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Giulia

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Der Parco Archeologico della Neapoli in Syrakus Wie eng die Geschichte Italiens mit der Griechenlands verknüpft ist, wird nur an wenigen anderen Orten des Stiefelstaates so deutlich, wie in Sizilien. Dort schummeln sich natürlich ebenso wie in Apulien auch deutlich sichtbar normannische und arabische, türkische und afrikanische Einflüsse in die Entstehungsgeschichte mit hinein. Und klar gibt es auch am Festland deutliche Spuren altgriechischer Besiedelung Süditaliens, wie etwa in Paestum in Kampanien. Doch in Sizilien strotzt es geradezu vor Hinweisen. Da reicht oft schon die Betrachtung von Städtenamen, wie etwa Siracusa oder, wie die alten Griechen sie nannten: Syrakúsai, abgeleitet von Syrakka, was Sumpf bedeutet. Siracusa war sogar Hauptstadt Siziliens, bis die Araber im 9. Jahrhundert an die Macht kamen und Palermo zum Zentrum sizilianischer Kultur und Lebensart erklärten. Was wahrscheinlich auch den deutlich arabisch geprägten Einfluss auf der Westseite der Mittelmeerinsel erklärt. Auch Messina ist nicht frei von griechischer Prägung.…

Eigentlich sollte dieser Beitrag den Abschluss meiner #Sizilienwochen bilden.  Nun kommt es aber 1. anders und 2. als man denkt. So gern ich euch an dieser Stelle nun meinen versprochenen Beitrag über den Parco della Neapoli in Siracusa präsentiert hätte, muss ich dafür noch etwas um eure Geduld bitten. In den letzten chaotischen Vorweihnachtstagen zwischen Kofferpacken und Geschenkekaufen, Arbeiten und Umzugvorbereiten habe ich leider die Bilder Zuhause liegen lassen, die euch den Parco della Napoli näher bringen sollen. Darum muss der zweite Siracusa-Artikel bis nach Weihnachten warten. Ich hoffe, ihr habt so lange noch Geduld und stattdessen vielleicht ja Spaß beim Lesen des folgenden, vorgezogenen Beitrags aus bzw. über Sizilien. In diesem Sinne frohe Festtage euch allen schon mal und viel Vergnügen mit … Der Tag, an dem Opa sich auszog Wie oft schon, musste ich mir die längst lästig gewordene Frage anhören: “Wie Du mit den Tattoos wohl mal…

Tipps für Taormina Nun sieht man an dem ganzen langen Gebirgsrücken des Ätna hin, links das Meerufer bis nach Catania, ja Syrakus; dann schließt der ungeheure, dampfende Feuerberg das weite, breite Bild, aber nicht schrecklich, denn die mildernde Atmosphäre zeigt ihn entfernter und sanfter, als er ist. Was uns diese schmucken Worte des Herrn Goethe hier so in schillernden Farben beschreiben, ist Taormina. Oder zumindest das Taormina, das Deutschlands wohl berühmtester Dichter seinerzeit noch erleben konnte. Mittlerweile ist der knapp 11.000 Einwohner große Ort zwischen Catania und Messina von Touristen nahezu überlaufen. Wem das aber nichts ausmacht, dem seien hier meine Tipps für Taormina ans Herz gelegt. Wenn ihr die Chance habt, hier entweder einen kompletten Tag zu verbringen – nicht wie ich nur vier, fünf Stunden – oder hier sogar eine Nacht als Zwischenstop auf der Weiterreise einlegt, dann solltet ihr euch die folgenden Tipps für Taormina zu Herzen…

Die zwei Seiten von Siracusa Trotz meiner ersten Erfahrung mit Rundfahrten in Hop-on-hop-off-Bussen in Catania, die mich zwar an schöne Fleckchen gebracht hat, aber mich insgesamt nur mittelmäßig begeistert hat, hab ich dieses Fortbewegungsmittel ein weiteres Mal zur Erkundung einer Stadt gewählt. Auch, weil es nur ein Drittel des Preises gekostet hat, den man mit in Catania abgeknöpft hat. Unabhängig von der Stadtrundfahrt, muss ich sagen, hat mich von allen Städten, die ich während meiner einwöchigen Workation in Sizilien gesehen hab, Syrakus am meisten begeistert. Hierhin will ich gern irgendwann nochmal wieder. Warum? Weil in Siracusa zwei Welten aufeinandertreffen. Und zwar im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne. Ein Rundgang durch die Altstadt von Syrakus auf der Insel Ortygia Siracusa ist eine Stadt mit zwei Gesichtern. Nicht im negativen Sinn. Im Gegenteil. Die Stadt ist zweigeteilt, in die historische Altstadt und die moderne Neustadt. Das alte Stadtzentrum von Syrakus liegt der…

Der Inbegriff von Hassliebe: Taormina! Während meiner einwöchigen Reise nach Sizilien war ich viel im Umkreis von Giardini Naxos unterwegs. Neben der größten Stadt im Umkreis, Catania, hab ich auch einigen andren Ortschaften einen Besuch abgestattet. Darunter Siracusa, das mich schwer begeistert hat, und Messina, mit dem ich mich so recht nicht anfreunden konnte. Taormina bildet nun also sozusagen die Schnittmenge dieser beiden Extreme. Grundsätzlich nämlich hat mir Taormina super gut gefallen. Schon allein das Panorama, das sich bei der Auffahrt bot. Andererseits gab’s auch das ein oder andere an Taormina zu bemäkeln. Und so kommt es, wie es kommen musste … zum folgenden Artikel! Ich gebe euch 3 gute Gründe, Taormina zu lieben, und 3 nicht minder gute Gründe, Taormina zu hassen: 3 Gründe Taormina zu hassen Grund #1 – Der Bustransfer Versteht mich nicht falsch. Natürlich ist es gerade für Menschen ohne Mietwagen oder eigenen fahrbaren Untersatz super,…

Bucketlist Italien: Meine Reisepläne und Vorhaben für 2018 Bevor ich euch in den letzten Wochen des ausklingenden Jahres 2017 mit meinen #Sizilienwochen in einen virtuellen Spätsommer auf die südlichste der italienischen Inseln entführe, lade ich euch ein, euch gemeinsam mit mir Pläne für einen #Italienurlaub zu schmieden. Oder zumindest, euch an meinen Vorhaben für 2018 teilhaben zu lassen. Inspiriert zu diesem Artikel hat mich der Aufruf von Julie en voyage zu einer Blogparade mit eben diesem Thema: #Reisepläne2018 Und weil ich gerade etwas mentale Ablenkung bzw. Umlenkung brauche von all dem, was aktuell gerade auf mich einprasselt – Wohnungssuche, Residenza und andere bürokratische Halbkatastrophen, drohender Datenverlust dank korrupter Speichermedien und nur mangelhaft funktionierender Heizgeräte -, kommt diese Blogparade mir mehr als gelegen. So kann ich zumindest in meinem eigenen Kopf  für einen Moment den alltäglichen Banalitäten und Suboptimalitäten entfliehen. Statt mich also darüber zu ärgern, dass wahrscheinlich einmal mehr meine…

Hinweis: Dieser Artikel enthält einen Werbelink. Der im Artikel geschilderte Inhalt bleibt davon unberührt und basiert, wie alle Beiträge auf Italien und ich, zu 100% auf persönlicher Erfahrung und eignen Erlebnissen. Touristest Du noch oder expatest Du schon? Gute Frage. Als ich vor mittlerweile einem Jahr gen Apulien zog, dachte ich mir würde das alles bestimmt ganz klar werden. Ein halbes Jahr, Jahr hab ich mir gegeben, um zu entscheiden, ob ich zurückgehe oder bleibe … oder ob ich innerhalb von Italien nochmal andernorts mein Glück probier. Nun ist ein Jahr vorbei und würde meine Schwester mir nicht das Messer auf die Brust setzen, dass ich endlich ihren Keller von meinen Habseligkeiten befreien soll, ich hätte es nicht bemerkt. Und das trotz mittlerweile beantragter Steuernummer und Wohnsitz. Demnächst stehen Personalausweis und Krankenkassenkarte auf dem Programm. Die Umstände erlauben mir nicht, wirklich eine Entscheidung zu treffen, ob ich denn eher noch Langzeittouristin oder…

Blogparaden-Roundup: Alle Teilnehmer und Lieblingsreiseziele in Italien auf einen Blick Italien ist immer eine Reise wert. Das war schon unseren Eltern und Großeltern in den 50ern und 60ern klar, als es sie wie die Motten ans Licht an die Adriaküste bei Rimini zog – stilecht mit der kompletten Familie im überladenen Käfer über die Alpen und Apenninen in Richtung Meer und Palmen. Mittlerweile gibt es weit schnellere, günstigere und kurzweiligere Arten zu reisen. So lohnt sich Italien mittlerweile sogar auch für Kurztripps, Last-Minute-Buchungen und Wochenendausflüge. Das Tolle ist, dass die Bloggerinnen und Blogger, die an meiner Blogparade zum Thema Lieblingsreiseziele bzw. Urlaubsziele in Italien mitgemacht haben, so ziemlich den kompletten Stiefel von Nord- bis Süditalien, einschließlich den Inseln und autonomen Regionen abdecken. Ihr werdet hier genau die richtige Inspiration für jede Art von Urlaub in Italien finden. Ob romantisches Wochenende zu zweit in einem kleinen, traditionellen Dörfchen in den Marken…

Ein Mal Messina reicht dann auch Wenn man Catania an einem Tag erfahren kann, kann man das mit Messina erst recht. Oder besser gesagt: Auf einer Skala von “Venedig sehen und sterben” bis “Ein Griff ins Klo – Decimomannu” liegt Messina ziemlich genau im zentralen Mittelfeld. Für mich zumindest. Irgendwo zwischen gar nicht mal so super und kann man mal gesehen haben. Aber bei all der wabernden Langeweile, die mich begleitete, seit ich Fuß auf die Piazza del Duomo gesetzt hatte, muss ich Messina eines zu gute halten: Ich hab in Messina seit Jahren endlich mal wieder eine Pizza alle patate essen können! ♥ Insgesamt, muss ich – vielleicht zu meiner Schande, ich weiß es nicht – gestehen, dass ich mich in Messina ziemlich gelangweilt hab. Vielleicht lag das aber auch daran, dass hier alles irgendwie so unglaublich zerpflückt wirkte. Wo es ein interessantes Bauwerk zu sehen gab, war weit und…

Catania sehen an einem Tag: Must-sees und Top-Spots In diesem Beitrag nehme ich euch mit zu ein paar der Topspots in Catania. Viele davon sind fußläufig entlang der Via Etnea zu erreichen, was den Tagesausflug doppelt bequem macht! Übersicht – Springt direkt zu eurem Ausflugsziel Collegiata Duomo di Catania Römisches Kolosseum Palazzo degli Elefanti Die Collegiata Wie alle anderen wichtigen Kirchen in Catania war auch die ehemalige Königskapelle nicht für den Publikumsverkehr geöffnet, als ich dort war. Mit etwas Glück aber, könnt ihr bei eurem Besuch der Altstadt Catanias die Collegiata besichtigen. Der Eingang der Collegiata befindet sich zur Einkaufsstraße Via Etnea hingewandt und ist durch einen Metallzaun abgeriegelt. Wie eigentlich alle namhaften Gebäude in Catania stammt auch die Collegiata, die Stiftskirche, aus dem 17. Jahrhundert. Allerdings stand am gleichen Platz bereits vor dem Ausbruch des Ätna 1669, der Catania bis auf die Grundmauern zerstörte, bereits eine Kirche ähnlicher Größe,…