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Meine Reise nach Rom bin ich ja von Bari aus angetreten. Dort war ich vorrangig, um mir meinen zukünftigen Lebensmittelpunkt nochmal ein bisschen genauer anzuschauen. Aber natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch dort nochmal ein paar Flecken aufzusuchen, die ich bei meinem ersten Besuch nicht gesehen hab.

Mein erster Ausflug führte mich dann nach Castalla Grotte, wo ich mir die Tropfsteinhöhlen angucken wollte, für die das Örtchen so berühmt ist.

Und dann kam irgendwie alles anders:

Castellana Grotte hat mich frustriert.

Ich hab mich für den Zug um 12.01 (nicht 12.04, wie es auf der Homepage der FSE heißt) entschieden. Die Fahrt von Bari nach Castellana kostet pro Kopf 2.80 € und dauert etwas mehr als eine dreiviertel Stunde. Alles in allem also easy-peasy. Ich war von dem super entspannten Tag am Meer zuvor noch bestens gelaunt und hab nach einem kleinen Spaziergang durch Bari den Weg zum Bahnhof eingeschlagen.

Ticket gekauft, Zug genommen. So weit, so gut. In Castellana angekommen. Passt. Ein Blick auf die Karte am Bahnhof zur Orientierung und los ging’s.

Nach ein paar Hundert Metern waren die Grotten dann auch ausgeschildert, also folgte ich brav eben jener Beschilderung. Schon die Tatsache, dass ich an einer kompletten Neubausiedlung ohne weitere Beschilderung vorbei kam, ließ mich stutzig werden. Also Google Maps an und gucken. Auf der Karte sah das irgendwie aus, als wäre ich auf der falschen Seite der Gleise, aber Entschuldigung, das war doch so ausgeschildert?! Mein Handy zeigte mir einen Fußweg von 25 Minuten an … bei 35 Grad. Ähm, nö.

Vollends verwirrt machte ich mich auf den Weg zurück Richtung Bahnhof, aber mein Handy bestand darauf wieder nach rechts, statt nach links (Bahnhof) abzubiegen. Also gab ich ihm eine letzte Chance und folgte Googles Anweisungen. Irgendwann hörte dann aber der Gehweg auf und die Straße ging in eine Land- oder Bundesstraße über.

Wurde gerade echt von mir erwartet, dass ich nun an einer Bundesstraße ohne Fußweg entlang laufe? Das schien mir nicht unbedingt im Sinne des Erfinders zu sein, also drehte ich etwas angefressen doch um und dachte, ich schau am Bahnhof mal, ob nicht irgendein Bus an die Grotten fährt.

Zurück am Bahnhof verhießen die Fahrpläne nichts Gutes. Auf dem ersten stand von den Grotten erst gar nichts, auf dem anderen zwar schon, aber ausgerechnet der nächste Bus, aus den ich dann immerhin auch eine Stunde hätte warten müssen, übersprang die Haltestelle an den Grotten.

Jetzt war ich erst so richtig abgeturnt. Na gut, dachte ich, wo Du schon mal da bist,  schau Dir wenigstens die Altstadt an.

Also wieder kehrt gemacht, den Schildern in Richtung historisches Zentrum gefolgt und … genau nirgends angekommen. Wieder Google Maps. War auch keine Hilfe. Die Straßen überdies nahezu menschenleer. Klar, is ja Mittag. Die Läden waren alle geschlossen, wie in italiensischen Kleinstädten durchaus üblich. Und als ich endlich eine Bar aufgetan hatte, war mir die Lust auf Kaffee oder Leute gerade wirklich herzlich vergangen.

Mit einer Mischung aus Enttäuschung und Frustration beschloss ich, die Fahrzeiten der Züge zurück zu checken und hatte wenigstens diesmal ein bisschen Glück. Eine halbe Stunde später fuhr einer. Am Bahnhof musste ich mich dann erst noch mit dem Ticketautomaten herumschlagen, weil der Schalter geschlossen war, aber immerhin musste ich dann nur noch 20 Minuten “absitzen”. Dankbarerweise kam der Zug sogar pünktlich und so trat ich meinen Weg zurück nach Bari an.

Die Idee dort wiederum einen Zug nach Molfetta zu nehmen, um den Tag nicht ganz verschenkt zu haben, verwarf ich nach zwei Sekunden wieder. Erstens war ich gerade eh zu genervt. Zweitens wäre es mitten am Nachmittag bis ich wieder in Bari wäre. Da ich für abends noch verabredet war, hätte ein Besuch in Molfetta oder Foggia eher einem Wettlauf geglichen und das wollte ich mir nun wirklich nicht antun.

Also bin ich zurück nach Bari gefahren, hab etwas zu Mittag gegessen und bin dann zurück “nach Hause”, wo ich mich um einen neuen Kundenauftrag gekümmert habe, bis ich abends meine Verabredung wahrgenommen hab.

Man könnt mir jetzt natürlich ankreiden, dass ich mich nicht vorher informiert habe. Aber hätte ich vorher die gleichen Informationen erhalten, wie ich sie dann vor Ort gefunden hab (die Beschreibung zum Erreichen der Grotten hören auf fünf Webseiten am Bahnhof auf), wäre ich wohl gar nicht erst losgefahren.

(Stattdessen hätt ich den Tag in Molfetta oder anderswo verbringen können und wäre weniger frustriert gewesen, hätte mehr zu erzählen gehabt und ein paar mehr Bilder im Gepäck. Allein der Gedanke daran frustriert mich noch mehr … also lassen wir das.)

So ist es nun wie es ist und Versuch macht kluch und all das.

Den nächsten Besuch in den Grotten von Castellana unternehm ich jedenfalls lieber im Auto.


castellana-grotte Castellana Grotte und ich


Castellana Grotte ed io

Prima di andare a Roma stavo di nuovo a Bari. Ci sono andata soprattutto per farmi una seconda impressione del futuro punto centrale della mia vita. Ma ovviamente non resistevo neanche di visitare qualche posti che non avevo visto al mio primo giro là.

La mia prima gita mi portava a Castellana Grotte dove volevo vedere le famose grotte per le quali il paese è conosciuto.

E poi è finito tutto in modo inaspettato:

Castellana Grotte mi ha frustrato.

Ho deciso di prendere il treno alle 12.01 (mica 12.04 come dicono sulla pagina web delle FSE). Un biglietto da Bari a Castellana è 2,80 € per persona ed è tipo un oretta di viaggio. Insomma una cosa tranquilla. Ero ancora di un buonissimo umore della giornata prima che passavo al mare e così, dopo una passeggiata su Bari, sono andata alla stazione.

Comprai il biglietto, presi il treno. Tutto senza problemi. Arrivata a Castellana. Ci sto. Davo uno sguardo sulla mappa alla stazione e sono andata via.

Dopo qualche cento metri poi c’erano anche i segni indicando la direzione Grotte. Allora sono seguita i segni. Già il fatto che passavo un quartiere nuovo senza altri segni mi ha sorpreso. Quindi ho acceso google maps per controllare. Sulla mappa sembrava come se fossi sul lato sbagliato dei binari, ma scusa c’erano i segni, giusto?! Il mio cell mi mostrava una passeggiata di 25 minuti … a 35 gradi. Eeeh, penso di no.

Completamente disorientata a questo punto facevo strada in direzione stazione di nuovo ma il cell insisteva che andrei a destra non a sinistra (stazione). Gli davo un’ultima chance e ho seguito le istruzioni di Google. Solo che all’improvviso si fermava il marciapiede e la strada si trasformava in una strada provinciale o statale.

Ci si aspettava davvero che io mo‘ camminasi verso una strada statale senza marciapiede? Non mi sembrava nel senso dell’inventore, allora tornavo indietro. Abbastanza scocciata pure. Pensavo comunque che alla stazione potessi controllare se ci partisse un pullman per le grotte.

Arrivata alla stazione gli orari non facevano pensare a nulla di buono. Sul primo non c’erano neanche accennate le grotte, sul secondo sì ma addirittura il prossimo pullman che avrei dovuto aspettare per un’ora comunque avrebbe saltato la fermata vicino le grotte.

Mo‘ ero davvero stufa. Va bene, pensavo, visto che ormai ci sei, puoi perlomeno guardati un po‘ il centro storico.

Tornavo di nuovo indietro seguendo i segni indicando la direzione centro storico e … arrivavo da nessuna parte. Accendo Google Maps di nuovo. Che non era d’aiuto. Le strade oltretutto stavano quasi deserte. Logicamente, visto che è mezzogiorno. I negozi stavano chiusi come è comune in tante città italiane. E quando avevo finalmente trovato un bar aperto, avevo ormai esaurito la carica di un caffè o gente.

In un mix di deluso e frustrazione decidevo di controllare l’orario dei treni indietro. Perlomeno questa volta stavo fortunata. Dopo una mezz’ora di attesa partiva uno. Alla stazione dovevo poi prima combattere la macchinetta dei biglietti perché la biglietteria era chiusa ma perlomeno dovevo poi “scontare” solo altri 20 minuti. Menomale che il treno arrivava anche in tempo e così sono ritornata a Bari.

Il pensiero di prendere un treno a Molfetta appena sarei arrivata là per non aver completamente perso il giorno l’ho gettato subito. Non solo che comunque ero troppo stufa, ma anche perché sarebbe ormai pomeriggio quando arrivassi a Bari. Visto che la sera avevo già altri programmi, una visita a Molfetta o Foggia l’avrei dovuto fare di corsa e questo non mi andava proprio.

Quindi sono ritornata a Bari, ho fatto pranzo e poi tornata “a casa” dove mi sono impegnata di una nuova commessa fin quando sono andata all’incontro.

Ci si potrebbe addebitarmi che non mi sono informata prima. Però devo dire che se avessi avuto le stesse informazioni prima che ho poi trovato al posto (le indicazioni su come arrivare alle grotte finiscono alla stazione su cinque diverse pagine web), probabilmente non sarei neanche partita.

(Invece avrei potuto passare la giornata a Molfetta o da un’altra parte, sarei stata meno frustrata, avrei avuto da raccontare di più e avrei potuto presentare più foto. Il solo pensiero mi tiene ancora più frustrata … meglio che lasciamo stare.)

Allora, mo‘ è cosi com’è e come si dice in tedesco: E‘ la prova che ti rende intelligente … e tutto ciò. La prossima visita alle grotte di Castellana semmai la faccio in macchina.

Comments

  1. Also jetzt möchte ich Dir am liebsten die Ohren langziehen! Warum hast Du denn da vorher nicht Deine Bari-und-Umgebungs-Expertin gefrag? Die Grotten haben einen eigenen Bahnhof eine Station nach Castellana selbst und dann sind es nur links rum 10 Minuten zu Fuß: https://meinapulien.wordpress.com/2012/07/24/grottedicastellana/

    Da ist alles supergut ausgeschildert und leicht zu finden. Ich vermute, Du bist in Castellana ausgestiegen. Von da aus soll es recht weit sein..

  2. Liebe Julia,

    das hätte mir ganz genau so passieren können! Erst vor 14 Tagen (Tag 8 meines täglichen Volgs) wollte ich zum Santuario di Santa Rosalia, das auf dem Monte Pellegrino liegt. Ich habe Google Maps vertraut und bin den Anweisungen gefolgt. Bis ich in einen Wald kam und es hieß, nur noch 6 Minuten geradeaus. Das peinliche ist, dass ich die Gegend eigentlich kenne und mir schon dachte, dass ich da nie eine Straße gesehen habe. Bin trotzdem weiter in die Büsche, bergauf. Erst als definitiv kein Weg mehr da war und ich mir ganz sicher war, dass die Straße auf der anderen Seite des Berges ist, habe ich aufgegeben und das Vlog an einem anderen Ort gemacht…

    Liebe Grüße
    Barbara

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