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Totgesagte leben länger … und ein Sightseeing-Tipp! :)

Totgesagte leben länger … und ein Sightseeing-Tipp! 🙂

Wie sagt man so schön?! Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. In meinem Fall trifft diese Redewendung den ebenfalls oft zitierten Nagel auf den nicht minder sprichwörtlichen Kopf.

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Ich bin noch da!

Ja, es sah die letzten Wochen nicht so wirklich danach aus, aber ich bin tatsächlich noch da. Und auch immer noch in Italien. Und immer noch in Bari.

Nur mittlerweile hab ich die Wohnung gewechselt, die mir erst ein Freund eines Freundes besorgen wollte, bis sich dann herausstellte, dass der Vermieter ebenfalls ein Freund meines Freundes ist. Klingt kompliziert, macht am Ende des Tages aber sehr wohl Sinn. 😀

Zunächst standen eigentlich zwei Wohnungen zur Auswahl und ich wollte eigentlich nicht die, in der ich nun wohne. Auch, weil sie zunächst teurer war. Dann aber stellte sich eben dieses Freunde-Klüngel raus, das am Ende auch durchaus positive Auswirkungen auf meinen Geldbeutel hatte.

Somit bin ich nun also einen Monat vor Ablauf meines ersten Mietvertrages aus der WG – die ohnehin nur als Übergangslösung gedacht war – in eine der wenigen Einzimmerwohnungen gezogen, die es in Bari und Italien generell gibt.

Der nächste Schritt war mein Internet klar zu kriegen, wobei der Anbieter das Modem zuallererst einmal an die falsche Adresse geliefert hat – ich frage mich, wozu ich eigentlich Dokumente ausfülle, wenn’s dann eh nicht beachtet wird.

Weil das ein riesen Hin und Her war, kam das Modem aber statt Mittwoch nun erst Freitag an. Aber immerhin, ich bin online. Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich eigentlich in meinem Cowork-Büro bin. Also gleich mal einen Tag Cowork-Miete umsonst bezahlt. Je nun, so macht es die erste Woche Gratisnutzung zum Ausprobieren wieder wett.

Dafür bin ich in den letzten Wochen beinahe über mich selbst hinaus gewachsen. Nicht nur, dass meine Freiberuflichkeit langsam anfängt, Früchte zu tragen – was sich u.a. eben auch darin zeigt, wie wenig Zeit ich für den Blog momentan habe –, ich hab mittlerweile auch einen Friseur gefunden und habe mein Heimweh, das zwei Wochen lang so krass war, dass ich mich am liebsten umgehend ins Flugzeug gesetzt hätte, erfolgreich … nun ja, bekämpft möchte ich nicht sagen. Überwunden. Klingt besser. Unter anderem eben durch die Nutzung eines Coworking-Spaces. So bin ich wenigstens 3 Tage die Woche unter Menschen und arbeite außerdem disziplinierter, als Zuhause, wo die Ablenkung so naheliegend ist. (Haushalt, Filme, Facebook.)

Eine zweite Strategie war – oder ist – mich zu verplanen. Und zwar so, dass ich sowohl privat, als auch beruflich was davon hab. Und außerdem so, dass ich möglichst wenig Zeit zum Nachdenken hab.

Nachdem nun also im März ein Wochenende in Rom und eine Woche „Heimaturlaub“ anstehen, sowie der Besuch eines American-Football-Spiels (ja, Bari hat eine eigene Footballmannschaft, sogar auch ein Frauenteam, aber leider hab ich mir in der Vergangenheit bei diesem Vollkontaktsport Knie und Bandscheiben kaputt gemacht, sodass ich lieber keine Mitgliedschaft riskieren will), war ich im Februar ein Wochenende an der italienischen Westküste, einen Freund besuchen. Und weil ich mit dem wiederum das gleiche Hobby teile, hat mich das wunderbar entspannt und mir sehr viel Input gegeben.

Und eben jener Besuch am tyrrhenischen Meer bringt mich zu Punkt zwei, meinem Sightseeing-Tipp.

Ein bisschen Griechenland in Italien

Mein Freund lebt südlich von Neapel in einer kleinen Stadt mit dem hübschen Namen Agropoli. Und allein dieser gibt bereits Aufschluss darüber, wer da seinerzeit Fuß an Land setzte und Siedlungen errichtet hat.

Nun ist die Gegend um Neapel ohnehin eine, in der es viel zu sehen gibt. Neapel selbst vorneweg, Capri, Pompeji, Salerno… Langweilig wird einem in Kampanien sicher nicht so schnell.

Und etwa eine Stunde südlich von Salerno liegt Agropoli. Nur etwa 15.000 Menschen leben hier, dafür gibt es aber rundherum einiges zu erkunden. Kleine Ortschaften, Strände und viel, viel Geschichte. Erreichbar ist das Umland per Zug, Bus oder im Zweifel mit dem Auto.

Da ich nur ein paar Tage vor Ort war und es 2/3 der Zeit zudem noch regnete, haben wir uns bei meinem Besuch auf einen Ausflug in das nahe gelegene Paestum beschränkt.

Paestum

Mit dem Zug ging das zügig und günstig, auch, wenn man beim Aussteigen erstmal das Gefühl hatte, mitten im Nirgendwo zu stehen.

Zehn Minuten zu Fuß die Straße zwischen links verfallenen, einst herrschaftlichen Landsitzen hinter hohen Mauern und rechts Äckern und Feldern hinunter kommt man direkt ins Herzstück von Paestum:

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Ein riesiges Freiluftareal, das einen gefühlt nach Griechenland versetzt. Olivenbäume zwischen Tempelanlagen erstrecken sich über mehrere Kilometer an einer Schilffläche entlang, die davon zeugt, dass das Meer bei der Errichtung von Paestum etwa 600 v. Chr. (damals unter dem Namen Poseidonia) viel näher an der Stadt lag, als heute.

Und damals wie heute war die ländliche Region von fruchtbarem Ackerboden umgeben, wodurch es den Siedlern gelang, aus Paestum eine reiche Stadt zu machen. Gut erkennbar an den – besonders in Anbetracht der weiteren Entwicklung Paestums – unglaublich gut erhaltenen Tempeln zu Ehren Athenas, Heras, Zeus‘ und des namensgebenden Poseidon.

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Die Lukaner, die Paestum etwa zwei Jahrhunderte nach dessen Gründung durch die Griechen eroberten, machten aus Poseidonia Paistos. Die Römer, die weitere 150 Jahre später auch ein Wörtchen mitzureden hatten, verpassten ihr dann den lateinisierten Namen, den sie noch heute trägt: Paestum. (Von den Italienern übrigens gern auch geschrieben und ausgesprochen Pestum.)

Nun hat die Nähe zu einem Meeresarm aber nicht nur Vorteile. Das mussten auch die Bewohner Paestums erkennen, als sich das Stadtgebiet etwa ein Jahrtausend bis 1.100 Jahre nach der Gründung langsam aber sicher in Sumpfgebiet verwandelte. Und wo feuchtwarmes Klima und Sumpf, da viele Mücken. Und gegen die Malaria, die diese Mücken übertragen, gab es damals noch kein Mittel.

Die Bewohner zogen sich zurück, Paestum fiel der Natur und später den Sarazenen und Normannen zum Opfer.

Erst im 18. Jahrhundert sollte die Stadt wiederentdeckt werden. Sogar Goethe hat sie seinerzeit bereist und ich kann mich seiner Ausführung in „Italienische Reise“ über Paestum nur 1:1 anschließen:

Von einem Landmanne ließ ich mich indessen in den Gebäuden herumführen, der erste Eindruck konnte nur Erstaunen erregen. Ich befand mich in einer völlig fremden Welt.

Hellás!

Es ist tatsächlich eine Reise in eine andere Zeit und in ein anderes Land, die man mit einem Besuch in Paestum unternimmt. Obendrein begünstigt wird dieses Gefühl durch die Lage der Tempelanlage.

Klar, die obligatorischen Touriläden für Souvenirs und teures Essen am Straßenrand sind da schon. Aber wenn man diese antike Stadt einmal betreten hat, nimmt man nichts mehr vom umliegenden Ort wahr.

Goethe und mir jedenfalls ging es so. Paestum ist eine Zeitreise. Und mehr noch: Man kann auf den alten Straßen der Stadt entlang schlendern, die Tempel besteigen, das kleine Amphitheater begehen und kann sich vor dem inneren Auge bildlich (oder eher filmisch) vorstellen, wie der Alltag der Menschen zwischen 500 vor und 500 nach Christus hier ausgesehen haben muss.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es ein Museum, der im Eintrittspreis für die Tempelanlage (immerhin knackige 10 €) inbegriffen ist und den ich euch ebenfalls ans Herz legen möchte.

Hier könnt ihr von bunt verzierten und bemalten Grabplatten (das bekannteste ist das Tomba del Tuffatore) über Werkzeuge und Fresken, die auch nach all den Jahrtausenden und der Versumpfung der Stadt von unglaublich hochwertigem Kunsthandwerk zeugen, bestaunen. Anders jedenfalls kann man sich kaum erklären, dass sie all das so vergleichsweise unbeschadet überstanden haben.

Alles, was ihr in UNESCO Weltkulturerbe Paestum zu sehen bekommt – ob draußen oder drinnen – erzählt die Geschichte einer einst wohlhabenden Stadt und verrät unglaublich viel über deren Bewohner, ihren Glauben, ihre Weltanschauung, ihren Alltag und ihre Fertigkeiten.

Wenn es euch also im Urlaub an den Golf von Neapel oder ans tyrrhenische Meer verschlägt, macht bitte, bitte einen Tagesausflug nach Griechenland Paestum! #MagnaGraecia

O‘ vascio

 

Ich kenne sie schon aus Termoli, hab sie in Bari und in Polignano gesehen. Aber bis ich nach Neapel kam, hatten sie keinen Namen. 

Es waren einfach ebenerdige Wohnungen. Die Haustüren (oft Doppeltüren aus Glas) führen gemeinhin direkt in die Küche / Wohnzimmer. Die Decken sind niedrig, die – in der Regel auf zwei beschränkten – Räume klein. Ich fand sie schon toll, als ich sie in Termolis Altstadt das erste Mal gesehen hab. Würd‘ ich sofort einziehen. 

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In Neapels Quartieri Spagnoli, wo ich ja nächtigte, gibt es sie in den engen Gassen zuhauf. Und nun weiß ich auch, wie sie heißen: ‘Vascio’. Ausgesprochen: ‘Vasc’. 

Naja, zumindest in Neapel heißen sie so. Also, auf neapolitanisch. Denn vasc ist Dialekt für vascio. Und ‘vascio’ wiederum neapolitanischer Dialekt für ‘basso’, also tief bzw. klein bzw. unten bzw. niedrig. 

Wie aus dem b ein v geworden ist, konnte ich in meinen Recherchen zu den Vasc nicht genau rekonstruieren. Ich schätze, hierfür müsste ich eine eher linguistische Herangehensweise wählen. Wie allerdings das doppelte s aus basso zu einem scio werden konnte, kann man sich ableiten, wenn man zugrunde legt, dass das i ohnehin so gut wie verschluckt wird und im Neapolitanischen ein s wie ein latentes sch ausgesprochen wird.

[Außer es folgt ein t auf das s. Sprich: Stanza (Zimmer), wird st ausgesprochen, aber  aus wird ein leichtes scì, also eher wie die Skier im Deutschen, aber mit kurzem i-Laut, der schon fast wieder ein e ist, [ʃɪ]. (Witziger Weise werde ich von einem Freund aus Rom immer veräppelt, wenn ich so ausspreche. In Neapel ist der sch-Laut dagegen ziemlich verbreitet.)]

Überhaupt ist Neapel gleichermaßen Herausforderung wie Paradies für Linguisten: Giornata [/ʤor’nata/] wird mit j + u und hinten unbetont bis verschlucktem e ausgesprochen, also eher [ˈjɛur’natə], und Napoli ist Napule (selber e-Laut). 

Dann wieder dürfte das ohnehin auf so ziemlich jede italienische Region zutreffen. In Rom wird zum Beispiel aus der Buchstabenfolge lgi, wie in meglio, besser, ein j, also ein mejo. In Trieste spricht man sì wie sè aus. Und das ist erst der Anfang!

Aber zurück zu den Vasc. Ihr Name rührt nicht nur von der Konstruktion der Wohnungen her, sondern auch von der Bevölkerungsschicht, die darin wohnte. Die Unterschicht nämlich, italienisch: basso ceto. Laut Wikipedia lebten in Neapel 1881 105.157 Neapolitaner in 22.785 solcher Vasc. Das sind vier- bis fünfköpfige Haushalte. In zwei Zimmern wohlgemerkt. 

Mittlerweile gibt es allein in Neapel ungefähr 40.000 dieser niedrigen, ebenerdigen Wohnungen, durch deren Fenster man den Bewohnern getrost in den Teller spucken könnte, wenn man es denn wollte.

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Wenn sie nicht gerade zu Garagen oder kleinen Ladengeschäften umgebaut worden sind, hüten so manche der oft modernisierten Vasc in Neapels Altstadt auch so manchen kulturellen Schatz. 

Denn einige verfügen über ein Untergeschoss (praktisch als Keller / Vorratsraum oder um sich in Kriegszeiten darin zu verstecken), worin (oder worunter) schon so manche griechisch-römische Hinterlassenschaft entdeckt wurde. 

In Termoli hab ich solche Bassi zur Vermietung gesehen gehabt. Hätten es die Umstände nicht anders mit mir gemeint, hätte ich mir glatt eine solche Wohnung gemietet. Wer weiß … Vielleicht komm ich ja irgendwann irgendwo anders noch in den Genuss. Ich jedenfalls würde keine Sekunde zögern, wenn mir so ein Vasc angeboten würde. 

Und Ihr? Könntet Ihr Euch vorstellen, in solch einem Basso oder Vasc zu leben?



O‘ vascio

Le conoscevo ormai, sia da Termoli che da Bari e anche a Polignano li ho visti. Ma prima di andare a Napoli per me non avevano un nome.

Per me erano semplicemente case terrene. Solitamente, l’ingressi (spesso doppie porte di vetro) arrivano direttamente nella cucina / nel salone. I soffitti sono bassi, le camere – di cui di solito ne sono due – sono piccole. A me sono sempre piaciute queste case da quando le vedevo la prima volta nel centro storico di Termoli. Ci andrei ad abitare subito.  

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Nei Quartieri Spagnoli a Napoli, dove comunque dormivo, si trovano assai negli stretti vicoli. E mo‘ so pure come si chiamano: ‘Vascio’. Pronunciato: ‘Vasc’. 

Perlomeno a Napoli si chiamano così. Cioè in napoletano. Perché vasc è dialetto per vascio. E ‘vascio’ invece in dialetto napoletano significa ‘basso’. 

Come il b sia diventato un v, non sono riuscita a ricostruire durante le mie ricerche sui vasc. Perciò dovrei probabilmente scegliere un approccio linguistico. Come, invece, il doppio-s di basso poteva diventare un scio viene chiaro appena si tiene presente il fatto che la i comunque viene quasi deglutita e che a Napoli lo s è pronunciato un po‘ come un latente sc.

[Tranne se ci viene un t dopo lo s. Per esempio: Stanza viene pronunciata st, ma diventa un leggero scì ɪ] o a volte anche quasi uno scè [ʃə]. (La parte buffa è che un mio amico romano mi prende sempre in giro perché spesso pronuncio in questa maniera. A Napoli invece lo sc-suono è molto presente.)]

Tanto Napoli è una sfida ed un paradiso per i linguisti: Giornata [/ʤor’nata/] è pronunciata con j + u ed un e atono a deglutito allo fine. Quindi più [ˈjɛur’natə] e Napoli è Napule (collo stesso suono dell’e).

Poi però questo vale per quasi ogni regione italiana. A Roma per esempio la sequenza delle lettere gli come in meglio è una j, quindi mejo. A Trieste, sì è pronunciato come sè. E questo è solo l’inizio!

Ritorniamo ai vasc. Il loro nome non deriva soltanto dalla costruzione delle case ma anche dal ceto, cioè dal basso ceto che ci viveva. Secondo Wikipedi a Napoli in 1881 105.157 napoletani vivevano a 22.785 vasc. Parliamo di case a quattro / cinque persone in un bilocale. 

Adesso ci sono circa 40.000 di queste basse case terrene a Napoli. Volendo, ci si poteva sputare sulla finestra nel piatto degli abitanti.

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Se non sono venute ristrutturate e servono come garage o botteghe, alcuni degli spesso modernizzati vasc al centro storico di Napoli ritengono alcuni tesori culturali.

Perché alcuni dispongono un sottosuolo (molto utile come cantina o per nascondersi ci dentro durante la guerra) in cui (o sotto cui) viene già scoperto qualche corredo greco-romano. 

A Termoli vidi qualche basso del genere da affittare. Se le circostanze non avessero avuto altre idee con me, me ne avrei affittato uno di sicuro. Chissà … Forse un giorno ne fruirò. Non esiterei neanche un secondo se a me qualcuno offrisse uno di questi vasc. 

Che ne dite voi? Possiate immaginare vivere in un basso o vasc? 

 

 

Begegnungen der neapolitanischen Art, Teil 4/4

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Herzlich Willkommen zum letzten Teil einer Mini-Reihe “Begegnungen der neapolitanischen Art”. Der vierte Teil spielt sich komplett in meinen letzten Stunden im schönen Neapel ab.

Pizza und Palaver … 🙂

Weil man hier an einer Pizza einfach nicht vorbeikommt – also, kann man natürlich schon, aber wenn man schon mal hier ist …

Weil man also hier an einer Pizza einfach nicht vorbeikommt, bin ich am letzten Nachmittag auf meinem Weg durch Neapels Altstadt nochmal in einer Pizzeria eingekehrt. Ich nahm draußen Platz und hab wohl mal wieder zu einer eher deutschen Uhrzeit zu Abend gegessen, denn ich war die einzige. Das erlaubte es mir, mit dem Kellner (und Gästeanimateur) ein bisschen ins Gespräch zu kommen.

Er erzählte mir, dass er auch schon im Ausland gelebt hätte, aber zurück nach Neapel kam, weil sein Vater krank geworden sei. Er erzählte mir, dass ich mir lieber ein anderes Land als Italien zum Auswandern suchen sollte (oh, Wunder). Und er erzählte mir von Neapel.

Und dann traf ihn ein Geistesblitz: Wenn ich ja eh nach Italien käme, solle ich doch nach Neapel kommen und wir würden eine Touristeninformation eröffnen. Also wir. Er und ich. Dabei zeigte er auf ein kleines, leer stehendes Ladengeschäft. Darin könnten wir unseren Infopoint einrichten.

Touristservice in drei Sprachen und ich könnte es doch gleichzeitig als Büro für meine redaktionelle Freiberuflichkeit nutzen.

Damn, die Idee war einfach sehr verlockend! Wenn ich gekonnt hätt, wie ich manchmal wollte, wär ich einfach gleich da geblieben und hätt das Ding mit ihm direkt am nächsten Tag angefangen zu organisieren. 😉

So blieb es bei ein paar Hirngespinsten und Luftschlössern.

Auch weil Neapel zwar super ist, aber mir irgendwie einfach nicht dieses Instantgefühl von “Angekommen” gegeben hat.

Der Input des – zugegebenermaßen gut aussehenden – jungen Mannes war aber mehr als nur witzig oder nicht ganz Ernst zu nehmen. Auf seine eigene Weise war es für mich eine Bestätigung dessen, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin. Und dass sich unterwegs vielleicht noch so die ein oder andere zusätzliche Idee oder Gelegenheit auftun wird.

Und deshalb bin ich für diese Begegnung doch auch dankbar. Ich hab viel mehr mitgenommen aus der Pizzeria Vesi, als nur eine leckere, neapolitanische Pizza.

[Pathetik Ende 😉 ]

Am nächsten Morgen ging’s dann zurück in die verschickte U-Bahn-Station, bekannt aus Teil 1. Ticket lösen und ab zum Bahnhof.

Mit Sing, Sang und Calzone

Vor dem Bahnhof wurde mir erst noch eine Karte mit einem Bibelspruch aufzudrängen versucht. Es hat die ganze Zigarettenlänge gedauert, den Typen, der mehrfach betonte, dass er ja kein Geld dafür haben wollte, so höflich wie möglich und so bestimmt wie nötig abzuwimmeln.

Ein paar Provianteinkäufe (Tabak + Calzone mit Ricotta … mjamm) für die Zugfahrt besorgt und dann hieß es 1.) orientieren und 2.) warten. Und während ich so auf der Suche nach Orientierung und dem richtigen Gleis war kam ich an einer singenden und Klavier spielenden Gruppe alter Herren vorbei, deren Gesang die Reisenden an Neapels Hauptbahnhof die Wartezeit versüßte und verkürzte.

Ich hätt wohl gerne noch länger zugeguckt, musste dann aber zum Zug.



Incontri alla napoletana, puntata 4/4

Benvenuti all’ultima puntata della mia piccola serie “Incontri alla Neapoletana”. La quarta puntata si svolge completamente tra le mie ultime ore a bella Napoli.

Cena con chiacciere … 🙂

Perché qui la pizza non si può evitare – beh, certo che si può, però una volta che ci si sta …

Comunque, perché qui la pizza allora non si può evitare, decisi di farmi una pizza nel centro storico di Napoli. Mi sedai sulla terrazza ad un orario molto tedesco mi sa visto che fui l’unica cliente. Un fatto che mi permise di farmi due chiacchiere con il cameriere (ed intrattenitore della clientela).

Mi raccontò che avesse già vissuto all’estero ma che fosse ritornato a Napoli perché il suo padre si fosse ammalato. Mi raccontò che dovessi trovare un’altro paese che l’Italia da emigrare (figurati). E mi raccontò della Napoli.

All’improvviso ebbe un lampo di genio: Visto che comunque venissi in Italia dovrei venire a Napoli ed aprissimo una informazione turistica. Cioè noi. Lui ed io. Additando un chiuso negozino vicino dove potessimo sistemare il nostro infopoint.

Servizio turistico in trilinguale ed io potrei pure usarlo come ufficio per la mia professione libera nel campo di edizione e paroliere.

Mannaggia, che idea attraente! Se avessi potuto come ogni tanto vorrei, ci sarei restata realizzando questa idea insieme a lui subito il giorno prossimo. 😉

Purtroppo rimasero soltanto alcune chimere e qualche castello in aria.

Anche perché Napoli, sì, è bella, ma non mi diede questa istantanea sensazione di “essere arrivata”.

Per me, l’input di questo – sinceramente anche bel – ragazzo non fu soltanto divertente o da non prendere completamente serio. In un suo modo fu una conferma che sono sulla strada giusta. E che per strada potrebbero ancora sorgere delle idee e possibilità in più.

E‘ per questo che mi rende grata di questo particolare incontro. Presi molto, molto di più che soltanto una buona pizza napoletana alla Pizzeria Vesi.

[Fine patetico 😉 ]

La mattina dopo si tornò alla pazzesca fermata della metro, conosciuta dalla puntata 1. Comprare biglietto e via alla stazione.

A cantilena e calzone

Davanti la stazione un tizio cercò di imporrmi una cartina con un detto biblico calcando due milla volte che non volesse dei soldi. Ci volse una intera sigaretta che riuscii a tenerlo lontano. Cercai di stare il più gentile possibile ma mi pare che dovessi essere stata più risoluta.

Dopo essermi rifornita di vettovaglie (tabacco + calzone riempita di ricotta … buonaaa) per il viaggio ci volle un po‘ 1.) di orientamento e 2.) di attesa. Cercando l’orientamento dunque ed il giusto binario passai un gruppo di vecchi cantando e giocando il pianoforte. Il loro canto addolcì ed abbreviò il tempo d’attesa dei viaggiatori alla stazione centrale di Napoli. 

Magari ebbi potuto ascoltargli un po‘ di più però dovei andare al treno.

Begegnungen der neapolitanischen Art, Teil 3/4

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In Teil 3 meiner Begegnungen der neapolitanischen Art geht es heute um Verwechslung. (Juhu, sie is‘ mit dem Tattooding durch! 😉 )

Folgendes Szenario: Man sitzt entspannt im Lokal, genießt Sonne und Drink und entdeckt umherschweifenden Blickes auf der andern Straßenseite plötzlich einen Bekannten oder eine alte Freundin, die man seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen hat. Man lächelt in die entsprechende Richtung, in der Hoffnung, er oder sie würde einen ebenfalls entdecken. Leider kommt weder ein Blick noch ein Lächeln zurück. Man entschließt sich zu größerer Geste (große Geste, große Wirkung, so die Idee) und winkt – eventuell pfeift man auch. Arm in die Höhe, also, und wie wild drauf los geschwenkt. Aber? Nichts. Wenn er oder sie aber jetzt nicht gleich was merkt, ist man schon wieder aus dem potenziellen Blickfeld verschwunden! Leichte Panik! Dann ist diese oder dieser unglaublich tolle Bekannte, mit dem man seit der Grundschule nicht mal mehr bei Facebook geschrieben (geaddet schon) hat, schon wieder für weitere Jahrzehnte aus dem eigenen Leben getreten!

Was tun? Aufspringen und den Namen über die vierspurige Straße, die zusätzlich noch von einer Straßenbahntrasse geteilt wird, brüllen natürlich!

Dabei mit dem Knie am Bistrotisch hängen bleiben und Tisch samt Drink auf den Boden zu werfen. (Scherben bringen Glück.) Während man sich nun mit einer Hand das schmerzende Knie hält, winkt man mit dem andern Arm wie wahnsinnig weiter und ruft – weil sie gerade vorbeifährt – durch die Straßenbahn hindurch nun noch lauter den Namen der betreffenden Person.

Weil die einen aber scheinbar aber immer noch ignoriert (dabei hat man ihm oder ihr ja gar nichts getan … zumindest nicht, dass man wüsste), hilft jetzt alles nichts mehr und man stürzt sich, das kaputte Knie ebenso wie den Feierabendverkehr ignorierend, in bester Harakirimanier, die selbst japanische Piloten aus dem zweiten Weltkrieg vor Neid erblassen lassen würde, auf und über die Straße.

Gott sei Dank wurde man nur von 5 Autos touchiert und nur ein Straßenbahnfahrer musste ein Trauma erleiden, weil man so haarscharf, dass der Arme niemals hätte rechtzeitig in die quietschenden Bremsen steigen können, um die Elektroschlange zum Stehen zu bringen, vor der Bahn über die Gleise gehetzt ist.

Drüben angekommen – immer noch winkend und mittlerweile mehr keuchend als rufend – kriegt man diesen ehemals so guten Bekannten endlich zu fassen. Der dreht sich um und sagt: Kenn ich Dich?

Ups, verwechselt.

Kennt man, oder? Also … so oder so ähnlich.

Nun, meiner allgemeinen Verpeiltheit ist es geschuldet, dass ich derlei Szenarien eigentlich immer eher in der Geber-Position bin. Vulgo: Ich bin die, die peinlich berührt ist, weil sie wen anders für jemand anderen gehalten hat und laut hechelnd hinter “wen anders” hergerannt ist, während sie japsend seinen Namen so etwas ähnliches wie gerufen hat und wenn sie ihn dann mit letzter Kraft erreicht und sich – dem Zusammenbruch nahe – mit dem kleinen Finger an dessen Ärmel festkrallt, um ihn zu stoppen, erst bemerkt, dass sie sich vertan hat. Und ja, der Satz ist absichtlich so lang!

Kein Wunder hat der sich nicht umgedreht! Meh.

Bei meiner nächsten Begegnung in Neapel war ich zur Abwechslung mal die, die verwechselt wurde!

Juhu! Endlich hab auch ich ein Allerweltsgesicht, das nicht weiter auffällt. (Oder mein Double sieht einfach nur so ähnlich blendend aus, wie ich. Wahrscheinlich wird’s eher das sein! Glückliches Mädchen! 😛 )

Also:

Ich hatte meinen 1-Euro-Bier-Kater, der mir am Vorabend zugelaufen war, einigermaßen weggeschlafen und war bereit, mich auf die Suche nach Essbarem zu begeben, (für mich, nicht für den Kater – oder zumindest nur mittelbar) bevor ich mich mit meinem Kumpel Giando, der eigentlich Giandomenico heißt, aber, weil die Süditaliener es nicht so mit langen Namen haben (Giulia ist ab Rom südwärts gerne auch Giù), von allen nur Giando genannt wird, zur nächsten Lokalrunde (Lokal ist hier im Plural zu verstehen) zu treffen.

Kaum aus dem Haus – dazu muss man wissen, dass die Straße, die zu meiner vorübergehenden Wohnung führte linksseitig gesäumt war von kleinen Läden -, grüßte mich nach ein paar Metern ein junger Mann. Mit dem Besen fegte er den Dreck vor dem Kebabladen weg – oder tat zumindest so, dem Handy in seiner Hand nach zu urteilen.

Ich grüßte zurück und er setzte gerade dazu an, mich zu fragen, wie es mir ginge, während ich in meinem Kopf dachte, och nee, nicht auf so ne billige Tour, bitte, als er sich entschuldigte und sagte, er hätte mich verwechselt!  Ok, kann immer noch Masche gewesen sein, aber da er nach ein paar Sätzen (woher kommst Du; Du siehst einer Freundin von mir ähnlich; etc.) sofort wieder in den Laden verschwand ohne jedwede Art von Annäherungs- oder Kennenlernversuch unternommen zu haben, gehe ich einfach mal davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Verwechslung gehandelt haben muss.

Beseelt ging ich meiner Wege, um irgendwo in den Weiten der neapolitanischen Altstadt etwas zu essen aufzutun.

[An dieser Stelle bitte eine eloquente, aber weniger ausführliche, als es die Einleitung war, Überleitung zur nächsten denkwürdigen Begegnung einfügen.]

An der zweiten Begegnung dieses Tages ist, wie schon aus Teil 1 bekannt, mein neapolitanischer Freund Giando schuld*. *wer auch sonst?

Spritz_contro_crisiEr und ich zogen an diesem Abend, wie schon am Abend zuvor, also einmal quer durch die Altstadt auf der Suche nach günstiger 1-Euro-Flüssignahrung. Nach einigen Zwischenstopps kamen wir an das kleine Lokal, von dem ich bereits im ersten Neapelbeitrag gesprochen hatte. Dort, wo es den Anti-Krisen-Spritz gab.

Davor auf einer Bank saßen Studenten mit Gitarre und spielten und sangen. Da wir beide rauchen, nahmen wir alsbald unser Getränk und gesellten uns zu ihnen. Es dauerte nicht lange, bis wir Gesellschaft in Form eines mittelalten Herrn bekamen, der definitiv schon ein oder zwei Becherchen zu viel Anti-Krisen-Sprit (ohne z) getankt hatte. (Der Wirt weigerte sich später auch, ihm noch mehr zu geben, was für ihn Anlass zu einer Litanei aus Beschwerden war.)

Besagter, dezent überalkoholisierte Mann unterhielt sich also mit uns. Was genau er so erzählte erinnere ich nicht mehr so gut. Das ist zu Teilen auch dem Umstand geschuldet, dass er vom Italienischen immer wieder ins Neapolitanische zurückfiel. Gepaart mit einer lallenden Aussprache dank alkoholschwerer Zunge war das meiste seines Kauderwelschs für mich so gut wie unverständlich.

Giando und ich warfen uns von Zeit zu Zeit vielsagende Blicke zu, während die antifaschistischen Lieder der Studenten den Backgroundsoundtrack lieferten, in den unser neuer Bekannter hin und wieder mit einstimmte.

Irgendwann unterbrach er mich und Freund Giando in einem Gespräch und fragte: “Ma quanto parli male?” Was so viel heißt, wie: Mein Gott, ist dein Italienisch schlecht.

. . .

Kurze Schockstarre, dann versuchte ich es als das Gewäsch eines Besoffenen abzutun. Das wollte mir aber erst dann richtig gelingen (hier, hallo, Ego und Perfektionismus und so…), als Giando mich aufklärte: Diese Redewendung wird benutzt, wenn jemand nicht mit dem örtlichen Akzent oder im lokalen Dialekt spricht, bzw. der italienische Zuhörer nicht anhand der Aussprache oder der Kadenz zuordnen kann, von wo aus Italien sein Gesprächspartner kommt.

Glück gehabt! 😉

Und da ich ja schon von Nord bis Süd überallhin eingeordnet wurde, konnt‘ ich den Spruch dann auch als Kompliment verbuchen. So für mich.

Und immerhin hat sich der Gute so einen Platz in meinen Erinnerungen gesichert. Ehre, wem Ehre gebührt und so.


 

Incontri alla napoletana, puntata 3/4

La terza puntata dei miei incontri alla napoletana parla della confusione di persone. (Bella, ha finalmente finito con i tatuaggi! 😉 )

Immaginate vi questo scenario: Siete in un locale e vi godete il sole ed un bel drink. All’improvviso vedete un conoscente o una vecchia amica che non avete visto da una vita sull’altro lato della strada. Gli date un sorriso nella rispettiva direzione sperando che anche lui o lei vi veda. Putroppo non vi da né uno sguardo né un sorriso. Vi decidete a fare un gesto più appariscente (gesto sporgente, effetto grande; è questa l’idea). Allora accenate – forse fate pure un fischio. Cioè braccia su e si lo sciaborda da matto. Ma? Niente. Se lui o lei non vi riconosce fra un po‘, siete ancora fuori vista! Cresce un po‘ di panico! Sennò, quest’incredibilmente meraviglioso amico con cui non avete neanche più messaggiato su Facebook (aggiunto sì però) e con cui non avete mai avuto niente a che fare dai tempi scolastici sparisce dalla vostra vita per un’altra decina d’anni!

Che fare? Balzare dalla sedia, ovviamente e gridare il suo nome attraverso la strada a quadrupla corsia che inoltre viene divisa da un tracciato tranviario!

E mentre balzate, buttate giù il tavolino con il drink. (I frantumi portano fortuna, si dice da noi.) Tenendo il ginocchio debole con una mano continuate ad accenare da pazzi coll’altra e chiamate ancora più alto il nome della rispettiva persona attraverso il tram che sta appena passando.

Visto, però, che loro sempre sembrano di ignorarvi (anche se non gli avete fatto niente di male … almeno non per quanto ne sapreste), non serve più altro che buttarvi nel traffico ed attraverso la strada in una bella maniera Harakiri che farebbe invidia pure i piloti giapponesi della Seconda Guerra Mondiale.

Menomale che siete stati urtati da solo 5 auto e soltano un tranviere ha riportato un trauma perché anche volendo non fosse mai riuscito a fermare il tram in tempo per non urtarvi mentre siete stati attraversando i binari sfiorando un incidente.

Arrivati dall’altro lato della strada – sempre accenando e nel frattempo più ansimando che chiamando – finalmente riuscite a giungere questa conoscenza di una volta. Si gira e vi dice: Ma tu chi sei?

Ops, confuso.

Suona familiare, no? Sia così che in un modo simile.

Grazie alla mia generale confusione sono più o meno sempre io quella che fa questa figuraccia. Cioè: Sono io quella che fa l’impressione penosa perché ha confusa una persona per un’altra ed è ansimante corsa dietro “una persona” mentre ansantemente sfiata il suo nome e la giunge a gran pena cercando di fermarla aggrappando la sua manica col mignolo e solo poi nota che si è sbagliata. E sì, la frase e così lunga apposta!

Mica meraviglia che non si girava! Meh.

Al mio prossimo incontro a Napoli tanto per cambiare fui io quella chi fu presa per un’altra persona!

Uei! Finalmente ho anche io una faccia comune che non fa spicco. (Oppure la mia contrafigura ha un splendido aspetto simile al mio. Probabilmente sia questo il caso! Beata lei!)

Allora:

Ebbi dormito via la mia spranghetta che presi la serata scorsa e fui pronta per andare alla ricerca di qualcosa edule, prima che incontrai di nuovo il mio amico Giando – che in realtà si chiama Giandomenico ma visto che al Sud non gli piacciono i lunghi nomi (Giulia viene pure Giù da Roma in giù) tutti lo chiamano solo Giando – per andare ad un altro giro da bere (o meglio giri in plurale visto che abbiamo passato più che un locale).

Appena uscita della casa che si trovò in una stradina laterale dove sulla sinistra ci furono tanti piccoli negozi, mi salutò un giovane ragazzo. Una scopa in mano spazzò la strada in fronte della kebabberia – o perlomeno fece finta di spazzare, giudicando dal cel nella sua mano.

Gli salutai pure io (tanto sono gentile eh) e lui stette per chiedermi come stessi quando all’improvviso si scusò e mi disse che mi avesse confusa con un’altra ragazza! Certo, può sempre essere stato il suo trucco, ma visto che dopo qualche parola (di dove sei; assomiglia una mia amica; ecc.) tornò subito dentro senza nessun approccio o conato di conoscenza, suppongo proprio che si dovette trattare di una confusione.

Ispirata dall’incontro tirai diritta per scoprire una qualcosina da mangiare nella distesa del centro storico di Napoli.

[Inserire passaggio eloquente ma meno elaborato che l’introduzione allo prossimo memorabile incontro, per favore.]

Il secondo incontro del giorno fu colpa del mio amico napoletano Giando come fu la sua colpa già nella prima puntata*. *chi altro?

Spritz_contro_crisiCome la serata scorsa ci incontrammo anche questa sera per andare alla ricerca dei liquidi a prezzo basso nella città vecchia. Dopo alcune soste finivammo a quel piccolo locale di cui parlai nel mio primo articolo su Napoli. Il bar dove venderono gli spritz contro crisi ad un euro.

In fronte al locale sederono degli studenti suonando la chitarra e cantarono. Visto che siamo entrambi fumatori prendemmo le nostre bevande e gli facemmo compagnia. Mancò poco che ci raggiunse un uomo che decisamente ebbe ormai bevuto uno o due troppi spritz contro crisi. (Dopo anche il titolare gli rifiutò altri che venne seguita da un sacco di lamentele.)

Detto, decentemente sopraalcolizzato uomo allora ci parlò per un bel po‘ però ciò che disse non ricordo bene. In parte è anche colpa del fatto che lui stette scambiando tra l’italiano ed il napult’an. Insieme alla sua voce avvinazzata per me fu l’arabo ciò che parlò.

Giando ed io invece scambiammo degli sguardi comprensivi ogni tanto mentre le canzoni antifascisti che cantarono gli studenti, di tempo in tempo raggiunti del nostro nuovo conoscente, suonarono nel sottofondo.

Ad un certo punto interruppe un altro discorso tra Giando e me e mi chiese: “Ma quanto parli male?”

. . .

Un attimo di shock poi cercai di prenderlo come lo sproloquio di un tossico. Considerando il mio perfezionismo ed il mio ego, ci riuscii comunque solo dopo che Giando mi spiegò cosa vuol dire: E‘ un modo di dire che si usa quando uno non parla il rispettivo accento o il dialetto locale oppure quando l’ascoltatore non sa dire di dove in Italia l’altro viene sentendolo parlare.

Menomale! 😉

E visto che fui ormai inquadrata ovunque dal nord al sud, potei anche prendere la battuta come un complimento. Solo per me.

E poi, perlomeno quel tizio si salvò un posto nei miei ricordi. Onore al merito, dai.

 

Begegnungen der neapolitanischen Art, Teil 2/4

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Begegnungen mit Neapolitanern sind ein bisschen speziell. Nicht nur, weil man sie aufgrund ihres Dialektes nicht immer versteht. Auch weil man, das was sie nicht sagen nicht unbedingt verstehen kann. Ich hatte in Teil 1 ja bereits angedeutet, dass meine Tätowierungen nicht nur die beiden älteren Herrschaften beschäftigt haben.

Kommen wir deshalb also heute zu einer weiteren Episode in Sachen bunte Haut und Neapolitaner.

Es war, wenn mich nicht alles täuscht, sogar der gleiche Tag. Ich lief aus der Stadt raus in Richtung Lungomare – ein Anblick, den man sich einfach auf keinen Fall entgehen lassen kann, wenn man in Neapel zu Besuch ist!

Ich schlenderte, das Palazzo Reale, der zur Zeit gerade restauriert wird und deshalb nicht besucht werden kann, zu meiner linken links liegen lassend also in Richtung Meer. Ein paar zehn oder hundert Meter weiter, saß eine alte Frau auf den Stufen vor einer Haustür.

Als ich gerade auf ihrer Höhe war, bekreuzigte sie sich plötzlich!

Ich bin mir nicht sicher, ob sie mich vorher wahrgenommen hatte, angesehen hat sie mich in jedem Fall, oder ob sie sich bekreuzigt hat, weil im gleichen Moment die Kirchenglocken 12 Uhr schlugen.

Eine Antwort auf meine Frage, ob sie sich nun meinetwegen bekreuzigt hat oder wegen der Kirchenglocken, wird wohl auf ewig unbeantwortet bleiben.

Denkbar ist beides. Oder hätte sie sich eher an die Brust fassen müssen, wenn sie mich gemeint hätte?

Nach meiner Stippvisite am Lungomare auf dem Weg zurück in die Stadt folgte auch schon die nächste Begegnung.

Wieder ein älterer Herr. Diesmal aber vorurteilsfreier und äußerst mitteilungsfreudig. 

Ich machte gerade ein Foto – ich fand die Dachterrasse, die von Oleanderbäumchen gesäumt war einfach schön -, da sprach mich ein älterer Herr auf der Parkbank keinen Meter entfernt von mir an.

Er sprach übers Wetter und über Napule, wollte wissen, ob mir Neapel gefiele und wo ich denn her sei. Während wir so small-talkten, gesellte sich ein Afrikaner zu uns, der ich-weiß-nicht-was verkaufte und als ich in ebenso hartnäckig, wie er mich zum Kauf zu überreden versuchte, abwies, drückte er mir einen kleinen Marienkäfer aus Holz in die Hand. Ein Glücksbringer. Aber natürlich bringt der nur Glück, wenn ich ihn mit einem Euro bezahle. Ich lehnte ab. Er zog weiter. 

Der ältere Herr sagte mir dann, ich solle am besten nie etwas annehmen, weil sie dann immer versuchen würden, mindestens einen Euro für einen Kaffee rauszuschlagen. 

Ich persönlich geh aus solchen Situationen ja immer mit einem einigermaßen schlechten Gewissen raus, aber gut. 

Jedenfalls erzählte mir der alte Mann noch ein bisschen von Neapel und was ich unbedingt alles genau sehen müsste, wo ich schonmal da bin. Er bedauerte für mich, dass der Palazzo Reale gerade nicht zu besichtigen sei, denn der wäre es in jedem Fall wert, gesehen zu werden. Und dann solle ich mir unbedingt das Kloster Santa Chiara ansehen, das auf dem Berg thronend die Altstadt überragt. 

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Hätt‘ ich mal mehr Zeit gehabt…! 

Aber immerhin hab ich so einen Grund, nochmal wiederzukommen. Denn Neapel hat noch gefühlt 1.000 Facetten, die ich nicht erkundet hab. 

Und ich hatte mal eine etwas freundlichere Begegnung! 😉 Davon gab’s dann auch noch ein paar weitere, von denen ich in den nächsten Teilen erzählen werde. 


 

Incontri alla napoletana, puntata 2/4

Incontri con i napoletani sono un po‘ particolari. Non solo perché sono difficile da capire grazie al loro dialetto. Ma anche perché ciò che non dicono non è sempre molto chiaro. Ho già accennato in puntata 1 che i miei tatuaggi importavano non solo ai due vecchi signori.

Ecco perché oggi segue un altro episodio sulla pelle colorata e napoletani.

Se non mi sbaglio fu pure lo stesso giorno. Stetti uscendo la città vecchia verso il lungomare – un panorama da non perdere quando ci si visita Napoli!

Girai verso il mare passando l’enorme Palazzo Reale alla mia sinistra che in quel periodo venne restaurato e per questo motivo non potette essere visitato. Qualche dieci o cento metri in avanti (sono brutto con le misure) ci fu seduta una signora sulle scale in fronte della porta.

Appena la passai, fece il segno di croce!

Non sono sicura che mi abbia notato prima, ma mi guardò di sicuro. E non so neanche se fece il croce perché contemporaneamente suonarono le campane della chiesa.
Molto probabilmente non troverò mai una risposta alla domanda se fece il segno di croce per me o per le campane.

Ci si può immaginare entrambi. Oppure si avesse più toccare il seno destro se intendesse me?

Dopo la mia capatina al lungomare tornando in città feci già il prossimo incontro.

Ancora un vecchio signore. Questa volta però uno più spregiudicato e molto comunicativo.

Stetti facendo una foto – mi sono piaciuti tanto gli oleandri che scoprii sulla terrazza del tetto di una casa – quando mi parlò un vecchio uomo seduto su una banca neanche un metro lontano da me.

Parlò del tempo e della Napule, volle sapere se mi piacciasse Napoli e di dove fossi. Mentre stemmo chiacchierando così, arrivò un africano che vendé non so cosa. Insistette che comprai qualcosa mentre io insistetti di no. Poi mi mandò una coccinella di legno nel pugno. Un portafortuna. Un portafortuna che porta fortuna soltanto se lo acquisto per un euro ovviamente. Rifiutai. Se ne andò.

Il signore poi mi consigliò di non accettare mai niente perché cercassero di ricavare almeno un euro per un caffè.

Personalmente mi sento sempre colpevole dopo situazioni del genere, però vabbe.

Il vecchiotto continuò a raccontarmi di Napoli e delle cose da vedere per forza, vista che ci fui. Gli dispiacque per me che fosse chiuso il Palazzo Reale perché una visita ne fosse valsa la pena. E poi mi disse di assolutamente visitare il Monastero Santa Chiara che campeggiando in cima alla montagne sovrasta la città vecchia.

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Se solo avessi avuto più tempo…!

Però, perlomeno così ho un motivo per ritornare. Perché ci sono ancora 1.000 percepite faccette di Napoli che non ho ancora visto.

E mi approfittai di un incontro più gentile che gli altri! 😉 Ne avevo ancora altri di cui racconterò nelle puntate seguenti.

Begegnungen der neapolitanischen Art, Teil 1/4

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Während meiner viel zu kurzen Zeit in Neapel, habe ich auch hier die ein oder andere denkwürdige Begegnung gemacht. Diese Beitragsreihe darf als gesammeltes Werk aller interessanten, absurden, schönen und fragwürdigen Begegnungen verstanden werden! 😉

Ich kam nachmittags in Neapel an, eigentlich wollte mich ein Freund vom Bahnhof abholen und zu meiner Unterkunft bringen, aber leider stand dem meine Verpeiltheit im Weg. Statt 16.10 Uhr als Ankunftszeit hatte ich ihm nämlich 17.10 Uhr durchgegeben, was mir tatsächlich erst vor Ort beim Blick auf die Uhr aufgefallen ist. Handys werden ja total überschätzt. Selbst, wenn einem die Uhrzeit gut leserlich in Ziffern vom Display aus entgegen blinkt.

Nun denn.

Umgucken, orientieren, ab zur U-Bahn. Sind ja nur drei Haltestellen, wie mir mein AirBnB-Gastgeber mitgeteilt hatte. Ticket gekauft, Whatsapp an besagten Kumpel abgesetzt und ab unter die Erde. Schon das war eine Begegnung der besonderen Art.

Nicht, weil ich noch nie in einem U-Bahnhof gewesen wäre, aber es ging gestandene vier Stockwerke tief – auf Rolltreppen (Gott sei Dank). Der Schacht nach unten ist verspiegelt und so kam einem das ganze Konstrukt aus Metall, Stahl und Spiegelfläche schon sehr futuristisch vor. Außerdem begünstigte die Aufmachung mein Problem mit Höhen auf unangenehme Art und Weise. Ehrlich gesagt, war ich heilfroh als ich endlich am U-Bahnsteig war.

Aber es ist natürlich nicht bei der Begegnung mit der längsten (und ich wage zu behaupten auch steilsten) Rolltreppe, die ich bis dato gesehen habe, geblieben. Nein, es kam auch zu Kontakt mit Einheimischen! Also … abgesehen von dem mit meinem Kumpel und mit meinem Gastgeber.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung mit dem Nachbarn meines Gastgebers.

Woran mein neapolitanischer Freund nicht ganz unschuldig war. War es immerhin seine Idee mitten in der Woche bis in die Puppen durch Neapels 1-Euro-Bier-Bars zu tingeln. 😉

Jedenfalls setzte er mich nach unserem – für italienische Verhältnisse – Gelage vor der Haustür ab. Bis dahin kein Problem. Das ergab sich erst als ich allein im Treppenhaus war. 5 Stockwerke ohne Aufzug mit Treppenstufen von 20 Zentimetern Höhe, die zwischen engen Wänden entlang in die höheren Lagen des Wohnhauses führten. Zwischen dem dritten und dem vierten Stock war – fragt mich nicht wieso – eine Gittertür aus Eisen eingesetzt. Soweit war noch alles gut. (Bis auf den Schmerz in den Beinen.) Ich schloss auf und lief weiter. Steckte den Schlüssel ins Schloss und es tat sich … nichts.

Ok, ich erinnerte mich, dass mein Mitbewohner auf Zeit mir sagte, der ginge ein bisschen schwer, also probierte ich weiter. Nahm den Schlüssel aus dem Schloss, drehte ihn um, versuchte es erneut. Nichts. Ich rüttelte und klapperte am Schloss und an der Tür herum und nach ein paar Minuten war ich kurz vor dem Aufgeben und wollte schon meinem Gastgeber einen Hilferuf zukommen lassen, da hörte ich Schritte hinter der Tür.

Erleichtertes Aufatmen meinerseits. Ich setzte schon an, um halblaut zu rufen, dass ich nicht reinkäme, da bellte es mich von drinnen an: “Was zur Hölle machst Du da?”

Ok! Das … war nicht die Stimme meines Gastgebers! Eindeutig: Nicht!

Im nächsten Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte mich im Stockwerk vertan! Ich hatte um 2 Uhr nachts geschlagene 5 Minuten vor der Tür des Nachbarn gestanden und verzweifelt versucht sie mit dem – logischerweise – falschen Schlüssel zu öffnen.

Ich rief durch die immer noch geschlossene Tür, dass es mir leid täte und ich mich im Stockwerk geirrt hatte und bekam ein bellendes “Du musst einen Stock weiter” zurück. Ok, ich kann ihm die Laune nicht verübeln. Würde man mich um die Zeit unter der Woche so wecken, würde ich denjenigen wahrscheinlich auch nicht frisch wie Pfirsich und mit strahlender Laune begrüßen.

Die Nachricht an meinen Gastgeber hab ich dann doch noch geschickt. Was weiß ich, wie der Nachbar so drauf ist und ich wollt ja keinen Streit vom Zaun brechen. Bis heute weiß ich nicht, wie oder ob die ganze Sache zwischen den beiden weitergegangen ist. Aber in meiner AirBnB-Bewertung schrieb mein Gastgeber, ich hätte die Regeln des Hauses respektiert und eingehalten … 😀 Ironie?

Und dann war da noch mein persönliches Highlight: Die Begegnung mit den Tattoo-Opas.

Wer jetzt glaubt, ich hätte tätowierte Opas getroffen … Leider nein. Außer sie wären nicht sichtbar tätowiert gewesen. Aber das glaube ich angesichts der Umstände und ihrer Ansichten, die sie ungefragt mit mir teilten, nicht.

Es ist für mich längst nichts ungewöhnliches mehr, beguckt zu werden, wie ein – höhö – bunter Hund. Das ist auch mittlerweile ok geworden und ich kann das zumindest meistens ausblenden. Auch wenn’s mich immer noch ärgert. Besonders in einer Stadt wie Neapel. Einer Großstadt, einer Metropole! In der Tattoos längst keinen Seltenheitswert mehr haben. Aber die ewig Unverbesserlichen gibt’s halt überall.

Jedenfalls tingel ich also am Tag, nachdem ich den Nachbarn nächtlicherzeits über meine Anwesenheit in Kenntnis gesetzt hatte, als brave, als Nicht-Touristin-getarnte Touristin durch die Seitenstraßen und Viertel und die Via Toledo entlang. Ich wollte ans Meer.

Ich könnte jetzt sagen, ich hätte ich hätte mich zeitweise kurz ein bisschen verlaufen, aber eigentlich ist das ja Teil meiner Tarnung und Strategie. (Mein Mitbewohner enttarnte mich übrigens recht schnell und sagte: “Du machst nicht gerne auf Touristin, stimmt’s?!”) Entweder funktioniert also meine Tarnung nicht besonders gut oder es gilt: Takes one to know one. Im Zweifel immer letzteres.

Viel zu unausgeruht aber voller Entdeckerdrang marschierte ich also eine der Seitenstraßen den Berg hinauf. (Eine Unausweichlichkeit in Neapels Altstadt, ähnlich wie in Trieste.) Irgendwann lief ich an zwei älteren Herrschaften vorbei, die sich unterhielten.

Zu behaupten, ich würde neapolitanischen Dialekt verstehen, wäre vielleicht nicht gelogen, aber zumindest stark übertrieben. Wenn ich allerdings an zwei Menschen vorbeilaufe und exakt in dem Moment die Wörter “Tätowierungen” und “ungebildet” fallen, dann versteh ich das!

Ich war ganz kurz versucht, was dazu zu sagen, zog es aber vor, mir meinen Teil zu denken. (Hallo, ich mein … Neapel! Wer sich hier mit den Falschen anlegt und so … 😉 ) Ein bisschen ärgere ich mich über mich selbst, dass ich nichts gesagt hab. Mindestens das Überraschungsmoment hätte ich auf meiner Seite gehabt, wäre ich den beiden Greisen über den Mund gefahren.
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Allerdings waren die beiden – glaube ich – nicht die einzigen, die auf meine Tattoos negativ reagiert haben – dazu aber im 2. Teil mehr – und unbedingt kundtun mussten, dass sie sie für ein Zeichen der Ungebildetheit halten. Ungefragt, wohlgemerkt.

 


 

Incontri alla napoletana, puntata 1/4

Mentre i miei pochi giorni a Napoli ho fatto alcuni incontri memorabili. Questa seria contributiva deve essere considerata l’opera omnia di tutti gli incontri interessanti, assurdi, belli e dubbiosi! 😉

Arrivai a Napoli il pomeriggio ed originariamente un mio amico mi volle portare dalla stazione per accompagnarmi al alloggio. Purtroppo il mio confusionismo ci ostacolò. Invece di 16.10 gli ebbi detto che arrivassi alle 17.10. Che avessi sbagliato lo notai soltanto quando fui ormai arrivata.  I cell vengono comunque sopravvalutati, no?! Anche se l’orologio è presente in modo ben leggibile sul display.

Vabbe.

Occhiata in giro, orientamento, via alla metropolitana. Comunque sono solo tre fermate secondo il mio ospite AirBnB. Comprato biglietto, whatsappato il mio detto amico e giù si va. Già questo fu un incontro straordinario.

Non perché non avessi mai preso la sotterranea ma andò giù quattro piani – sulla scala mobile (per fortuna). Il pozzo è coperto in specchi e dunque la montatura fatta da metallo, acciaio e superficie a specchio ha un aspetto un bel po‘ futuristico. In più, quel condizionamento bruttamente avvantaggiò il mio problema con le alture. A dire il vero, fui troppa contenta quando arrivai al binario.

Ma ovviamente i miei incontri non si fermarono alla scala mobile più lunga (ed oso pure dire più ripida) che abbia mai visto finora. Si figuri che ho pure fatto contatto con i locali! E a parte del mio amico e dell’ospite.

Particolarmente l’incontro con il vicino del mio ospite mi è rimasto nei ricordi.

Un fatto che in parte fa anche colpa del mio amico visto che fu lui quello che mi ha fatto andare in giro sui bar che vendono la birra per un euro fino alle ore piccole. 😉

Dopo la nostra bisboccia mi accompagnò a casa. Finora nessun problema. Poi però entrai il vano scala. 5 piani senza ascensore e con scalini alto 20 centimetri che costeggiarono tra stretti muri finché ci si arrivò agli ultimi piani. Tra il quarto ed il quinto piano ci fu un cancello di ferro. Finora sempre tutto bene. (A parte del dolore muscolare nelle gambe.) Misi la chiave ma non successe niente.

All’improvviso mi ricordai che il mio coinquilino temporale mi ebbe detto che ogni tanto la chiave si bloccasse un pochino. Allora provai di più. Misi fuori la chiave e la girai. Provai di nuovo. Ma … niente. Sballottai e sbattei la chiave nella toppa e quasi quasi volli molare e mandare una whatsapp al mio ospite che mi aiutasse, quando d’un colpo sentii passi di dentro.

Io – sollevatissima. Stetti per gridare a sottovoce che non riuscissi ad aprire la porta  quando da dentro qualcuno mi abbaiò: “Ch cazze staje facenn?”

Ok! Questanon fu la voce del mio ospite! Sicuramente: No!

Da un secondo all’altro mi cadde come benda dagli occhi: Ebbi sbagliato piano! Alle 2 la mattina stetti in fronte della porta del vicino e cercai di aprirla per ben 5 minuti con la chiave sbagliata.

Chiamai verso la porta chiusa che mi dispiacesse moltissimo e che avessi sbagliato piano e ricevei un abbaiante “Aia‘ i‘ nu‘ pianò in sù”. Beh, che dire, mica potei prendermela. Anzi, fu colpa mia il suo brutto umore. Se qualcuno mi svegliasse in questa maniera a quest’ora mentre la settimana neanche lo saluterei fresca come una rosa e di umore splendente.

Il whatsapp all’ospite lo mandai lo stesso poi, chissà come è fatto quel vicino e mica volli provocare una lite. Fino ad oggi non so com’è finita questa cosa tra di loro. Ma nella mia valutazione su AirBnB l’ospite scrisse che avessi rispettato le regole della casa … 😀 Ironia?

E poi ci fu ancora il mio momento culminante preferito: L’incontro con i tatuaggi-nonni.

Magari avessi incontrato dei nonni tatuati … Invece no. Solo se avessero tenuto coperti i loro tatuaggi. Ma alla luce delle circostanze e della loro opinione che condivisero con me senza che gliel’avessi chiesto, non ci credo.

Per me, ormai è diventato normale che la gente mi guarda. Attiro attenzione e basta. E‘ così e me ne sono ormai abituata. Non me ne frega più. Perlomeno di solito che riesco ad ignorarlo. Anche se ogni tanto mi arrabbia ancora. Soprattutto in una città come Napoli. Una grande città, anzi, una metropoli! Dove i tatuaggi ormai non sono più rari. Ma questi irriducibili si trovano ovunque.

Il giorno dopo aver informato il vicino della mia presenza in mezzo alla notte, girellai le strade laterali ed i quartieri intorno alla Via Toledo come la brava turista ben camuffata di non essere turista. Volli andare al mare.

Potrei dire, che di tanto in tanto mi fossi persa un pochino, ma in realtà fa parte del mio camuffamento e della mia strategia. (Il mio ospite mi smascherò in un instante e mi chiese: “Non ti piace molto fare la turista, vero?!”) Allora, o il mio camuffamento fa veramente schifo o … Da che pulpito viene la predica! In caso di dubbio sempre l’ultimo.

Mal riposata ma piena di voglia di scoprire salii uno dei rialti che si raggiungono via le strade laterali. (Simile a Trieste, anche a Napoli salire non si può evitare.) Ad un certo punto passai due signori anziani che stettero parlando.

Dire che capissi il dialetto napoletano sarebbe perlomeno esagerato. Però se passo due persone e in esattamente quel attimo sento le parole “tatuaggi” ed “ineducato”, giuro che le capisco!

Un attimo fui tentata di argomentare, ma preferii frenarmi. (Stiamo sempre parlando di Napoli, no?! Lì meglio che uno sta attento con chi se la prende, dai … 😉 ) Un pochino mi arrabbio de me stessa però che non gli ho detto niente. Al massimo il fattore sorpresa l’avrei avuto dalla mia parte se avessi dato sulla voce a quelli anziani là.
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Però non credo che quei due furono gli unici da reagire in modo negativo ai miei tatuaggi – ce ne racconto di più nella prossima puntata – e doverono per forza esprimere che li tengono un segno di educazione mancante. Beninteso, senza essere stati interpellati.

Scheue Schönheit Neapel

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Scheue Schönheit Neapel

Bevor ich nach Neapel gefahren bin, hielten sich die Meinungen über die Stadt in etwa die Waage. Die einen sagten, die Stadt wäre wunderschön, die anderen genau das Gegenteil. Als ich dort ankam, verstand ich recht schnell, warum.

Neapel polarisiert.

Spritz_contro_crisiEin bisschen hab ich mich dort wie bei meinem ersten Besuch in Berlin gefühlt: Wahnsinnig viel Leben und Aktivität und zwar eigentlich rund um die Uhr, wenn man möchte und egal an welchem Wochentag. Irgendwo findet sich immer noch eine Kaschemme irgendwo in einer Seitenstraße, die einen Anti-Krisen-Aperol für einen Euro anbietet.

Das Zentrum Neapels ist durch die Spaccanapoli sozusagen zweigeteilt. Spaccanapoli wird die längste Straße des Zentrums eben genau deshalb genannt, weil sie das Zentrum in zwei Teile teilt. Hier finden sich unzählige Läden, Pasticcerien, Pizzerien (die allerdings tatsächlich überall in der Stadt, am gehäuftesten allerdings in der Via Bellini und alle verkaufen natürlich “echt neapolitanische” Pizza) und was es eben noch so alles feilzubieten gibt.

Im Stadtzentrum Neapels gibt es eine “Via dei Libri” – die zwar nicht offiziell so heißt, aber gemeinhin so genannt wird, weil hier seit Jahr und Tag Bücher verkauft und angekauft bzw. wiederverkauft werden.

Egal, ob es sich um Schulbücher oder Universitätsstoff oder ganz gewöhnliche Alltagsliteratur handelt. Überhaupt habe ich in Neapel auffällig viele Läden gesehen, die Schulbücher an- und wiederverkaufen. Kluger Schachzug eigentlich.

Dann ist da noch die “Via dei musicisti” – hier findet man vom Geigenbauer zum Klavierstimmer und Instrumentenfachgeschäft alles, was das musizierende Herz begehrt. Übrigens: Jeder kennt wahrscheinlich das Klischee vom singenden Italiener…?! Hier lebt dieses Klischee! Keine Bar, in der nicht früher oder später einer anfängt, ein Lied zu schmettern. Kein Restaurant, in dem nicht wahlweise Mandolinen- oder Akkordeonspieler auftauchen und ihre Künste zum Besten geben.

Außerdem ist Neapel wahrscheinlich die einzige, zumindest mir bekannte Stadt (auch außerhalb Italiens, deshalb lass‘ ich das bewusst so stehen), in der im historischen Zentrum eher die ärmere Bevölkerung wohnt – die in großen Teilen Deutschlands aus Gentrifizierungsgründen ja weitestgehend aus ihrem angestammten Habitat in die Randbezirke gedrängt wurden.

Seit 2009 gibt es für Neapel einen Beschluss seitens der Stadtverwaltung, wonach Stadtteile, die sich die sehr aktive autonome Szene dort angeeignet hat, auch von eben jener autonom verwaltet wird. Das führt zum Beispiel dazu, dass es in der Altstadt mehrere besetzte Häuser gibt, die die Antifaschisten Obdachlosen oder Flüchtenden, die ohne Geld, Arbeit usw. in Neapel leben, zur Verfügung stellen. Ohne Mietzahlung versteht sich.

Neapel ist ein bisschen speziell. Ich sag ja, mich hat’s ein wenig an Berlin erinnert. Auf den ersten Blick dreckig, laut und chaotisch.

Auf Neapel muss man sich einlassen, um die versteckte Schönheit der Stadt am Vesuv zu entdecken. Das Panorama über das Lungomare mit eben besagtem Vulkan im Hintergrund ist dabei nur eine Facette.

Die Via Toledo, die Einkaufsstraße, die ins alte Stadtzentrum führt, ist sehr sauber, modern und aufgeräumt. Die Seitenstraßen, die von dort abgehen bieten dann aber schon wieder ein ganz anderes Bild. Schräge Hauswände, enge Gassen – ein bisschen ist es wie ein Gang in eine andere Welt, wenn man von der Via Toledo abbiegt.

Das Viertel, das sich hinter und zwischen der Via Toledo bis zu Piazza Carità erstreckt, wird das spanische Viertel genannt. Ein Stadtteil, den man vor einigen Jahren noch nicht hätte betreten können. Außer in suizidaler Absicht vielleicht. Mittlerweile ist das spanische Viertel besiedelt von Studenten und Künstlern. Und von den Alteingesessenen.

Aber hinter all dem Graubraun und Graffiti, das sich durch die komplette Stadt zieht, versteckt sich auch sehr viel Schönes. Ich glaube, Neapel kann in jeder Hinsicht durchaus mit anderen Städten mithalten. Sie serviert ihre Schönheit nur nicht jedem auf dem Silbertablett, wie es Städte wie vielleicht Venedig oder Florenz tun.

Am besten kann man das an den riesigen Palazzos Neapels erkennen, die man überall in der Stadt entdecken kann. Meterhohe Tore aus morschem Holz, mit Plakaten verklebt, mit Graffiti beschrieben, abblätternder Lack und alte Farbe. Doch wenn man einen Blick dahinter wirft, kann man wunderschöne, elegante Palazzos erkennen, deren Eleganz mit dem derben – wortwörtlich – Äußeren der Stadt so gar nichts gemein haben.

Genauso ist es mit den Menschen: Laut und derb wirken sie, was bisweilen vielleicht auch dem sehr speziellen neapolitanischen Dialekt zu verdanken ist, aber eigentlich sind es sehr herzliche Menschen, sehr aufgeschlossene Menschen. Darin zeigt sich wahrscheinlich das Partisanenherz der Neapolitaner. Jeder ist willkommen, aber er merkt es vielleicht nicht sofort! 😀

Kurz dachte ich, Neapel könnte meine Pläne mit Bari tatsächlich über den Haufen werfen. Aber nach zwei Tagen Großstadt-Nachtleben und tagsüber Dauerbeschallung durch die Nachbarn, habe ich dann doch gemerkt, dass es mir langfristig wohl zu viel werden würde. Ich bin halt doch keine Großstadtgöre. Und wahrscheinlich schon zu alt, um nochmal eine zu werden.

Hat sich’s trotzdem gelohnt, nach Neapel zu fahren? Definitiv ja! Ich mag die Stadt und werd auch bestimmt nochmal wieder kommen. Schon allein auch deshalb, weil mir die zwei, drei Tage hier nicht ausgereicht haben, um viel zu sehen. Wer also mit einem Urlaub in Neapel noch einen Besuch in Pompeij oder Salerno oder am Vesuv einplant, sollte sich mindestens eine Woche, eher zehn Tage Zeit nehmen – und die Finger von zu viel ein-Euro-Bieren und -Aperols lassen!! 😀

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Limoncello selber machen

Als mein Freund zuletzt einmal länger hier war, haben wir spontan beschlossen, als Geburtstagsgeschenke für meine Schwester und den Freund meiner Mutter, hausgemachten Limoncello herzustellen. In Italien lässt sich der dazu benötigte hochprozentige Alkohol ganz einfach im Laden kaufen. Bei uns gestaltet sich die Sache etwas komplizierter:

Apotheke: Geht, darf dort aber nur in geringen Mengen abgegeben werden und kostet daran gemessen schlichtweg unverschämt viel.

Import: Wäre möglich gewesen, aber das geht wiederum nicht, wenn man nur mit Handgepäck reist und hätte geplant sein müssen. So spontan war damit also auch nichts.

Was bleibt?

Internet! Ich habe also eine Flasche (1 Liter) reinen Alkohols – also, 100%-igen gibt es ja nun nicht, aber den reinsten, den man eben so kriegen kann – im Netz bestellt. Innerhalb weniger Tage war der 96%-ige Weingeist dann da und wir konnten uns ans Werk machen.

Da von dieser Aktion im April noch etwa 300 ml Alkohol übrig waren, nachdem einschließlich uns alle beschenkten Familienmitglieder ausreichend versorgt waren, habe ich letzte Woche spontan beschlossen, mein erlerntes Schnaps-selbst-machen-Wissen mit Euch zu teilen.

Limoncello

Das Rezept

Für knapp einen Liter Limoncello braucht ihr:

  • 500 ml Alkohol (reinen, farb- und geschmacklosen – wenn ihr einen Link braucht, wo ihr den recht günstig bestellen könnt, fragt in der Kommentarfunktion ruhig nach, ich stell Euch dann den Link zur Verfügung, wo ich meinen gekauft hab 🙂 )
  • 7 Zitronen (am besten Ungespritzte bzw. Unbehandelte)
  • ca. 350 gr. Zucker
  • 800 ml Wasser
Limoncello selbstgemacht Schritt 1
Limoncello selbstgemacht Schritt 1

Zunächst müsst Ihr die Zitronen waschen und schälen. Vorsicht. Die Schale sollte so dünn wie möglich sein, das Weiße unter der gelben Schicht ist bitter, deshalb davon so wenig wie möglich mit abschälen.

Limoncello selbstgemacht Schritt 2
Limoncello selbstgemacht Schritt 2

Die dünne Schale der 7 Zitronen packt ihr danach in ein luftdicht verschließbares Gefäß. Ich habe ein Einweckglas genommen, aber sicher geht das auch mit jedem anderen Gefäß, dass sich dicht verschließen lässt. Danach fügt den Alkohol dazu, schließt das Glas bzw. Gefäß und stellt es für eine Woche an einen Ort, möglichst ohne direktes Sonnenlicht. Ich stelle meines in einen Küchenschrank. Da geh ich auf Nummer sicher. 😀

Limoncello selbstgemacht Schritt 3
Limoncello selbstgemacht Schritt 3

Nach einer Woche hat das Gemisch eine schöne, giftgelbe Farbe angenommen:

Limoncello selbstgemacht Schritt 4
Limoncello selbstgemacht Schritt 4

Ja, ihr habt richtig gelesen. Ihr habt nach dem Schälen und Einlegen erst einmal eine Woche Pause. 🙂

Was ihr übrigens mit den Zitronen machen sollt, deren Fruchtfleisch ja nach wie vor verwertbar ist?! Nun, werdet kreativ 😉 Ich habe meine verbacken. Habe das Fruchtfleisch in kleinen Stücken herausgelöst, von der Haut befreit und in einen süßen Teig aus Wasser, (viel) Zucker (um die Säure zu kompensieren 😀 ), Ei und Mehl gemischt; in die Springform und ab in den Ofen. Genaue Mengen und Gradangaben kann ich Euch hierfür leider nicht geben, da ich selbst komplett improvisiert habe und die Konsistenz des …..“Kuchens“…… regelmäßig mit einem Holzstocher überprüft habe. Aber lecker war’s. 😀 Habe es über mehrere Tage mit Eiscreme als Dessert verspeist. 😀

So. Wenn die Woche also um ist, nehmt ihr euer Zitronen-Alkohol-Gemisch aus dem Schrank und gießt es über ein Sieb ab. Die Flüssigkeit auffangen natürlich, mit den Schalen könnt ihr höchstens noch dekorativ arbeiten. 😉 Diese also ab in die Abfalltonne, den extrem alkoholischen, extrem zitronigen Schnapsansatz erst einmal beiseite stellen. Dann gebt Wasser in einen Topf und lasst es aufkochen. Wenn sich erste Bläschen bilden, gebt den Zucker hinzu. (War etwas schwierig zu fotografieren, während dem Aufkochen und Reinschütten, deshalb fehlen ein, zwei Arbeitsschritte in Bildform. Ich hab eben doch auch nur zwei Hände und immerhin sprechen wir hier von kochend heißer Flüssigkeit. 😉 )

Limoncello selbstgemacht Schritt 5
Limoncello selbstgemacht Schritt 5

Sobald aller Zucker im kochenden Wasser ist, geht’s ans Rühren. So lange, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Dann lasst das Zuckerwasser auf mittlerer Flamme weiterköcheln. Hin und wieder schadet das Umrühren dazwischen auch nicht, immerhin soll das Zuckerwasser 10 Minuten lang weiterköcheln.

Nach den 10 Minuten nehmt das Wasser von der Flamme und lasst es komplett abkühlen.

Wenn es abgekühlt ist (und ja, auch hierzu fehlen Bilder – Flüssigkeiten, notorische Schusseligkeit und Mobiltelefone verstehen sich unter Umständen nicht so gut… 😀 ), gebt das Alkohol-Zitronen-Gemisch zum Zuckerwasser und rührt alles gut um, damit es sich gut vermscht. Danach das Ganze in Flaschen füllen, kühl lagern und dann genießen!

Limoncello selbstgemacht Schritt 6
Limoncello selbstgemacht Schritt 6

Meiner steht schon brav im Kühlschrank und später werd‘ ich mir sicher ein Schlückchen meines ersten (man stelle sich hier eine stolzgeschwellte Brust vor) selbstgemachten Limoncello genehmigen. In diesem Sinne also: Cin cin….! 🙂

P.S. Wer mit dem Gedanken spielt, den Zitronenschnaps zu verschenken – ich kann’s empfehlen, kam sehr gut an. Sollten wir uns demnächst an die sahnige Version heranwagen, lasse ich Euch auch gerne wissen, wie man den „braut“. 🙂 Da trau ich mich aber alleine (noch) nicht ‚ran. Ebenso wenig wie an den selbstgemachten Schokoladenlikör, den mein Freund ebenfalls schon (sowohl mit weißer, als auch mit dunkler Schokolade) gemacht hat. Aber wenn er das nächste Mal hier ist, wird er einfach als „Schnapsbrenner“ abgestellt und ich „nur“ als Dokumentatorin. Dann klappt’s auch mit den bebilderten Arbeitsschritten besser…. 😀 So. Nu‘ aber. Cin cin…! 🙂