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#ItalienischesLieblingsprodukt No. 2

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Weihnachten steht so gut wie vor der Tür, da ist es nur konsequent, wenn mein heutiges #Lieblingsprodukt auch mit Weihnachten zu tun hat.

Oder so ein bisschen zumindest.

Zwar ist es hier in Bari nicht so kalt wie in Deutschland im Winter, aber es kühlt schon merklich runter. Was gibt’s da besseres als eine heiße Schokolade zum Aufwärmen?!

(Und sag mir jetzt keiner „Glühwein“ – den gibt es hier nicht nur nicht, das ist meines Erachtens auch eine Misshandlung der Geschmacksknospen, das Zeug.)

Ciobar

Ich hab mich kringelig gefreut, als ich im Supermarkt um die Ecke Ciobar entdeckt habe. Ich hab das zum ersten Mal getrunken in Bologna, damals bei meinem Exfreund, und war total begeistert.

Falls euch das Logo an ein deutsches Lebensmittelunternehmen erinnert – ja, Cameo ist Dr. Oetker. Ich glaube, Ciobar gibt es in Deutschland auch. Heißt dort „Mein Moment“ oder so ähnlich. Das müsste etwa das Gleiche sein, nagelt mich aber nicht drauf fest. Mir sieht das deutsche Pendant viel mehr nach Pudding denn nach Kaba aus. Und probiert hab ichs nie.

Die Schokolade ist, wenn sie dann fertig und trinkbar ist, in ihrer Konsistenz eine Art Mischung aus Kaba und Schokopudding. Nicht so fest wie letzterer, aber eben auch nicht so flüssig, wie Kakao. Wobei man da mit der Milchmenge schon noch entsprechend drauf einwirken kann.

Und nach dem Geschmackstaumel im winterlichen Bologna, kam ich nicht umhin, zuzugreifen, als mir die blaue Verpackung im Supermarkt hier ins Auge sprang.

Als ich dann noch den *Pandoro entdeckte, war es ganz um mich geschehen. Mehr Weihnachtsfeeling bei 10-15 Grad geht einfach nicht! Und hey, wenn das Herz eines Sizilianers aus Pistaziencreme besteht, dann kann es mich ohnehin im Sturm erobern! 😀

* Pandoro ist ein italienischer Weihnachtskuchen, der wohl in der Gegend um Verona erfunden wurde, mittlerweile aber wie der Panettone in ganz Italien an Weihnachten einfach dazu gehört. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen, auch mit Schokoguss oder ohne cremigen Kern und Schokodrops drin, immer aber hat er die markante Sternform. Und während der Panettone typischerweise mit Rosinen und kandierten Früchten gebacken wird, kommt der Pandoro in seiner klassischen Zubereitung ganz ohne Schnickschnack aus. Pandoro leitet sich übrigens von „Pane d’oro“ ab, goldenes Brot oder Brot aus Gold. Angeblich wurde er für die Reichen und Schönen Veneziens seinerzeit nämlich mit Blattgold verziert. Heutzutage streut man eher bodenständig Puderzucker oder Schokopulver drüber.

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