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Rezept für Minzlikör – inspiriert von einem Likörrezept aus Alberobello Wenn ihr auch so begeisterte Minzefans seid, wie ich, dann hab ich hier genau das richtige für euch. Ich selbst steh ja total auf Minze und koche mir besonders im Sommer wahnsinnig gerne Minztee auf, den ich dann abkühlen lasse und im Kühlschrank dann mehrere Stunden erkalten lasse. Finde ich herrlich erfrischend. Erst recht bei apulischen Hochsommertemperaturen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch in Alberobello dann ein Rezept für Basilikumlikör mitgebracht habe – das gibt es demnächst an dieser Stelle -, kam mir spontan die Idee: Warum nicht das Ganze mal mit Minze probieren. Also ging es ab in den Supermarkt, wo ich in Alkohol und Minze investierte, um euch nun das Ergebnis präsentieren zu können! Die Zutaten für Minzlikör: Ich wollte nicht übertreiben und erstmal testen, wie das Ergebnis wird, deshalb habe ich nur etwa 0,7 l Minzlikör zubereitet.…

Es war mehr oder weniger Zufall, dass ich ein paar Tage vor dem 12. August auf die kleinen Plakate aufmerksam wurde, die überall in Termoli verteilt waren: Weinprobe im Kastell! Unter dem Motto “Castello DiVino”. (Ich bin ja großer Fan von Wortspielen, wahrscheinlich stach mir das Plakat auch deshalb ins Auge… 🙂 ) An vier Stationen gab es verschiedene Weine zu probieren. Die weißen am Anfang, dann gings weiter zum Rosé, dann gab’s zwei Tische an denen Rotweine serviert wurden – angefangen mit den leichten, fruchtigen bis zu den schweren. Pro Person kostete der Spaß gerade mal 7 Euro für die man das Glas geschenkt bekam und 7 Weine probieren durfte. Nach jedem probierten Wein wurde auf einem kleinen Kärtchen ein Kreuzchen gemacht. Wenn die 7 voll waren war man es entweder selbst auch oder man musste sich eben nochmal eine Karte kaufen. 😀 Wir haben’s bei einer Runde belassen.…

Als mein Freund zuletzt einmal länger hier war, haben wir spontan beschlossen, als Geburtstagsgeschenke für meine Schwester und den Freund meiner Mutter, hausgemachten Limoncello herzustellen. In Italien lässt sich der dazu benötigte hochprozentige Alkohol ganz einfach im Laden kaufen. Bei uns gestaltet sich die Sache etwas komplizierter: Apotheke: Geht, darf dort aber nur in geringen Mengen abgegeben werden und kostet daran gemessen schlichtweg unverschämt viel. Import: Wäre möglich gewesen, aber das geht wiederum nicht, wenn man nur mit Handgepäck reist und hätte geplant sein müssen. So spontan war damit also auch nichts. Was bleibt? Internet! Ich habe also eine Flasche (1 Liter) reinen Alkohols – also, 100%-igen gibt es ja nun nicht, aber den reinsten, den man eben so kriegen kann – im Netz bestellt. Innerhalb weniger Tage war der 96%-ige Weingeist dann da und wir konnten uns ans Werk machen. Da…