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Eins kann ich vorab schon mal sagen: Nachdem Angelika im Interview eher meine Zweifel bedient hat, liegt bei Catherine der Fokus sehr viel mehr auf den positiven Aspekten, die das Abenteuer Auswanderung so mit sich bringt. Und das wiederum schafft bei mir auf der Gefühlsebene eine gute Balance. Schon krass, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. 🙂 Aber lest (und urteilt) selbst:

Auswanderer-Interview mit Catherine

Catherine kommt witziger Weise gar nicht von so weit weg von mir, aus Wiesbaden. 2013 hat sie den endgültigen Schritt nach Italien unternommen, ist zuerst nach Massa (Toskana), dann weiter nach Genua (Ligurien) gezogen. Auch in unserer Berufswahl (oder in meinem Fall wohl eher noch Vorstellung) sind wir uns ähnlich: Sie war Gymnasiallehrerin für Deutsch und Englisch (meine Studienfächer in der Linguistik) und arbeitet heute als Sprachentrainerin (was ich mir als zweites Standbein auch überlege), Übersetzerin (yup, ich auch), Texterin (ebenfalls) und Coach (ma’ gucken, ob mir dafür auch noch was einfällt 😉 ).

Was hat Dich nach Italien verschlagen?
Seitdem ich 2009 eine Beziehung mit meinem persönlichen Mister Right, einem italienischen Gitarristen, angefangen habe, war klar, dass irgendwann einer von uns umziehen würde, denn die Fernbeziehung war für uns beide sehr kraftraubend. Mich drängte es schon lange ins Ausland, nachdem ich nach der Schule schon in London gewohnt hatte und deswegen habe ich schließlich meine Koffer gepackt und bin zu meinem Partner in die Toskana gezogen.

Wie lange hast Du gebraucht, um Dich einzuleben?
Da ich seit 2009 immer wieder mehrere Wochen in Italien verbracht habe, konnte ich mich schon über einige Jahre lang einleben. Ich hatte bereits Freunde und eine Schwiegerfamilie vor Ort, als ich schließlich umgezogen bin. Am Ende war es nur noch eine Formalität und durch den schleichenden Umzug über viele Monate hinweg habe ich nie einen Kulturschock erlitten oder unrealistische Illusionen gehabt.

Was war die größte Hürde, die es bei der Auswanderung zu überwinden galt?
Es gab gleich mehrere Hürden: Zum einen war ich verbeamtet, zum anderen war die Wirtschaftslage in Italien von Anfang an wesentlich schlechter und ich konnte ebenfalls noch kein Italienisch. Es war gerade in den Augen meiner Umgebung ein riesen Wagnis, was ich da angefangen habe und es gab auch einige Durststrecken, die es durchzustehen galt, auf die ich aber vorbereitet war. Insbesondere da ich nie sonderlich “italophil” war, bin ich nie enttäuscht worden und habe mich wirklich schnell im Alltag einfinden können.
Die Bürokratie ist schon so ein Stolperstein, allerdings muss ich sagen, dass ich offenbar Glück gehabt habe und persönlich nicht mehr Probleme zu überwinden hatte, als in Deutschland. Ich versuche mein bürokratisches Leben so simpel wie möglich zu gestalten und wesentlich simpler als in Deutschland, wo die Bürokratie auch keine Kleinigkeit ist. Ich habe sogar den Eindruck, dass mir in Italien mehr Möglichkeiten offen stehen, um meine Ideen umzusetzen, ich habe mit wesentlich weniger Anträgen, Verträgen und Versicherungen zu tun als je zuvor.

Mit welchen Erwartungen bist Du nach Italien? Welche davon wurden enttäuscht, welche erfüllt?
Ich ging im Grunde vom Schlimmsten aus. Ich ging davon aus kein Geld mehr zu haben und von allen Seiten ausgebremst zu werden. Es war wie ein Pilgerweg. Integration, Sprache, Kultur, Beruf, alles musste von Grund auf aufgebaut werden. Auch eine Hausrenovierung und die Aufzucht eines Welpen waren dabei. Ich habe mir immer wieder beweisen müssen, dass ich durchhalte und mich Stück für Stück nach oben arbeiten werde. Dutzende Projekte befanden sich auf dem Reißbrett und bei fast allem musste ich bei Null anfangen. Man braucht einen sehr langen Atem und darf sich von Hürden nicht abschrecken lassen, denn die kamen an jeder Wegesbiegung.
Meine schlimmsten Erwartungen wurden nicht erfüllt, aber es ist auch nicht immer leicht gewesen. Das ist es allerdings nie, wenn man sein Leben umkrempeln will, egal, ob es eine völlig neue Karriere ist oder der Umzug in ein neues Land. Erwartungen wurden keine enttäuscht, im Gegenteil sehe ich jetzt nach den ersten Jahren wie viele Meter ich schon hinter mich gebracht habe und was ich alles in der Zeit gelernt habe. Ich bin immer wieder über mich hinausgewachsen und freue mich über jeden kleinen Fortschritt. So erfolgreich und glücklich wie jetzt bin ich noch nie gewesen.

Warum würdest Du heute sofort wieder und / oder warum lieber nicht wieder nach Italien ziehen?
Es heißt ja immer wieder, dass man am Ende eher das bereut, was man nicht getan hat. Das kann ich bestätigen. Geschenkt wird einem nie Etwas, alles muss man irgendwie bezahlen, sei es mit Anstrengung oder Trostlosigkeit oder Einsamkeit oder Entbehrung. In Deutschland in meinem alten Job hätte ich mehr Geld gehabt, wäre aber psychisch kaputt gegangen. Ich fühle mich in Italien einfach wohler, so, wie ich jetzt lebe. Auch kreativer und produktiver. Meine Lebensqualität ist um 100% gestiegen und ich habe mich als Mensch extrem weiterentwickelt. Ich würde den Schritt auch heute noch immer wieder tun, denn er war eine Instinktentscheidung und mit denen bin ich immer sehr gut gefahren.

Kannst Du Dir vorstellen, irgendwann wieder in Deutschland zu leben?
Nach der Erfahrung der letzten Jahre kann ich mir grundsätzlich alles vorstellen. Langfristig würde ich gerne in verschiedenen Ecken eine Bleibe haben, darunter auch in Deutschland. Ich vermisse dennoch das Leben in Deutschland nicht. Ich besuche regelmäßig meine Familie dort und Freunde und das ist mir auch wichtig, aber ich habe nicht das Gefühl, dort mehr hinzugehören als nach Italien. Auch in England habe ich mich immer sehr wohl gefühlt und denke, grundsätzlich zieht es mich schon eher ins Ausland was meinen Alltag angeht. Ich kenne jedoch andere Auswanderer, die liebend gerne wieder “nach Hause” möchten. Für mich ist “zu Hause” aber aktuell in Genua.

Was können die Deutschen “besser” als die Italiener und umgekehrt?
Die Deutschen können sicherlich systematischer planen und umsetzen. Die Italiener bringen aber mehr Leidenschaft und Persönlichkeit ein. Natürlich sind das unglaubliche Stereotype, die auch immer wieder widerlegt werden können – auch bei den Italienern gibt es absolut jegliche Sorten von Persönlichkeiten, wie bei den Deutschen auch – aber durch die Bank ist das schon auch meine Erfahrung, dass an den Vorurteilen was dran ist. Eine Kooperation finde ich deswegen immer wieder recht fruchtbar und ich übernehme auch gerne die Organisation von Dingen, suche mir dazu aber auch immer Menschen, die meiner Art ähnlich sind.

Welchen Rat würdest Du heute Deinem auswandernden Selbst von damals gerne geben oder welchen Rat hättest Du Dir damals gewünscht bekommen zu haben?
Ich würde ihr sagen: Mach dir keine Sorgen, du liegst bei allem richtig, was du dir so gedacht hast. Durchhalten, durchhalten, durchhalten, der Weg ist lang, aber er lohnt sich. Du wirst hier Dinge erleben, die du nicht im Traum für möglich gehalten hättest!

Welchen Rat hast Du als erfahrener “Exilitalienerin” für Auswanderer in spe?
Bleibt realistisch! Italien ist kein Urlaub für euch, sondern Alltag! Arbeitet an euch, lernt so viele Fertigkeiten und Fähigkeiten wie möglich, seht zu, dass ihr etwas könnt, lernt Italienisch so gut es geht und rechnet mit Schwierigkeiten. Bedenkt, dass ihr Ausländer seid und eventuell nicht jeder positiv reagieren wird. Lernt, damit umzugehen eventuell eine Weile Außenseiter zu sein. Integriert euch und zeigt euch von der besten Seite. Schaut, dass ihr möglichst autark seid.
Ihr müsst euch bei unendlich vielen Problemen selbst zu helfen wissen und womöglich wird niemand euch retten, wenn etwas schief geht. Aber wenn ihr mit so viel Realismus und gut ausgerüstet loszieht, dann gebt alles und lasst euch nicht entmutigen. Schärft eure Nasen für Gelegenheiten und baut ein gutes Netzwerk auf. Alles ist immer im Fluss, nichts bleibt für immer wie es gerade ist. Und bedenkt immer wieder, wieso ihr hierher gekommen seid.

Warum ist Italien es wert, dorthin zu ziehen?
Das Meer, das Essen, das Leben draußen, die mediterrane Umgebung, die Lebendigkeit und für mich persönlich auch noch die Freiheit.

Und ich jetzt?

Ich bin vor allem erstmal erleichtert, dass das Auswandern auch positiv wahrgenommen wird und gut ausgeht. Und gerade weil Catherine mir – zumindest so vom gefühlten Eindruck her – sehr ähnlich ist, macht mir ihr Erfahrungsbericht doch Hoffnung, dass mein Wagnis zu meinen Gunsten ausfallen wird. Auch, wenn ich keine Schwiegerleute (mehr) hab, bei denen ich erstmal ne Anlaufstelle hätte und keine Partner, der mich bei den ersten Behördengängen begleiten und etwas abnehmen kann.

Aber? Ich bin nach dem Lesen von Catherine’s Antworten wieder besserer Dinge, als nach Angelikas, die aber ein nicht minder wichtiges Gegengewicht bildet und mindestens so wertvoll war.

Wie seht Ihr das?

19 Comments

  1. Hallo Giulia,

    ich bewundere deinen Mut und hoffe, dass es dir gut geht in Bari (falls du noch da bist). Ich hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Plan wie du und wollte nach Apulien ziehen mindestens für ein paar Monate, um die Region und die Kultur besser kennenzulernen, in die ich mich irgendwie verliebt habe. Ich habe damals gegen Kost und Logis in der Landwirtschaft gearbeitet (WWOOF) und sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht. Man ist dann sehr abhängig von der Familie, bei der man untergebracht ist und ist wenig beweglich (auf dem Land ohne Auto).
    Seitdem beschäftige ich mich quasi aus der Ferne sehr intensiv mit Apulien und berichte darüber auf meinem Blog, weil es mich einfach nicht mehr loslässt. Wann immer es geht, reise ich natürlich wieder nach Apulien. Aus den Interviews hier und aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, Arbeit zu finden, vor allem wenn man wenig italienisch spricht und keine Kontakte hat. Trotzdem meine Frage: hast du einen Tipp, wie man einen Job finden kann, um ein paar monate in Apulien zu verbringen. Gibt es z.B. Jobbörsen oder irgendjemand den ich kontaktieren könnte, bzw. wie hast du das gemacht?

    Liebe Grüße aus Berlin in den Süden

    Alexandra

    • Hi Alexandra,
      erst mal danke für die netten Worte.
      Wenn Du wieder mal in Apulien bist, sag gern mal Bescheid, vielleicht können wir uns ja mal treffen. 😉
      Tatsächlich ist es Apulien sicher nicht das wirtschaftlich stärkste Bundesland Italiens. Umso schwerer ist es natürlich, außerhalb der größeren Städte Arbeit zu finden. In Bari weiß ich aber, dass auch zwei, drei deutsche Unternehmen ansässig sind, die natürlich immer Bedarf an deutsch sprechenden Mitarbeitern haben. Abgesehen von Sprachschulen, versteht sich.
      Meine eigene Situation ist ja nun leider ein bisschen eine andre. Ich arbeite als Freiberuflerin und bin daher ortsunabhängig. Daher kann ich zur Jobsuche natürlich nicht viel sagen. Ich weiß aber, dass man, wenn man es denn wirklich will, auch hier vom Ufficio d’impiego Vorschläge und Unterstützung bekommt bei der Stellensuche. Ansonsten haben die größeren Plattformen, wie Monster, Stepstone, Indeed usw. auch italienische Seiten. Einfach die URL-Endung durch ein it ersetzen. Uns selbstverständlich gibt es auch italienische Pendants lokaler Suchmaschinen wie infojobs.it, helplavoro.it u.ä. Mit Anzeigen auf subito oder bakeca wäre ich hingegen vorsichtig. Eine Möglichkeit kann auch sein, beim deutschen Arbeitsamt zu fragen, dort gibts ne Abteilung, die Stellenvorschläge für Auswanderer hat.
      Ich weiß nicht, ob oder wie weit dir das jetzt hilft. Wie gesagt, arbeite ich freiberuflich, von daher hab ich das Problem mit der Arbeitssuche einfach nicht (gehabt) in Italien. Ich weiß aber, dass man mit Deutsch immer ganz gute Chancen hat. Also, wenn du umziehen willst, geh davon aus, dass es einen Jobwechsel bzw. einen Branchenwechsel mit sich bringen wird. Auf dem Land, wo’s ehsehr dünn besiedelt ist, ist es natürlich ungleich schwerer, eine Stelle zu finden. Außer Du gehst den Schritt in die Selbstständigkeit, wenn Du davor eine Idee hast. 🙂
      Ich wünsch Dir jedenfalls ganz, ganz viel Glück und hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

      LG aus Bari an die Spree 🙂
      Julia

      • Liebe Julia,

        vielen, vielen Dank für deine Tipps! Das sind ja zumindest schonmal ein paar Ideen, die mir weiterhelfen könnten. Ich werde mal ein bißchen ausführlicher recherchieren und sehen, was ich finde. Wenn ich wieder in Apulien bin, melde ich mich gern mal bei dir auf einen caffè oder aperitivo. Vielen Dank nochmal, viel Erfolg und viele schöne Erfahrungen wünsch ich dir.

        Alexandra

  2. Hallo Julia,

    tolles Interview! Spiegelt auch meine Erfahrungen wieder., was ich ja bereits in meinem Kommentar zum Interview mit Angelika zum Ausdruck gebracht habe. Es ist ein genereller Punkt beim Thema “Auswandern”: Runter mit der rosaroten Brille, im Vorfeld bestmöglich informieren und dennoch keine riesigen Erwartungshaltungen im neuen Land aufbauen. Schon gar nicht irgendwelche Vergleiche herstellen – das funktioniert zu 99 % einfach nicht. Catherine hat es auf den Punkt gebracht: Die eigene Entscheidung niemals bereuen, durchhalten und vor allem stets realistisch bleiben. Wolkenkuckucksheime existieren in Italien ebenso wenig wie in Deutschland oder anderswo. Ich kann nur jedem, der nach Italien kommen will, um hier zu leben, sich mit der Mentalität zu beschäftigen und sich genau darauf einzulassen….Gruss Markus

  3. Echt interessantes Interview, zumal ich selbst mit dem Gedanken spiele eine längere Zeit nach Italien zu gehen, wenn meine Tochter aus dem Haus ist. Ich glaub ich würde aber nicht gleich alle Brücken abbrechen, sondern erst einmal probehalber für ein paar Monate gehen.
    Liebe Grüße
    Anja

    • Ich geh auch erstmal “probehalber” für ein Jahr – danach entscheide ich, wie oder besser wo es weiter geht 🙂

    • Wenn Du noch mehr von Auswanderern lesen willst, ich hab im Reiter “Interviews” noch ein anderes drin und es werden auch noch welche folgen! 🙂 LG

  4. Ein wirklich sehr ehrliches Interview. Ich habe selber einige Zeit in Italien gelebt. Damals war Auswandern noch wesentlich schwieriger, weil es die EU in der heutigen Form nicht gab und Österreich überhaupt Ausland war. Liebe Grüße Claudia

    • Ja, man sagt, die EU habe das ganze etwas erleichtert…ich hoff’ es 😀

  5. Wow, cooles Interview! Da sind wirklich viele tolle Tipps dabei und die Dame hat eine sympathische Einstellung! Vor allem das “man bereut nur Dinge, die man NICHT getan hat” sehe ich ganz genauso!

    Danke für das Interview!

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Ja, sehe ich genauso! Mit negativem Mindset kommt man nie dorthin, wo man hinwill…. LG Julia

  6. “Italien ist kein Urlaub für euch, sondern Alltag!” Diese Aussage gilt ja für alle Länder. Wenn man sich nicht nur mit der rosaroten Urlaubsbrille bewegt, glaube ich auch , dass man es mit viel Durchhaltevermögen schaffen kann. Ich drück dir jedenfalls die Daumen! LG Sabine

    • Danke! Bald geht es los mit der Wohnungssuche vor Ort……..Und ja, den Urlaubsflair muss man bei jeder Auswanderung, egal wohin, ausklammern. LG Julia

  7. Auch wenn Catherines Erfahrungsbericht positiv klingt, macht es die Erfahrungen von Angelika ja nicht inexistent. Vielleicht kommt im Leben der Moment an dem man sich eher nach der sozialen und ökonomischen Sicherheit in Deutschland sehnt und der Abenteuerfaktor nicht mehr so schwer wiegt.

    • Nö, das sag ich ja nicht. 🙂 Ich meinte ja, dass er nicht weniger hilfreich war. Aber wenn man den Moment der Sehnsucht erreicht hat, an dem man ein anderes Leben will (ich lass das jetzt mal so pauschal stehen), dann sollte man das doch tun, statt sich zu beschweren und neidisch auf den benachbarten Rasen zu schielen. Darauf wollte ich raus. Ich glaube, es ist grundsätzlich eine Einstellungssache, ob man sein bisschen Lebenszeit als Abenteuer sieht oder eher nicht.

    • Danke an Julia für das Interview! Abenteuerfaktor gab es bei mir nicht. Mir war es ein Bedürfnis nach Italien zu gehen, hauptsächlich der Liebe wegen. Emotional gesehen hatte ich keine andere Wahl. Abenteuer war es für mich mit 20 nach London zu gehen, mit 30 nach Italien war eine Überlebenssache 🙂

      • Danke Dir fürs Mitmachen! Interessanter Denkansatz, das mit der Überlebenssache 😀 So krass ist es in meinem Fall nun zwar nicht (mehr), aber ich versteh den Gedanken dahinter sehr gut. 🙂
        ….wobei, vielleicht ist es sogar doch auch bei mir ein Stück weit Überlebenssache, und sei es nur, weil ich in meinem Leben irgendwie fest hing und kein Weiterkommen gemerkt habe. Bevor ich eingeh, wie ne Primel, neige ich dazu, mein Leben einmal auf den Kopf zu stellen und zu sehen, wohin mich das bringt. Wenn’s mir gefällt, wo ich dann ankomm, ist erstmal gut, wenn nicht, geht’s halt weiter. 😀 Ich kann in starren Konstrukten nicht überleben, von daher…..zwar ein anderer Ausgangspunkt, aber ein Stück weit derselbe Beweggrund. 😉 In diesem Sinne …. auf’s Überleben! 😀

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