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So ist das also in Rom. (Ok, eigentlich fast überall in Italien …) An der Kirche gibt’s kein Vorbei. Schon gleich gar nicht, wenn der Stellvertreter Gottes quasi jedermann’s Nachbar ist. 

Ich hab mit Kirche selbst nichts am Hut. Ich bin weder gefirmt, noch bin ich noch Mitglied des römisch-katholischen Heuchlervereins Sekte Glaubenskonglomerats. Jeder nach seiner Fasson, aber für mich sind Kirchen, auch der Petersdom, vor allem eins: Hübsch anzuschaun. 

Und um mehr zu tun, war ich auch nicht da.

Ich persönlich halte den Petersdom für ein bauliches Meisterwerk, aber ansonsten ist er an Schmuck und Protz kaum zu übertreffen. Gold an den Decken, Marmor wohin das Auge reicht … würde man den Dom in seine Einzelteile zerlegen und veräußern, könnte man einen ganzen Kontinent davon satt kriegen. (Von den andern, versteckten Schätzen, die der Vatikan den Besuchern und Gläubigen nicht so verschwenderisch um die Ohren knallt, ganz zu schweigen.)

So. Genug geschimpft. Besinnen wir uns auf das Wesentliche! 😀

Der Petersdom ist kleiner, als ich ihn mir vorgestellt hab – zumindest das Hauptschiff. Aber vielleicht sah das auch nur so aus, weil so viele Menschen drin waren. Imposant ist er vor allem wegen des vielen Goldes, den zahlreichen Verzierungen und Heiligenstatuen, den Nischen und integrierten Kapellen und Andachtsräumen, Deckenfresken und Säulen.

Man weiß gar nicht wohin man zuerst gucken soll. 

Dank meiner Begleitung und seiner beruflichen Verbindung “nach ganz oben” konnten wir ein paar Abkürzungen nehmen, die Touristen eigentlich nicht vorbehalten sind. Ich gehörte damit quasi plötzlich zum Inventar. 😀 Auch wenn ich nicht weiß, ob ich das gut heißen soll, oder nicht. 😀

Jedenfalls ersparte es uns bzw. mir die Kosten für den Aufstieg auf die Kuppel. … Auch noch zahlen, um mehr als 300 Stufen laufen zu dürfen, und dann see- und höhenkrank oben anzukommen. 😉 

Aber ich muss sagen … Wenn Ihr je in den Petersdom kommt, lasst das ganze Klimbim links liegen und geht direkt die Kuppel rauf! Der Ausblick ist SA-GEN-HAFT! (Wenn man sich dann ein bisschen erholt hat.)

Mir war echt schwindelig, bis ich oben war. Das war mit Sicherheit ein Stück weit wetterbedingt, aber die engen Stufen, die 1. im Kreis liefen, 2. aus arschglattem Marmor waren, 3. abgenutzt, abgeschliffen und schepp waren und mich 4. unter der Kuppel aus bautechnischen Gründen auch noch zwangen windschief weiterzulaufen, taten ihr Übriges dazu. 

Ich wurde auch darüber informiert, dass ich nicht die Erste und nicht die Einzige sei, der es dabei so ging. Wenn ich mal demütig wurde, im Angesicht der Kirche, dann beim Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms! (Und wäre einer mit nem Mitgliedschaftsvertrag für ein Fitnessstudio vorbeigekommen, ich hätte ohne zu zögern unterschrieben – Konditionstraining … läuft. (Von diesem Vorhaben habe ich nach dem Abstieg dann wieder Abstand genommen.))

Von der Kuppel aus hat man einen wunderbaren Blick über Rom! Rundum. Man sieht die Mauer, die den Päpsten des Mittelalters als Fluchtweg dienten (angesichts der angespannten religiösen Verhältnisse in der Welt, kann es auch heute nicht schaden, so ein Ass im Ärmel zu haben), man sieht den Petersplatz, den Tiber, das komplette Panorama! 

Es ist wirklich atemberaubend!
(Da hat man den Atem denn nach dem Aufstieg endlich wiedergefunden und er ist gleich wieder weg.)

Also wenn sich mein Tag im Vatikan für etwas gelohnt hat, dann für diesen Ausblick. 


Wenn man sich der Kuppel näher, scheint sie kleiner zu werden. Ich hab das versucht, festzuhalten. Könnt Ihr’s erkennen?

Se ci si avvinca alla cupola sembra che diventi più piccola. Cercavo di registrare l’effetto. Riuscite a vederlo?


Roma 8. Una giornata al Vaticano

A Roma (come quasi ovunqe in Italia) è impossibile evitare la Chiesa. E qui ancora di meno visto che il vicario di Gesù Cristo è il vicino di quasi tutti.

Personalmente non ho nulla a che fare con la chiesa. Non ho passato a cresima e ho ormai abbandonato questo nucleo d’ipocrisia questa setta communità romano-cattolico. A ciascuno il suo, ma per le chiese, anche la Basilicata di San Pietro, sono soprattutto dei bei edifici da vedere.

E di più non volevo fare.

Secondo me la Basilica di San Pietro è un capolavoro edile e da non avanzare per fasto e borioso. L’oro sul soffitto, il marmo ovunque … se ci si smontasse il Duomo pezzo per pezzo e venderlo, ci si potrebbe salvare un intero continento dalla morte di fame. (Da non parlare degli altri tesori nascosti che il vaticano non fa vedere così spreconemente ai fedeli e visitatori.)

Basta imprecare. Ricordiamoci della somma. 🙂 

Mi immaginavo più grande la Basilica di San Pietro – perlomeno la navata principale mi sembrava piccola. Ma forse daceva solo l’impressione perché c’era un sacco di gente dentro. E‘ sempre impressionante però. Soprattutto l’oro ovunque, i numerosi ornamenti e statue dei santi, l’edicole e cappellette integrate, stanze del silenzio, gli affreschi e le colonne.

E‘ così troppo che non si sa dove guardare prima.

Grazie alla mia compagnia e i suoi rapporti lavorativi con “lassù” potevamo tagliare un po‘ dove di solito i turisti non possono andare. All’improvviso facevo parte dell’interiore, si può dire. 😀 Anche se non so se sia una cosa buona o brutta. 😀

E così ci risparmiavamo o meglio mi risparmiavo io il pagamento per la saltia della cupola … Ci si rende conto che uno deve anche pagare per essere permetto di prendere 300 scale ed arrivare su malato di mare e di montagna. 😉

Ma devo dire … Semmai andaste alla Basilica di San Pietro, lasciate perdere i fronzoli e salite direttamente la cupola! Il panorama è ME-RA-VIGL-IOSO! (Appena ci si è rispreso un po‘.)

Io soffrivo davvero del capogiro quando ero arrivata su. Un po‘ era sicuramente colpa del caldo. Poi però le scale strette che non solo procedono nell’ambito, ma sono anche di sconsunto levigato marmo scivolissimo e sono storte così che sotto la cupola mi costringevano di camminare squinternato mi dacevano il colpo di grazia.

Mi hanno anche fatto sapere che non fossi né la prima né l’unica che si sentiva così. Semmai fossi stata umile al cospetto della Chiesa, era alla salita della cupola della Basilica di San Pietro! (E se fosse passato qualcuno con un contratto d’appartenenza della palestra, l’avrei senz’altro firmato – devo allenare la mia resistenza, per l’amore di Dio. (Da questo proposito ho desisto dopo la discesa.))

Sulla cupola c’è un panorama mitico! Si vede tutta di Roma. Si vede il muro che nel medioevo servivo come via di fuga per i Papà (e attese le circostanze particolari religiosi nel mondo in questi tempi avere un asso del genere nella manica male non fa). Si vede la Piazza di San Pietro, il Temere, tutto il panorama!

Toglie davvero il respiro!
(Appena ci si è ripreso fiato, è tolto di nuovo.)

Se c’è una cosa che ne valsa la pena di aver passato una giornata al Vaticano, era questa vista.

Comments

  1. Der Ausblick ist ja wirklich atemberaubend. Ich glaube gern, dass sich die Beschwerlichkeit des Aufstiegs gelohnt hat. Von meinem eigenen Besuch im Petersdom weiß ich nur noch, dass ich gar nicht den Eindruck hatte, in einer Kirche zu sein. Das war alles so weitläufig… ich fühlte mich richtig klein. Also nicht, dass ich sehr groß wäre, aber … ja. Trotz vieler, vieler Menschen, war da noch reichlich Platz.

    • mit den vielen kapellen und gebetsnischen wirkt es auch eher wie eine matroschka….kirche in kirche in kirche in kirche….
      er ist schon groß, aber ich hab ihn mir trotzdem größer ausgemalt gehabt. vielleicht hab ich auch einfach ein enorm schlechtes augenmaß ?

  2. ?

    Ja der aufstieg hats echt in sich.

    Aber wie du schon schreibst diesen susblick muss man gesehen haben.

  3. Eines der beeindruckendsten Bauwerke die ich kenne! Kontrollen wie am Flughafen, eigenes Postamt und eigene Euro-Münzen als Souvenir. Cool fand ich auch die Bar oben auf dem Dach des Doms. Konnte sie leider nicht betreten, da sie gerade geputzt wurde. Gibt es die noch? 😉

    • Die Bar gibt es noch, ja! 🙂 Und als ich dort war, wurde auch geputzt, aber nur der hintere, bestuhlte Teil 😀
      An den Kontrollen bin ich ja so vorbei gekommen – war mit einem Handshake seitens meines Begleiters mit den Wachen getan. 😀 VIP im Vatikan … das muss mir auch erstmal einer nach machen ahahah

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