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Ach, was für eine Zeit im Moment … zwischen Vollzeitjob (noch bis 31.08.) und freien Aufträgen, dem Aufbau meiner Homepage und dem Abbau meines bisherigen Lebens, komm‘ ich aktuell kaum noch zum schreiben.

Dieser Artikel hätte eigentlich schon gestern Mittag durch eure Feeds und Timelines sausen sollen, aber ich hab’s einfach nicht geschafft. Und dann kam da noch dieser Wochenendausflug an die Ostsee mit Freunden dazwischen … Je nun, besser ich hau‘ mal in die Tasten, ne?! 🙂

Mit diesem Beitrag läute ich nun also offiziell das Ende meiner Rom-Reihe ein. Hier nochmal alle Beiträge zum Nachlesen:

  1. Che sfiga
  2. Dan Brown, Asterix und ich
  3. Die Arme der Kirche
  4. Das Meer
  5. Palazzaccio
  6. Der nächtliche Imbiss
  7. Die Klassiker
  8. Ein Tag im Vatikan
  9. Der / die / das Gianicolo

Und heute kommen wir also zum 10. und letzten Beitrag aus der italienischen Metropole.

Vorerst … Denn bestimmt fällt mir noch was ein, was ich zwar noch erzählen wollte, aber im Eifer des aktuellen Gefechts vergessen hab.

An meinem letzten Tag in Rom wurde ich ein bisschen emotional. Nach einem weiteren Ausflug ans und ins Meer, sind wir abends noch in einem nahegelegenen Restaurant essen gegangen.

Zwischen Supplì, Pizza und Wein musste ich dann auch die ein oder andere Träne verdrücken. Aber … Weinen kommt ja von Wein, oder?! Von daher passte das alles. Dabei war es gar nicht unbedingt Rom, das mich zu Tränen gerührt hat, es war vor allem der Umstand, dass ich wusste, wenn ich nun zurück nach Deutschland gehe, stehe ich vor einem Riesenberg organisatorischem Kram. Es war, weil ich wusste, dass ich ein paar Monate bestimmt nicht nach Italien zurück kann. Es war, weil ich Abschiede hasse. Es war, weil ich mich dort einfach irgendwie losgelöst und ich selbst fühle. 

Inmitten all diesem Geheule kam dann aber unser Essen. Wir teilten uns einen Antipastiteller und verdrückten danach jeder eine Pizza, wie ich im Leben noch keine größere gesehen hab. 

Aber der Reihe nach: 

Die Antipasti

Auf dem Antipastiteller fanden sich frittierte Zucchiniblüten (fettig, aber seeehr lecker) und Supplì. Die wollte mein Gastgeber unbedingt, dass ich sie probiere. Andernfalls hätten wir rein mengentechnisch gut und gern auf die Antipasti verzichten können.

Supplì – das sind runde bzw. ovale Reisbällchen mit Tomatensoße und einem Kern aus Mozzarella, die frittiert werden. Weniger fettig als die Zucchiniblüten, aber mindestens so lecker. Supplì gibt es unter anderen Namen und mit abwandelten Rezepten auch in anderen Regionen Italiens. In Sizilien heißen sie Arancini, werden aber zum Beispiel ohne den Tomatensoßenanteil gemacht. Dafür mit Hackfleisch. Was ich ja nicht esse. Von daher bevorzuge ich ungesehen die römische Variante dieser frittierten Reisbällchen.

Die Römer stehen ohnehin voll auf frittierten Kram, vorzugsweise bei der Vorspeise. Laut meinem Begleiter etwas typisch Römisches. Andernorts ist man frittierte Speisen eher als Imbiss oder im Hauptgang. Nicht aber als Vorspeise.

Ich muss sagen, dass mir das recht smart erscheint, denn all das Fett und Frittierte sättigt per se ja schon ordentlich. Gut, dass wir uns nur einen Teller mit Antipasti geteilt hatten, andernfalls, hätte ich mir die Pizza einpacken lassen müssen, glaub ich.

Die Pizza

Die römische Pizza hat einen sehr dünnen, krossen, knusprigen Boden. Italiener aus anderen Regionen nehmen die Römer da gern mal auf die Schippe deswegen, ich muss sagen, ich mag das so ganz gern. Allerdings war ich ja auch von der neapolitanischen Pizza (ebenfalls dünner Boden aber weniger kross gebacken) ein bisschen enttäuscht, ich Verräterin. 😀 Im Norden dagegen isst man die Pizza mit einem eher soften, dickeren Hefeteig, der schon ein bisschen an Focaccia erinnert.

Aber das eigentlich herausragende (und zwar wörtlich) an dieser Pizza war nicht ihr Boden, sondern ihre schiere Größe! Sie ragte nämlich tatsächlich circa 10 Zentimeter über den Tellerrand heraus!

Gar nicht so schlecht, dass da der Boden so dünn ist. Eine Pizza aus Bologna hätte ich von der Größe sicher alleine nicht geschafft. Und auch bei dieser Pizza hatte ich schon zu kämpfen. Zigarettenpause inbegriffen.

Laut meinem Begleiter isst man in diesem Restaurant die größte Pizza Roms. Mit hat die Zeit nicht gereicht, das am lebenden Objekt herauszufinden, aber wer sich diese spektakuläre Riesenpizza, die übrigens echt lecker war, mal gönnen möchte, sollte im Traditionsrestaurant La Cantinaccia* vorbei schauen. Es gibt außer Pizza natürlich noch anderes Leckeres. Aber für ihre Riesenpizza sind sie hier seit Jahrzehnten berühmt.

 

* … da ist sie wieder, die abwertende Endsilbe, die ich im Beitrag zum Palazzaccio schon beschrieben habe. 😉 Aber in diesem Fall täuscht der Name definitiv und sollte wohl eher darauf abzielen, dass man hier bodenständiges Essen und keine abgehobene Haute Cuisine serviert bekommt.

Ach, übrigens! Sollte dieser Blog irgendwann demnächst vorübergehend ein paar Tage nicht erreichbar sein, dann liegt das daran, weil ich ihn auf einen selbstgehosteten Server umziehe. Das werde ich aber nochmal konkret ankündigen. 🙂



Rom 10. La cena d’addio

Mah, che periodo è … tra il lavoro fisso (fino al 31/08/), commesse autonome, la sistemazione della mia pagina web e lo smontaggio della mia vecchia vita mica trovo il giusto tempo per scrivere qui. 

Originariamente volevo ormai pubblicare quest’articolo ma non ci sono riuscita. E poi c’era anche questo viaggio di fine settimana al mare baltico con gli amici … Comunque, mi sbrigo?! 🙂 

Quest’articolo finisce ufficialmente la serie di Roma. Qui trovate tutte le puntate da rileggere:

  1. Che sfiga
  2. Dan Brown, Asterix ed io
  3. I bracci della Chiesa
  4. Il Mare
  5. Palazzaccio
  6. Lo spuntino notturno
  7. I classici
  8. Una giornata al Vaticano
  9. Il Gianicolo

Allora oggi vi presento il decimo e ultimo contributo dalla metropoli italiana.

Per ora … perché sicuramente mi viene ancora qualcosa in testa che volevo raccontare ma che nella foga del momento ho dimenticato.

E‘ stato il mio ultimo giorno a Roma e sono stata un bel po‘ emotiva. Dopo un’altra giornata al mare siamo andati ad un ristorante vicino per fare cena.

Tra supplì, pizza e vino non resistevo le lacrime. Non era particolarmente Roma che mi ha fatto scogliere in lacrime. Soprattutto era il fatto che sapevo che appena atterrassi in Germania avrei d’affrontare un sacco di roba organizzativa. Era perché sapevo che per qualche mese non riuscissi di tornare in Italia. Era perché odio l’addio. Era perché potevo staccare là e perché mi sentivo molto più me stessa. 

Immerso nella mia lagna ci è arrivato il cibo. Abbiamo condiviso gli antipasti e poi mangiavamo entrambi la pizza più grande che abbia mai visto.

Cominciamo da capo:

Gli antipasti

Sul piatto c’erano i fiori di zucca frittati (grassi ma buonissimi) ed i supplì. Secondo il mio ospite li dovevo assaggiare per forza. Altrimenti gli antipasti non sarebbero stati necessari.

I supplì sono delle fritte rotonde o ovali polpette di riso con salsa di pomodori riempiti di Mozzarella. Meno grasse che i fiori di zucca ma altrettanto buone. I supplì sono conosciute anche in altre parti dell’Italia ma fatte un po‘ diversamente e sotto un altro nome. In Sicilia per esempio vengono chiamate Arancini e sono fatte senza la salsa ma con carne macinata. Da vegetariana non potrei mangiarle così e quindi preferisco la versione romana. 

I romani comunque amano la roba fritta, particolarmente come antipasti. Secondo il mio compagno è una cosa tipica romana. Dalle altre parti il cibo fritto viene mangiato per un spuntino o piatto principale ma non come antipasto.

Devo dire che mi sembra giusto così. Tutto il grasso e fritto comunque già sazia. Menomale che abbiamo condiviso un piatto di antipasti, altrimenti la pizza l’avrei dovuto prendere d’asportare.  

La pizza

La pizza romana è fatta con un impasto molto sottile e croccante. Italiani da altre regioni amano di prendere in giro i romani per la loro pizza, invece io devo dire che a me piacciono le pizze così. Poi però non ero un grande fan della pizza napoletana (anche con un impasto sottile ma meno croccante). Che traditrice che sono. 😀 Al nord invece la pizza si mangia ad un impasto mollo e alto che mi ricorda un po‘ della focaccia. 

Ma la cosa eminente (anche letteralmente) mica era l’impasto ma la grandezza della pizza che emergeva 10 centimetri dal piatto!

Mica è male che l’impasto è così sottile poi. Una pizza bolognese di questa misura sicuramente non sarei riuscita a mangiare da sola. Già questa romana mi creava dei problemi. Nonostante una pausa sigaretta.

Secondo il mio compagno in questo ristorante ci si mangia la pizza più grande di Roma. Ovviamente non avevo il tempo per convalidare quest’affermazione. Ma chiunque voglia assaggiare questa pizza gigante, sia consigliato il ristorante tradizionale La Cantinaccia*. Offrono tanti altri piatti ma per la loro pizza gigante sono famosi da una vita.

 

* …ecco la sillaba spregiativa di nuovo della quale ho parlato nell’articolo sul palazzaccio l’altra volta. Anche se in tal caso penso che sia riferito alla cucina terra terra che fanno qui, più che alla qualità.

E per non dimenticare avvisarvi: Può darsi che fra un po‘ questa pagina non è raggiungibile per qualche giorno perché lo trasferisco ad un altro server. Ma vi faccio sapere di nuovo appena so meglio quando.

5 Comments

  1. Wow! Was für eine riesige Pizza! Da glaube ich Dir gerne, dass Du zu kämpfen hattest. 🙂

    Arancine habe ich in Palermo zu schätzen gelernt. Da gibt’s die Reis“bällchen“ in einer Version, die kaum in meine Hand passt, und gefüllt werden sie mit vielen verschiedenen Sachen. Tomate-Mozzarella ist der Klassiker. Mit Fleisch schmecken sie super, aber mir schmecken besonders die mit Ricotta und Spinat. 🙂 Bar Touring – Klingt nicht sehr Italienisch, finde ich, ist aber in Palermo eine Institution. Direkt am botanischen Garten.

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