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3 Dinge, die ihr in Sizilien unbedingt probieren müsst! Nachdem mein erster Eindruck von Sizilien ja recht ernüchternd ausgefallen war, dachte ich, sollte der Folgeartikel doch mal die Highlights meines Sizilienurlaubs zu beleuchten. Und dazu gehört in Sizilien ganz klar … das Essen! Und im besonderen natürlich die dolci, für die Sizilien über die Grenzen Italiens hinaus berühmt ist! Darum möchte ich euch heute ein paar typisch sizilianische Leckereien vorstellen, an denen ihr in Sizilien ohnehin kaum vorbei kommt – und die ihr auch auf keinen Fall verpassen dürft! 1. Cannoli Cannoli sind das National-dolci Siziliens! Das sizilianische Cannolo gibt es als großes Cannolo oder als kleines Cannolino. Eine in fett ausgebackene Teigrolle, die mit einer Creme auf Basis von Ricotta aus Schafsmilch befüllt wird. Aus diesem klassischen Cannolo gehen unterschiedliche Varianten hervor: Das klassische Cannolo ist mit Ricotta-Creme gefüllt und wird an beiden Enden mit kandierten Früchten garniert. Zum Schluss…

In Sizilien essen Sie uneheliche Kinder! Bevor ihr denkt, ich bin jetzt komplett durchgeknallt (Hitzschlag oder so), löse ich das Rätsel lieber gleich auf: Es handelt sich dabei natürlich um eine Legende. Aber ich fand sie so kurios und interessant, dass ich sie euch nicht vorenthalten wollte! 🙂 Wenn ihr meiner Facebookseite folgt oder meinen letzten Blogartikel aufmerksam gelesen habt, wisst ihr sicher, dass ich derzeit in Sizilien weile. Direkt am Fuße des Ätna, nahe Catania, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Und hier trug sich nun vor einigen Jahrhunderten folgende Geschichte zu. In Sicilia si mangiano i bastardi Friedrich II., seines Zeichens Enkel des berühmten Barbarossa und schon im zarten Alter von vier Jahren Vollwaise und König von Sizilien, wurde nach einer ziemlich laxen Erziehung in Palermo durch seine wahrscheinlich nur aus Machtansprüchen an ihm interessierten, wechselnden Vormündern 1209 zunächst Konstanze von Aragón ehelichte, nach deren Tod dann 1225…

Das ultimative Reiseziel in Italien für Vegetarier und Veganer Die italienische Küche gilt als eine der gesündesten der Welt. Sogar so gut, dass der mediterranen Ernährung das überdurchschnittlich hohe Alter der Sarden bei gleichzeitig bester Gesundheit zugeschrieben wird. Doch bei aller Gesundheit und Köstlichkeit, die italienische Küche ist mitunter auch sehr fleischlastig. Speziell in den Regionen, die nicht unmittelbar am Meer, sondern im Landesinneren liegen: Umbrien, Piemont, die Lombardei und das Trentino haben keinen eigenen Zugang zum Meer und sind darum eigentlich Regionen, in denen Fleischgerichte viel mehr kulinarische Tradition haben. Nun hat sich ausgerechnet eine Stadt in der „Fleischprovinz“ Piemont zum Ziel gesetzt, Italiens vegan-vegetarische Hauptstadt zu werden: Turin. Ex-Hauptstadt des Königreiches Italien wird Hauptstadt der Vegetarier Turin ist der Status einer Hauptstadt nicht fremd: im 11. Jht war Turin Hauptstadt der gleichnamigen Markgrafschaft, im 16. Jht unter der Herrschaft derer zu Savoyen wurde sie zur Hauptstadt eben jener,…

3 Streetfood-Tipps für Bari Wenn Italien für etwas berühmt ist, dann ist es wohl die Küche. Und speziell von der baresischen Küche hört man in ganz Italien nur Gutes. Es dürfte wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sein, Meeresfrüchte generell und Miesmuscheln im Speziellen, die aktuell übrigens Saison haben, schon auch mal roh und mit Zitronensaft beträufelt wie Austern zu essen. Doch auch für Menschen, die sich in Sachen Kulinarik nicht ganz so experimentierfreudig zeigen, gibt es in Apulien genügend Neues zu entdecken. Wer Italien ein bisschen kennt, weiß, dass Essen und Küche einen großen Stellenwert im Alltag und der Kultur haben. Sogar wer abends oder nachts ausgeht, kommt um mindestens einen Snack zum Bier, Wein oder Spritz nicht herum. Auf dem Heimweg in den frühen Morgenstunden wird dann auch gerne noch ein abschließendes „Kellnerfrühstück“ eingenommen. Ob das eher deftig ausfällt, wie man es einem der zahlreichen Foodtrucks, die überhaupt nur nachts…

(Mein) 1. Bloggertreffen von Travel365 in Igea Marina [2/3] – SEO und Süßes Der zweite Tag beim Bloggertreffen in Igea Marina war zweigeteilt. Morgens ging es mehr oder weniger sachlich zu. Marketing und SEO stand auf dem Plan. Dafür haben wir uns im Eingangsbereich des Hotel San Salvador getroffen, wo die kleine Lounge mit wenigen Handgriffen in einen Vortragssaal verwandelt wurde. Für mich war dieser Teil des Events mit der spannendste, denn mein Italienischverständnis wurde nun mal so richtig auf die Probe gestellt. Blogmonetarisierung und Suchmaschinenoptimierung auf italienisch Nachdem wir am Vorabend noch um Pünktlichkeit gebeten wurden … Ich: Deutsche Pünktlichkeit oder italienische? Vito: Schweizerische! … ging es dann mit dem italienischen Verständnis von 9.00 Uhr morgens, also etwa gegen halb zehn, los. Zunächst hat uns eine der erfolgreichsten Reisebloggerinnen aus Italien hilfreiche Tipps vermittelt, wie man sich das Reisen sponsorn lassen kann, wie man an Kooperationen und Affiliates kommt…

(Mein) 1. Bloggertreffen von Travel365 in Igea Marina [1/3] – ne echt scharfe Sache Wenn man sich für die Teilnahme an einem Bloggermeeting entscheidet, stellt man sich unweigerlich zunächst eine Frage: Definiere ich mich überhaupt als Blogger? Ich nicht. Ich bin Redakteurin, ich bin Texterin, wenn man es so sagen mag bin ich auch Content-Managerin und irgendwie auch Übersetzerin. Warum also habe ich mich für die Teilnahme an einem Bloggerevent entschieden? Mal abgesehen davon, dass meine Logik nicht unbedingt schlüssig und in sich kongruent ist, waren für mich mehrere Faktoren dafür ausschlaggebend, mich ausgerecht für dieses Bloggermeeting zu entscheiden: Es war das 1. Bloggertreffen, das Travel365 organisiert hat. Und es war auch mein 1. Bloggertreffen. Das vermittelte mir ein gewisses Gefühl von Sicherheit. Frei nach dem Motto: „Ich weiß vielleicht nicht, was ich da tu, aber die auch nicht.“ 😉 Es war ein Bloggertreffen für Reise- und Foodblogger und ein…

Chin’otto Eine Orangenlimo, die aussieht wie Cola? Eine Orangenlimo, die aussieht wie Cola! Genau genommen handelt es sich um eine Bitterorangensorte, deren Saft Basis für das gleichnamige Getränk ist: Chinotto. Ich selbst habe Chin’otto das erste Mal in Rom getrunken und war zugegeben überrascht. Ich war zwar vorgewarnt, hab mich aber dennoch von der Farbe täuschen lassen und etwas klebrig Süßes erwartet. Von der Frucht hatte ich bis dato noch nie gehört. Von der Limonade gleich gar nicht. Das höchste der Gefühle, das für mich vorher als mehr oder minder bittere Limo durchging, war die italienische Fanta. Die ist hier tatsächlich herber als bei uns. Aber ganz Coca-Cola eben immer noch sehr süß. Anders Chin’otto. Wie schmeckt Chin’otto?! Chin’otto ist auf jeden Fall herb. Nicht zu vergleichen mit Orangensaft oder Fanta und ähnlicher Limonade. Es schmeckt ganz latent wie Campari – soweit ich mich erinnere. Ich trinke eher Aperol. Campari…

Das Cibò in Bari Es ist ein kleines Phänomen. Wenn ich einem Italiener erzähle, dass ich nach Italien fliege, lautet die erste Frage standardmäßig:  „Wohin?“ Wahrheitsgetreu antworte ich dann entsprechend. Als ich nach Triest flog, Triest. Als ich nach Neapel flog, Neapel. Als ich nach Ravenna ging, Ravenna. Und wenn ich nach Bari fliege, eben Bari. Der nächste Satz ist immer der gleiche: „Oh, wenn Du in … bist, musst Du unbedingt … essen!“ Italien und Essen sind untrennbar miteinander verknüpft. Mein Exfreund sagte einmal: „Wenn wir Italiener nicht gerade essen oder kochen, dann reden wir vom Essen.“ Und meiner Erfahrung nach ist da sehr viel Wahres dran. Jede Region in Italien hat ihre eigene, traditionelle Spezialität, ein typisches Gericht oder zumindest eine lokale Art und Weise, ein Gericht zuzubereiten. Die Pizza ist dafür ein gutes Beispiel. In Rom ist der Pizzaboden sehr dünn und knusprig (mag ich!), in Bologna…