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Eigentlich hab ich bei der Buchung meines letzten Urlaubs – den ich natürlich nur im Sinne meiner Leser, also Euch, und zum Wohle meines Blogs unternommen hab – einen eklatanten Denkfehler gemacht.

Meine Route war Frankfurt – Bari – Rom – Frankfurt.

Meine Idee war Flucht vor dem unsommerlichen deutschen Sommer und auf jeden Fall ans Meer.

So weit. So gut.

Die Flüge waren rechtzeitig und somit zu günstigen Preisen gebucht.

Das Zimmer bei meinem AirBnB-Host in Bari war noch frei.

Ein Bekannter, den ich noch von einem meiner peinlichen Momente aus dem letzten Urlaub kannte, hatte Zeit, um mit mir über meine Wohnungssuche zu quatschen.

Eine Bekannte, mit der ich mich auf dem Rückflug vom letzten Mal dermaßen lautstark und angeregt unterhalten habe, dass wir das ganze Flugzeug daran teilhaben ließen, war Zuhause und hat sich einen Tag frei genommen, um mir Lecce zu zeigen und mich nach Porto Cesareo an den Strand zu begleiten. (Hab mich ein bisschen verknallt in den kleinen Ort. Leider gibt’s dort Wohnungen nur über die Sommermonate zu mieten… 🙁 )

Und genau hier liegt der Hund begraben.

Nachdem ich in Südapulien das schönste Meer meiner bisherigen Italienkarriere erlebt hatte, war das römische Meer … nun ja … sagen wir, ernüchternd.

Mein Freund und Gastgeber in Rom bezeichnete es ganz treffend als Reise “vom blauen Meer in Lecce ans braune Meer in Rom.”

Braun im Sinne von sturmgepeitschtem Meer bei Regenwetter im Februar in Rimini war es zwar nicht, aber es ist definitiv auf keinsten Fall entschieden überhaupt absolut gar nicht mit dem apulischen Meer zu vergleichen!

Natürlich lass ich mich als Feld-Wald-und-Wiesen-Süddeutsche auf Dauermeeresentzug von so was nicht abschrecken. Auch wenn mein Kumpel sagte, dass das Meer bei Fiumicino zu einem der verschmutztesten Abschnitte um Rom gehöre. Immerhin waren die andern ja auch drin. Und ich bin ein robustes Dorfkind ohne Allergien, trendy Intoleranzen und überhaupt mit einem insgesamt zuverlässigen und funktionalen Immunsystem.

Da schreckt mich doch ein “Wer weiß, was Du Dir da einfängst?!” nicht ab. Die badenden Römer sahen mir jetzt nicht sterbenskrank aus. Manchmal muss man einfach auch ein Risiko eingehen, find‘ ich. Ich benutz‘ ja (wenn sich’s nicht vermeiden lässt) auch öffentliche Toiletten und bin da bisher immer noch heile raus gekommen.

Und auch wenn das römische Meer weder optisch noch geschmacklich oder beim Geruch mit dem Meer bei Porto Cesareo mithalten konnte, hatte es einen entscheidenden Vorteil: Keine Touristen.

Die kommen in aller Regel nämlich nicht zum Baden nach Rom und tummeln sich somit im Zentrum, was die beiden Strandtage in Rom zu einem sehr sonnenbrandreichen Entspannungsaufenthalt werden ließ.

Nur treiben lassen kann man sich im südlichen Adriameer definitiv besser. 😉

 

Übrigens: Ich war noch nicht wieder recht gelandet, da erreichte mich über Whatsapp der Link zu einem Artikel in der Repubblica. “Stark verschmutztes Meer bei Rom” war der Titel. Was ich zunächst noch abgewunken hatte, hatte ich nun also quasi amtlich. Zwar steht da auch, dass sich der Zustand des Meeres bei Fiumicino (als einem Abschnitt von vieren) gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtert hätte, aber nachträglich wird einem schon ein klein bisschen anders, wenn man von “[…] 5,3 Umweltverstößen pro Küstenkilometer […]” liest, womit “[…] die Region Lazio auf Platz drei nach Kampanien und Sizilien in der italienischen ‚Mare Illegale‘-Rangliste schnellt.” Laut dem Artikel haben die Behörden 2015 mehr als doppelt so viele Verstöße verzeichnet (mehr als 1.900) als im Vorjahr. Hm.



Roma 4. Il mare

In realtà ho sbagliato prenotare la mia ultima vacanza – che comunque ho solo preso per voi lettori e per il bene del mio blog – nella maniera in cui l’ho fatto.

La mia rotta era Francoforte – Bari – Roma – Francoforte.

La mia idea era di scappare da quest’estate non estiva tedesca ed in ogni caso andare al mare.

Fin qui tutto bene.

Avevo prenotato abbastanza presto i voli e dunque anche a prezzo basso.

La stanza dal mio ospite AirBnB a Bari era ancora libera.

Una mia conoscenza che avevo incontrato in uno die miei momenti imbarazzanti nella mia scorsa vacanza aveva un po‘ di tempo per me da farsi due chiacchiere sulla mia ricerca di casa.

Un’altra conoscenza che avevo conosciuto l’altra volta sul mio volo indietro e con la quale parlavo a viva voce alta così intrattenevamo gli altri passeggeri era a casa e libera. Mi faceva visitare Lecce e mi accompagnava a Porto Cesareo dove siamo andate sulla spiaggia. (Mi sono innamorata un po‘ del postino. Purtroppo gli appartamenti là si affittano solo sopra l’estate … 🙁 )

E qui casca l’asino.

Dopo essere stata al mare più bello che abbia mai visto nella mia carriera italiana finora, il mare romano era … beh … sconsolante diciamo.

Il mio amico ed ospite a Roma lo chiamava il viaggio “dal mare blu a Lecce al mare marone a Roma.”

Non era marone nel senso di un mare tormento sulla pioggia di febbraio a Rimini, ma non c’è assolutamente, decisamente, definitivamente, veramente nessun paragone al mare pugliese!

Ovviamente io come media tedesca del Sud a deprivazione marina permanente non me ne lascio scoraggiare. Anche se il mio amico mi diceva che il mare a Fiumicino faccia parte die tratti più inquinati intorno a Roma. Eh vabbe, c’erano altri che si stavano facendo un tuffo. Ed io? Io sono una tosta ragazza paesana senza qualsiasi allergia, intolleranza di moda e ho un sistema immuniatrio generalmente fidato e funzionale.

Come se un “Chissà che cosa ti becchi?!” m’intimidasse. I romani che si stavano facendo un tuffo non mi sembravano moribondi. Ogni tanto si deve anche correre un pericolo o no?! Tanto vado anche nei bagni pubblici (se non c’è modo di evitarlo) e finora l’ho sempre sopravvissuto.

E anche se il mare romano non sostiene il confronto con il mare a Porto Cesareo sia dall’aspetto, dal sapore o dall’odore, c’era un grande punto a favore per il mare a Roma: Nessun turista.

Quelli comunque non vanno a Roma per andare al mare e stanno al centro. Così i miei due giorni sulla spiaggia a Roma erano un intrattenimento rilassantissimo ricco di scottatura.

Solo che al mare adriaco ci si può lasciare trascinare in modo migliore. 😉

 

A proposito: Appena riatterrata in Germania ho ricevuto un messaggio Whatsapp con un link ad un articolo sulla Repubblica titolato “Fortemente inquinato il mare di Roma”. Mo‘ era quasi ufficiale ciò che prima non mi preoccupava molto. Anche se c’è scritto che lo stato del mare di Fiumicino (come un tratto di quattro) non si sia peggiorato verso l’anno scorso. Ma posticipatamente ci si viene una sensazione un po‘ spiacevole leggendo da “[…] 5,3 infrazioni per ogni chilometro di costa […]” che sono la causa che “[…] la regione Lazio balza al terzo posto in Italia nella classifica del mare illegale dopo Campania e Sicilia.” Secondo l’articolo “[c]rescono i reati ai danni del mare laziale. Le forze dell’ordine e le Capitanerie di porto nel 2015 ne hanno intercettati ben 1.920, cresciuti del doppio rispetto all’anno precedente (erano 972).” Mh.

8 Comments

  1. Wenn ich so überlege, dass ich auch in dunkle Seen gesprungen bin, bei denen man nicht einmal den Grund sah, kann es gut sein, dass man das römische Meer auch überlebt. 😉

    • ich bin sozusagen der lebende Beweis dafür? geschmacklich eher so salzsuppe, aber geschadet hat’s mir nicht … eher so nach dem Motto „Dreck macht Speck“ ?

  2. Ich liebe zwar das Meer, bin aber absolut keine Wasserratte! Mich bekommt man da eigentlich nur rein, wenn ich einem gut aussehendem Kerl hinterherlaufe hahahahah ähäm, ja also… Ne, ich und Wasser gibt’s nur unter der Dusche und im Whirlpool 😉

    Liebe Grüße
    Barbara

    • ahahaha das ist ein unleugbar guter Grund, muss ich gestehen?bei uns war’s umgekehrt – ich musste den Anfang machen und mein Kumpel kam dann todesmutig nach?

  3. Mutig! Ich liebe das Meer aber dort wäre ich tatsächlich auch nicht ins Wasser gegangen.

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