Meh.

rom_piazza_navona_neptunbrunnen_1 Rom 1. “Che sfiga”

Ammetto che ad un certo punto ero stufa dal turismo a Roma perché era quasi impossibile farsi una tranquilla impressione della sua bellezza. (Da non parlare delle foto.) Perlomeno durante il giorno.

E‘ vero, sì, che anche di notte le strade, i viali ed il Lungotevere a Roma sono da popolati a pieni pieni ma insomma la città trasmette una impr’essione più tranquilla di notte. Ne parlerò più preciso in una delle prossime puntate.

P.S. Non vi preoccupate, seguiranno altre foto e articoli più dettagliati.

Comments

  1. Oh ja! Bella Roma – es ist schon viel zu lange her, dass ich dort war ich glaub so um die 18 Jahre! Rom wär echt wieder mal toll für einen Städtetrip! Danke, LG, Meli

  2. Hi,

    ich liebe Rom! Ich war bestimmt fünfmal dort, das erste Mal lustigerweise auf Abifahrt 😀 Das war vor zehn Jahren. Mittlerweile ist aber schon etwas her, dass ich das letzte Mal dort war. Vielleicht wird’s mal wieder Zeit? In zehn Tagen fliege ich wohl mal wieder über Fiumicino, aber der Aufenthalt ist zu kurz, um meine Lieblingsecken aufzusuchen. Schade!

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Ich war bei meinem ersten Besuch in Rom immerhin stolze 3 Stunden dort ahaha Weil ich über Ciampino nach Neapel weiter bin. Ich werd definitiv auch wieder hin, weil ich einfach so viel noch nicht gesehen hab und ich dort auch Freunde hab. Aber erstmal muss ich wohl meinen Umzug organisieren.

      hihi lass doch einfach mal treffen in Rom ^_^

  3. In Rom war ich als Kind mal…ich erinnere mich an unzählige Kirchenbesuche und die Katakomben und den Brunnen natürlich auch. Achja und beim Papst waren wir…zur Audienz.

    • Die Katakomben hab ich leider nicht gesehen. Den Papst auch nicht, dafür aber ne Gratisführung im Petersdom plus Foto mit den Schweizer Gardisten 😀 Aber das kommt alles demnächst noch…. 🙂

  4. Rom 1999. Ich war noch recht jung. Es war sehr, sehr warm. Und auch ich erinnere mich an Unmengen von Baustellen. 😉

    • Ah, dann hätt ich ja durchaus von der Dauerbaustelle sprechen können, die ich im Hinterkopf hatte 😀 Oder wir hatten einfach beide nur Pech! 😉

    • hihi, den Namen hab ich mir nicht gemerkt, habs nur in der Zeitung gelesen, im Zusammenhang mit dem ermordeten Studenten aus Amerika und dort war sie nicht namentlich erwähnt (zumindest nicht im Abriss auf der ersten Seite….oder ich erinnere es nur einfach nicht 😀 )

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