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Die nachfolgende Lektüre ist für Leser unter extrem religiösem Einfluss nicht geeignet.

Eigentlich ist es nicht ganz korrekt, an dieser Stelle von Rom zu sprechen, denn der Vatikan ist schließlich nicht Rom. In Rom zwar, als unabhängiger Stadtstaat aber eben nicht Rom. Wo aber genau die Grenzen verlaufen, weiß ich nicht. Hab weder Schlagbäume noch Grenzkontrolleure gesehen. 😉

Aussicht_über_Rom_von_der_Kuppel_des_Petersdoms
Die (Greif-)Arme der Kirche.

Sofern man die Schweizer Garde nicht als Grenzkontrolleure versteht.

Könnte man, gemessen an ihrer demonstrativen Humorlosigkeit, allerdings glatt meinen. Aber vielleicht ist das auch ein vorschnelles Urteil. Immerhin waren die Haus-und-Hof-Harlekins der römisch-katholischen Kirche gerade im Dienst. Und immerhin zeugen zumindest die Outfits irgendwie doch von Humor. 😀

Schweizer_Garde_Wachposten
Bloß nicht lächeln.

Und damit ich nicht doch noch die religiösen Gefühle von Gläubigen verletze oder die Schweizer Gardisten (sind übrigens alles noch waschechte Schweizer wie seit … immer – verdammt, warum hab ich nicht einfach mal “Salü” (Bern) oder “Gruezi” (Zürich) gesagt; meine besten Ideen kommen mir immer erst hinterher) beleidige, lass ich die Sticheleien jetzt bleiben. (Aber als Uniform kann ich das echt nicht so ganz ernst nehmen, Entschuldigung … Das gleiche gilt allerdings auch für die Hüte der englischen Palastwachen. Zusätzlich, dass die ja nicht mal reden oder sich an der Nase kratzen dürfen. Oder lachen. Ich sach‘ ja, die Kirche hat halt doch Humor. 😀 (Das war jetzt echt der Letzte, versprochen…!))

Außerdem waren die Herren von der Schweizer Garde immerhin so nett, sich mit mir dann doch fotografieren zu lassen. Ein Privileg, das auch nicht jedem zuteil wird. (Ich mein‘, ich lass mich nun echt nicht mit jedem fotografieren. 😉 )

Und ein klein bisschen bin ich darüber auch echt stolz und erfreut, auch wenn ich mit der Kirche sonst so gar nichts am Hut hab, sie im Gegenteil eher kritisch betrachte. (Wobei ich für den Franzemann echt was übrig hab. Für nen Papst find ich den ganz sympathisch und glaub, ich würd mich echt ganz gut mit ihm verstehen. Zu einem Tête-à-tête (im französischen, nicht im deutschen Sinne) kam’s aber nicht. So weit gingen meine Privilegien dann doch nicht. Auch wenn ich mit einem Mitarbeiter des Vatikans unterwegs war.)

Im_Petersdom_1
Wer genau hinsieht (vergrößern), kann sehen, wo die Touristen sind und wo ich. *brag*

Das bot aber dennoch eine Reihe von Vorteilen (wie, für Touristen abgesperrte Bereiche durchqueren oder für den Besuch der Kuppel nichts bezahlen (Darf ich das überhaupt veröffentlichen oder gibt das Ärger für meinen Begleiter? Aber das würde ja heißen, dass man im Vatikan meinen Blog liest. Auf einer Skala von 1 bis 10 eher so bei -5, also unwahrscheinlich. Außerdem nenn ich ja bewusst keinen Namen?!)). Abgesehen von den Fotos mit den beiden Gardisten, die tatsächlich keine Fotos mit Touristen machen. Denn immerhin haben sie ja doch noch eine Funktion – nämlich, Besucher davon abzuhalten, in Bereiche des Vatikans vorzudringen, in denen sie nichts verloren haben bzw. die Zutrittsberechtigung zu checken. Ich versteh schon, dass die da auch keine Ausnahmen machen. Denn wenn sie sichtbar mit einer Person ein Foto machen, stehen in Nullkommanichts 100 andere da und wollen auch.

Das lässt sich dann von zwei Wachmännern schlicht nicht mehr kontrollieren. Wie schnell wär die Situation ausgenutzt und Fanatiker (ob pro oder contra Kirche is dann auch schon egal) könnten durch das Gedränge durchwitschen. Also, Sicherheit vor Touriattraktion. Versteh‘ ich ein bisschen. Aber ich hätte da nen genialen Tipp: Einfach die Besetzung verstärken, so kann einer mit genügend Abstand zum Kontrollposten immer Fotos machen (am besten gegen Bezahlung, wo die Kirche doch so arm ist 😉 ) und die andern Wachen … wachen oder was sie halt sonst so machen.

Jedenfalls wurde auch mit mir kein Foto im für Besucher und Touristen einsehbaren Bereich gemacht. Da wir aber auf dem Parkplatz des Vatikans geparkt hatten, dessen Ein- und Ausfahrt ebenfalls von Polizei und Schweizer Garde bewacht wird, ging das dann so “unter Arbeitskollegen” doch klar mit dem Foto. Gott, was kann ich brav ausschaun, oder?! 😀 (Ich bin so anpassungsfähig wie ein Chamäleon (und so bunt), HA!) 

Die_Schweizer_Garde_und_ich
Sei nur fein artig, Julia… 😀

Ich war kurz versucht, meine Arme um sie zu legen, hab’s dann aber im Hinblick auf meinen Begleiter sein lassen. Er muss ja immerhin auch wieder zur Arbeit und ich wollte ihm da keine unnötigen Querelen bescheren. Aber wär‘ sicher witzig gewesen. (Für mich.)

Dann wäre die Kirche symbolisch in meinen Armen gewesen und nicht ich in ihren. A propos – darauf wollt ich ja eigentlich hinaus. 

Rechts und links am Petersplatz erstrecken sich ja die beiden Säulenreihen. Diese Säulenreihen, wurde mir von meinem höchstpersönlichen Vatikaninsider gesagt, sollen die Arme der Kirche darstellen. Für mich sehen sie eher wie Greifarme aus (einmal drin gibt’s kein Entrinnen), aber die Diskussion darüber hab ich mir lieber gespart. Außerdem ist mir das Wort Greifarm oder Greifzange im Italienischen nicht geläufig. 😉

Die Straße, die zentral auf den Petersplatz führt, die Via della Conciliazione, war bis zur Machtergreifung der Faschisten in Italien übrigens bebaut.

Via della Conciliazione anno 1922
Via della Conciliazione anno 1922
[Bild- und Nutzungsrechte des Fotos sind nach Gesetznr. 633 bzw. 128 frei verwendbares Gemeingut]
Mussolini ließ die Häuser abreißen, damit die Gläubigen freie Sicht und vor allem freien Weg direkt in die besagten Arme der Kirche hätten.

Was für ein ehrenwerter Katholik der Herr Mussolini doch war, oder?! 😉


Roma 3. I bracci della Chiesa

Lettura fortemente sconsigliato ad un pubblico di iper religiosi.

In realtà non è coretto se parlo di Roma in tal contesto visto che il Vaticano non è Roma. E‘ a Roma, questo sì. Ma come città-stato indipendente non fa parte di Roma. Dove di preciso si trovano le frontiere, non lo so. Non ho visto né delle barre, né dei controllori. 😉

Aussicht_über_Rom_von_der_Kuppel_des_Petersdoms
I bracci che simbolizzano le braccia della Chiesa.

Per quanto uno non considera la Guardia Svizzera controllori della frontiera.

Considerando però la dimostrativa assenza d’umorismo ci si potrebbe facilmente ritenerli tali. Ma forse trincio giudizi visto che questi arlecchini personali della chiesa cattolica-romana stavano in servizio. E perlomeno i loro abbigliamenti sono prova d’umorismo. 😀

Schweizer_Garde_Wachposten
Non sorridere mi raccomando.

Comunque, per non ferire i sentimenti religiosi dei fedeli o offendere la Guardia Svizzera (che peraltro sono tutti sempre veri svizzeri come da sempre – mannaggia, perché non gli salutavo con “Salü” (Berna) o “Gruezi” (Zurigo); e perché mi vengono sempre tardi idee del genere?) lascio perdere gli stuzzicamenti. (Ma sinceramente, non riesco a prendere sul serio le loro divise, scusate … Vale uguale per i cappelli della guardia del palazzo in Inghilterra. Inoltre che loro non sono permessi neanche di parlare o strofinarsi gli occhi. Oppure ridere. Avete visto che la chiesa ha il senso d’umorismo? 😀 (Era l’ultima battuta, promesso…!))

Anche, alla fine i signori della Guardia Svizzera erano così gentili da fare una foto con me. Un privilegio del quale non tutti usufruiscono. (Mica mi lascio fotografare con chiunque, eh?! 😉 )

Ammetto che ne sono pure un po‘ fiera e contenta, soprattutto perché di solito la chiesa non m’importa. Anzi sono molto scettica e critica riguardo alla chiesa. (Anche se France‘ mi sta molto simpatico come papa. Penso che ci capiamo pure bene. Non posso dirlo visto che non l’ho incontrato. Non erano così ampi i miei privilegi anche se stavo in compagnia di un lavoratore vaticano.)

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Guardate bene e vedete dove sono i turisti e dove sono io. *sballo*

Alcuni vantaggi invece erano innegabili (per esempio attraversare parti normalmente vietato per i turisti o non pagare per visitare la cupola (Non so se mi conviene pubblicare questo in realtà. Spero che non creo problemi per il mio compagno. Vorrebbe dire però che al Vaticano leggono il mio blog e su una scala da 1 a 10 la probabilità di questo sarebbe tipo -5, dunque molto improbabile. Inoltre non rilevo il suo nome, no?!)), a parte di quello delle due foto con la Guardia che normalmente davvero non fanno le foto con i turisti. Tanto hanno sempre una funziona, no. Cioè ritenere i visitatori d’entrare in zone non pubbliche del Vaticano. O meglio controllare il permesso d’accesso. Capisco che non possono fare delle eccezioni. Se facessero anche solo una foto con qualcuno, arriverebbero subito 100 altri da richiedersene una.

Avesse un effetto incontrollabile per due guardie. Ci vorrebbe poco per un fanatico (di qualsiasi tipologia) d’approfittarsi della folla e sgattaiolare inosservato. Dunque viene prima la sicurezza poi l’attrazione turistica. Un po‘ lo capisco. Avrei comunque un geniale suggerimento: Semplicemente accrescere il presidio. Così uno si possa sempre mettere un po‘ lontano dal posto di blocco per fare le foto (al meglio a pagamento visto che la chiesa è così povera 😉 ) mentre le altre guardie … guardino o facciano ciò che stanno a fa‘.

Anche con me non hanno fatto la foto nell’area visibile per i visitatori e turisti. Ma noi avevamo parcheggiato nel parcheggio del Vaticano l’accesso e uscita del quale viene anche protetto dalla polizia e le Guardie Svizzere e “fra colleghi” poi potevamo farne una. Dio, quanto brava so sembrare eh?! 😀 (Ho lo spirito di adattamento (ed i colori) di un camaleonte, HA!)

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Fai la brava, Giù… 😀

Sinceramente ero tentata di imbracciarli ma riguardo al mio compagno lasciavo perdere. Tanto ci lavora. E non volevo creargli dei guai. Però sarebbe stato sicuramente buffissimo. (Per me.)

Pensateci, poi simbolicamente la chiesa fosse stata tra le mie braccia e non io nelle sue. A proposito – ecco dove volevo finire.

Sulla destra e la sinistra della Piazza San Pietro giungono queste due file di colonne. Quelle, come mi diceva il mio addetto vaticano personale, simbolizzano le braccia della chiesa – cioè i bracci della chiesa sono le braccia della chiesa. A me sembrano una pinza prensile più che altro (una volta entrata, non la sfuggi) ma volevo evitare una litigata quindi non ho detto niente. A parte che la parola benna o pinza prensile non l’avevo presente. 😉

La strada che porta direttamente alla Piazza San Pietro, la Via della Conciliazione, fino alla presa del potere dei fascisti in Italia peraltro fu edificata.

Via della Conciliazione anno 1922
Via della Conciliazione anno 1922
[Detentore del copyright e licenza d’uso sono di pubblico dominio secondo la legge n. 633 ovvero n. 128]
Mussolini ordinò che i palazzi sarebbero abbattute così i fedeli avessero la visuale e soprattutto la strada libera che li portasse direttamente nelle dette braccia della chiesa.

Che nobilissimo cattolico che fu il Signore Mussolino! 😉

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