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Noch vor wenigen Wochen bin ich selbst mit der Ferrovie Nord Barese vom Hauptbahnhof Bari an den Flughafen gefahren. Völlig ruhig und gelassen, bis auf diesen einen Moment, an dem ich dachte, ich hätte die Haltestelle verpasst. Das war der einzige Schockmoment.

Wobei ich mir schwer tue, das Wort Schockmoment in diesem Zusammenhang überhaupt zu benutzen in Anbetracht des heutigen Vorfalls …

In der Mittagspause habe ich auf Facebook einen von Freunden aus Bari geteilten Link gesehen: Zugunglück in Apulien. Auf der vom privaten Bahnbetreiber Ferrovie Nord Barese betriebenen, eingleisigen Streckenabschnitt zwischen Corato und Andria prallten zwei Zügen frontal aufeinander.

Jeweils die ersten beiden Waggons der Züge sind vollkommen zerstört, die Zahl der Toten ist mittlerweile auf über 20 Personen angewachsen. Eine Vielzahl von Verletzten und Schwerverletzten ist auf die umliegenden Krankenhäuser gebracht worden.

Die armselige, fast schon zynische Stellungnahme seitens des Generaldirektors der Ferrotramviaria: “Es ist noch zu früh, um etwas Genaueres zu sagen, aber augenscheinlich hat irgendetwas nicht so funktioniert, wie es hätte sollen. […]”

Sag’ bloß?!

Ich bin einigermaßen erschüttert über diesen schweren Unfall und hoffe, auch für den Seelenfrieden der Verletzten und Angehörigen der Verstorbenen, dass die Hintergründe tatsächlich aufgeklärt werden.

Ich werd wohl noch ein paar Mal mehr mit der Nordbarese fahren müssen, bis ich den Gedanken an dieses Unglück wieder abgeschüttelt haben werde …

Mein Mitgefühl und tiefstes Beileid gilt allen Betroffenen.


http://www.rai.tv/dl/RaiTV/programmi/media/ContentItem-df1232a7-3acb-475e-a7d0-f9eb51fdcbfe.html


Alla luce degli eventi d’oggi

Solo poche settimane fa prendevo anch’io un treno delle Ferrovie Nord Barese per andare dalla stazione centrale all’areoporto di Bari. Stavo tranquillissima e rilassata fino al momento che pensavo che abbia perso la giusta fermata. Questo era l’unico momento di shock.

Anche se mi fa sentire quasi male usare il termine del momento di shock in questo contesto considerando l’evento di oggi …

Nella pausa pranzo ho visto un link condiviso da un amico da Bari: Grave scontro fra due treni in Puglia. In un tratto a binario unico operato dalla privata azienda Ferrovie Nord Barese tra Corato e Andria si sono scontrati frontalmente due treni.

Le prime due carrozze di entrambi treni sono completamente distrutte. I morti sono più di venti persone, più numerevoli feriti e feriti gravi che hanno condotto agli ospedali circostanti.

Il povero, quasi cinico parere dal direttore generale della Ferrotramviaria: “E’ presto per fare valutazioni ma è evidente che qualcosa non ha funzionato come avrebbe avuto. […]”

Si figuri?!

Sono abbastanza sconvolta dalla notizia di questo grave incidente e spero, anche per la pace dell’anima dei feriti e dei parenti dei morti, che vengano davvero svelati tutti i retroscena.

Per me ci vorrà sicuramente alcuni viaggi di più con le Nordbarese che riesca da dimenticare i pensieri su questa tragedia …

La mia compassione e le mie sentite condoglianze a tutte le persone coinvolte.

Comments

  1. Ich muss mich mal hinsetzen und meine Gedanken in Ruhe sortieren. Dazu gibt es so viel mehr zu sagen, als die armseligen Worthülsen des Bahnchefs.

    • Definitiv!
      Und selbst wenn ich ihm zugute halte, dass das Interview tatsächlich kurz nach dem Unfall gemacht wurde, er vielleicht selbst noch überfordert und geschockt war… Man sollte einfach wissen, wann es besser ist, zu schweigen. Den Unternehmensprecher vorschicken, wenn man’s selbst nicht kann oder interne Abläufe vorschieben. Leeres Phrasegedresche verhöhnt die Opfer. Sonst gar nix.

  2. Ein ganz schreckliches Unglück. Mein Beileid an alle Betroffenen. Dachte auch gleich an Dich, da ich in letzter Zeit immer Deine tollen Urlaubsbeiträge lese und hatte auch gleich den Gedanken:”Wie kann man das nur aus dem Gedächtnis verbannen, wenn man weiterhin diese Strecke benutzen muss.”

    LG Dany

    • Ja, ich hab mich auch erstmal bei Freunden, von denen ich weiß, dass sie den Zug benutzen, erkundigt, ob es ihnen gut geht. Ein wirklich trauriges Unglück….

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