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Basilikumlikör all’alberobellese Basilikum ist voll im Trend. Da gibt es beim Eiscafé Zitroneneis mit Basilikum oder gleich Basilikumeis. Im traditionellen Pesto alla genovese ist Basilikum die Grundzutat, die Caprese funktioniert ebenso nur mit Basilikum. Frisches Basilikum hat einen sehr angenehmen, süßlichen Geschmack mit einer etwas pikanten, pfeffrigen Note im Abgang. Ein guter Grund, dieses leckere Gewürzkraut mal als Basis für einen selbstgemachten Likör zu verwenden. Das folgende Rezept habe ich für euch aus dem nahegelegenen Alberobello mitgebracht und dachte, es macht sich doch super gut in einer Reihe mit meinem Rezept für selbstgemachten Limoncello und dem kürzlich vorgestellten Minzlikör. Für den Basilikumlikör braucht ihr allerdings etwas mehr Geduld. Und steht ggf. wieder vor dem Alkoholbeschaffungsproblem. Ich habe meinen letzten Alkoholkauf 50:50 auf Minze und Basilikum aufgeteilt. Weil ich erstens selbst nicht täglich Likör süffel und zweitens, weil ich erstmal antesten wollte. Bis auf die grundlegende Farbe haben aber Basilikumlikör und…

UPDATE + + + Blogparade verlängert + + + UPDATE Ich habe mich aufgrund meiner aktuell laufenden #Sizilienwochen dazu entschlossen, die Deadline der Blogparade zu den #ReisetippsItalien um mindestens einen Monat zu verlängern! Das gibt auch denen, denen die ursprüngliche Deadline zu kurz war, die Gelegenheit, doch noch einen Beitrag mit ihren 3 Wunsch- oder Lieblingsreisezielen in Italien zu veröffentlichen! Weitere Änderungen der Deadline möchte ich mir an dieser Stelle vorbehalten, denn ich kann noch nicht 100% absehen, wie lange die #Sizilienwochen auf Italien und ich laufen. Blogparade: Lieblingsreiseziele in Italien Nun, wo sich der Sommer und damit auch die beliebteste Reisezeit des Jahres dem Ende neigt, drängt es sich geradezu auf, ein bisschen über den Urlaub zu reflektieren. Wer jetzt zurück in die Uni, ins Büro und in die Schule geht, wird die nächsten Tage und Wochen kaum ein anderes Gesprächsthema haben, als die entspannte Zeit in den Ferien.…

3 Streetfood-Tipps für Bari Wenn Italien für etwas berühmt ist, dann ist es wohl die Küche. Und speziell von der baresischen Küche hört man in ganz Italien nur Gutes. Es dürfte wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sein, Meeresfrüchte generell und Miesmuscheln im Speziellen, die aktuell übrigens Saison haben, schon auch mal roh und mit Zitronensaft beträufelt wie Austern zu essen. Doch auch für Menschen, die sich in Sachen Kulinarik nicht ganz so experimentierfreudig zeigen, gibt es in Apulien genügend Neues zu entdecken. Wer Italien ein bisschen kennt, weiß, dass Essen und Küche einen großen Stellenwert im Alltag und der Kultur haben. Sogar wer abends oder nachts ausgeht, kommt um mindestens einen Snack zum Bier, Wein oder Spritz nicht herum. Auf dem Heimweg in den frühen Morgenstunden wird dann auch gerne noch ein abschließendes „Kellnerfrühstück“ eingenommen. Ob das eher deftig ausfällt, wie man es einem der zahlreichen Foodtrucks, die überhaupt nur nachts…

American Football in Italien – Navy Seals Bari Ich muss es so sagen: Italien ist nicht unbedingt für seine Offenheit amerikanischer „Kulturgüter“ gegenüber bekannt. Bei Starbucks, Coca-Cola, MacDonalds und Konsorten kann ich das bestens verstehen. Um eine meiner Lieblingssportarten tut’s mir ein bisschen leid. Meiner Meinung nach hätte American Football grundsätzlich überall mehr Aufmerksamkeit verdient. (Die Vorurteile sind mir geläufig, ebenso wie die gesundheitlichen Konsequenzen, die mittlerweile sogar von der NFL anerkannt sind, wo man durch immer neue Regeln versucht, diese zu minimieren. Trotzdem ist Football kein brachialer Machosport, sondern wird nicht grundlos auch als Rasenschach bezeichnet.) Italien ist aber nun mal eine Fußballnation. Kein Wunder also, dass die Ränge im ausgedienten Fußballstation von Bari ein eher trauriges Bild abgaben. In meinen Augen nicht gerechtfertigt. Aber konsequent. Dass Bari eine American-Football-Mannschaft – sogar ein Frauenteam – hat, habe ich eher zufällig herausgefunden, als ich nach einer Möglichkeit suchte, den SuperBowl…

Warum sollte jemand in Bari leben (wollen)? Nicht, dass ich nicht sowieso grundsätzlich häufig gefragt werde, was eine Deutsche ausgerechnet nach Italien treibt. Aber dann auch noch ausgerechnet nach Bari? Wie gut, dass es mir die Kollegen von Bari Today abgenommen haben, selbst antworten zu müssen. Stattdessen lassen sie Studenten und Arbeitnehmer, junge und ältere, Zugezogene und Alteingesessene genau diese Frage nach dem Warum beantworten. Das ist also mein Fundstück des Monats Oktober Die Umfrage ist schon etwa ein Jahr alt und dümpelte auch in meinem Themenplan lange vor sich hin. Aber jetzt, wo ich den Mietvertrag gemacht hab, passt sie einfach wie die Faust aufs Auge. Hier das Video VIDEO | Un buon motivo per vivere a Bari? Le risposte di baresi e… forestieri Hier die transkribierte Übersetzung F: Ein Grund, in Bari zu leben? A 1: Ein guter Grund, um in Bari zu leben … vor allen Dingen aus…

Das Cibò in Bari Es ist ein kleines Phänomen. Wenn ich einem Italiener erzähle, dass ich nach Italien fliege, lautet die erste Frage standardmäßig:  „Wohin?“ Wahrheitsgetreu antworte ich dann entsprechend. Als ich nach Triest flog, Triest. Als ich nach Neapel flog, Neapel. Als ich nach Ravenna ging, Ravenna. Und wenn ich nach Bari fliege, eben Bari. Der nächste Satz ist immer der gleiche: „Oh, wenn Du in … bist, musst Du unbedingt … essen!“ Italien und Essen sind untrennbar miteinander verknüpft. Mein Exfreund sagte einmal: „Wenn wir Italiener nicht gerade essen oder kochen, dann reden wir vom Essen.“ Und meiner Erfahrung nach ist da sehr viel Wahres dran. Jede Region in Italien hat ihre eigene, traditionelle Spezialität, ein typisches Gericht oder zumindest eine lokale Art und Weise, ein Gericht zuzubereiten. Die Pizza ist dafür ein gutes Beispiel. In Rom ist der Pizzaboden sehr dünn und knusprig (mag ich!), in Bologna…

Monopoli – Die Stadt, nicht das Spiel Wer in Apulien unterwegs und / oder zu Besuch ist, der kennt Monopoli. (Und wenn nicht, nehmt es zum Anlass, diese Wissenslücke zu schließen. ) Das bekannteste Motiv, sozusagen inoffiziell offizieller Repräsentant der kleinen Stadt in Süditalien dürfte wohl das hier sein: Ich hab die heißen Sommertage in Apulien für einen Tagesausflug nach Monopoli genutzt. Die kleine Stadt ist eines der Must-Sees in Süditalien und strahlt seine Besucher in der flirrenden Sommersonne geradezu an. Die hellen Häuserwände und  weißen Fassaden der Stadt bilden einen wunderschönen Kontrast zum dunklen Tiefblau des Meeres und dem schmeichelnden Hellblau des Himmels. Das Stadtbild ist geprägt von hochmittelalterlichen Strukturen und Bauten. Das Leben dort seit jeher von Handel, Fischerei, Glauben und Landwirtschaft geprägt. Daran hat sich bis heute wenig geändert, wenngleich der Tourismus mittlerweile sicher eine weitere starke Einkommensbranche ausmacht. Am Porto Antico ist das Castello di Carlo…

Porto Cesareo Porto Cesareo ist mein absolutes Apulien-Highlight! ♥ ♥ Ein Fleckchen Erde, dessen Strände mich in die Karibik entführt haben. Und dessen Meer mich fesselte. Porto Cesareo liegt versteckt und nahezu abgeschnitten von den Stadtzentren am westlichen Stiefelabsatz. Porto Cesareo scheint ein nicht unwichtiger Militärstützpunkt gewesen zu sein, wie die vier Verteidigungstürme entlang der Küste beweisen. Vier an der Zahl, wovon einer im zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört worden ist. Porto Cesareo erfreut sich – glücklicherweise – keiner internationalen Massenbekanntheit. In Bari und Lecce dagegen kennt jeder die 5.000-Einwohner-Stadt. Touristen sind hier vor allem Italiener. Und so sehr ich der kleinen Stadt natürlich wirtschaftlichen Erfolg wünsche, hoffe ich irgendwie auch, dass das so bleibt. Denn würden Horden von Touristen aus aller Welt den kleinen Ort mit seinen weißen Pulversandstränden und dem Meer, das so ein unfassbares Farbenspiel bietet, überlaufen, wäre eine kleine Perle verloren. Und wie schade es…

Lecce Weiter in den apulischen Süden kann man kaum vordringen. Wobei. Doch! Ein bisschen was geht da immer noch. Und dort lässt sich ein wahres Paradies entdecken. Dazu aber die Tage mehr. Zunächst einmal möchte ich Euch das „Florenz des Rokoko“ vorstellen. Ein von Künstlern und Kunsthandwerk geprägtes Kleinod knapp eineinhalb bis zwei Autostunden von Bari entfernt. Und dann noch mal 20 – 30 Autominuten nach Osten zur Adria und fast eine Stunde zum Meer an der Westküste des Stiefelabsatzes. Die Barockeinflüsse sind in den Bauwerken der Altstadt nicht zu übersehen. Vor dem Eingang des Zentrums wurde – wie so oft in Italiens Städten – ein römisches Amphitheater freigelegt. Ein kleines. Gerade einmal Platz für 20.000 Besucher bot es laut Hochrechnungen und Wikipedia. Aber irgendwie doch eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass es aus dem 2. Jht n. C. stammt und Lecce im 19. Jht von gerade einmal 16.000 Menschen…