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The Other Side Of The Ink Tattoo Convention Rom 2017

Das hier ist ein Artikel, den ich eigentlich bei meinem alten Arbeitgeber als freie Mitarbeiterin einreichen wollte. Im Zuge meiner „Recherche“ hab ich auch ein Interview geführt, für das ich diese „Hoffnung“ noch nicht aufgegeben habe. Leider ist es nur so, dass ich aktuell kaum dazu komme, neue Artikel in Eigenregie zu schreiben. Und was jetzt vielleicht gleich nach Jammern klingt, spielt sich auf einem doch recht hohen Niveau ab – dessen bin ich mir sehr wohl bewusst und es soll mitnichten als Ausdruck typisch deutscher Unzufriedenheit verstanden werden. Eher ein leises Bedauern. Darüber nämlich, dass ich vor lauter Fremdaufträgen kaum noch dazu komme, meinen Blog weiterzuschreiben.

Es bleiben also mittelfristig nur zwei Alternativen:

  1.  Entweder ich gebe dem Blog den Gnadenstoß.
  2. Oder ich nehme Auftrags- und damit finanzielle Einbußen in Kauf, um ihn zumindest zu einem meiner Standbeine, langfristig vielleicht gar zum meinem Hauptstandbein auszubauen. Eine Idee, die ich schon lange habe. Aber ohne eine gewisse finanzielle Absicherung scheint mir das Vorhaben schlichtweg zu riskant. Denn auch in (Süd-) Italien kostet das Leben eben Geld.

Sei’s drum. Kommen wir zum eigentlichen Beitrag. 😉

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The Other Side Of The Ink – Women’s Tattoo Convention in Rom

Es ist wahrscheinlich nur einem Bruchteil meiner Leser*innen (die aufgrund meiner Inaktivität in den letzten Monaten überhaupt noch dabei sind) überhaupt bekannt, dass ich eine gewisse Affinität zu Tätowierungen nicht absprechen kann.

Eigentlich geht das sogar so weit, dass ich auf die Frage „Wie viele Tattoos hast Du?“ gar nicht mehr weiß, wie und was antworten. Denn wie zählt man, wenn aus einem Tattoo durch das Anfügen eines weiteren (also eigentlich 2) eines wird? Wie zählt man einen vollständig tätowierten Arm? Als ein Tattoo? Oder als viele? Pro Motiv oder pro Körperstelle? Wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls von meiner deutschen Tätowiererin ein bisschen angefixt und neugierig geworden, auf die Frauenconvention in Rom.

Convention: Eine Convention – auch im Comicbereich ein gebräuchlicher Begriff – ist eine Messe oder Ausstellung, wo man Künstler und Aktive live bei der Arbeit beobachten kann. Meist umrahmt von einem Programm auf einer Bühne, einschließlich Vorträgen oder Wettbewerben.

Ich war schon auf einigen Conventions, deutschen natürlich, und kenne den Ablauf und die Aufmachung im Grunde genommen. Dennoch war ich vor meiner ersten italienischen Tattoo Convention ein bisschen aufgeregt. Total gespannt darauf zu sehen, wie sich eine reine Frauen-Convention einerseits und eine italienische andererseits von denen unterscheidet, die ich bisher so besucht hatte.

Zu meiner Enttäuschung eigentlich gar nicht.

Ist das schon Gleichberechtigung oder noch Feminismus?

Nur die Entstehungsgeschichte der Tattoo Convention fand ich ganz spannend. Vielleicht ist daraus auch die Vorstellung erwachsen, dass die Other Side Of The Ink Convention irgendwie anders sei.

Das erste Mal, dass diese Frauen-Tattoo-Convention in Rom nämlich stattfand, fiel auf einen 08. März. Und der ist bekanntlich der Weltfrauentag. Aber der 08. März (wieder jeder andere Tag im Jahr) fällt nicht immer auf den gleichen Wochentag und Conventions finden per se an den Wochenenden statt. Damit wird der nächste Weltfrauentag für die Convention wohl erst 2022 wieder ein Ankerpunkt.

Und wenn ich grundsätzlich die Förderung von Frauen begrüße, besonders in ansonsten betont männlich dominierten Nischen, so hat sich mir der Sinn und Nutzen einer reinen Frauen-Tattoo-Convention nicht so 100%ig erschlossen.

Wäre das komplette Programm von Frauen gestaltet worden, wären vielleicht sogar nur weibliche Kundinnen zugelassen worden und nur weibliche Medienvertreter, hätte die Jury bei den abendlichen Contests nur aus Frauen bestanden (von 5 Juroren, war 1 eine Frau) – dann hätte es einen Unterschied gemacht. So scheint eine solche reine Tätowiererinnenmesse irgendwie nur als konkurrenzlose Gegenveranstaltung zu normalen Conventions. Diese sind übrigens für alle offen. Nicht nur für männliche Künstler. Und ich glaube, wenn man sich schon messen möchte, dann doch bitte wirklich gleichberechtigt. Und nicht unter dem vermeintlichen Vorteil rein weiblicher Mitstreiterinnen.

Versteht mich nicht falsch. Ich will damit mitnichten die Fähigkeiten, Talente oder Maßstäbe, die einige der Tätowiererinnen, die ich bei der Other Side Of The Ink gesehen und kennengelernt habe, an den Tag legen, klein reden. Absolut nicht. Ich finde eigentlich eher, sie halten sich damit selbst klein. Denn natürlich ist es leichter zu bestehen, wenn man sich gegen weniger Konkurrenz durchsetzen muss. Und natürlich ist die Konkurrenz um Welten größer, wenn es plötzlich nicht nur die nach wie vor prozentual geringe Anzahl weiblicher Tätowierer „zu schlagen“ gilt.

Ich glaube im Gegenteil, dass einige der Künstlerinnen, deren Arbeit ich auf der Tattoo-Convention in Rom bestaunt habe – und mit größtem Respekt bestaunt habe – sich auch gegen die größere Konkurrenz auf gemischten Convention locker durchsetzen könnten.

Insgesamt ist also ein eher gespaltenes Verhältnis zu – in letzter Konsequenz gar nicht mal wirklich – rein weiblichen Tattoo-Conventions bei mir übrig geblieben.

Einerseits…

  • … haben mich einige der Tätowiererinnen wirklich tief beeindruckt.
  • … kann ich mir vorstellen, dass viele Frauen in dem Beruf unter der männlichen Konkurrenz untergehen.
  • … versteh ich, dass eine Frauen-Tattoo-Convention den Künstlerinnen eine Möglichkeit gibt, aus dem Schatten hervorzutreten und leichter auf sich aufmerksam zu machen, als auf einer normalen Convention, die ja nun auch nur begrenztes Teilnehmerkontingent hat.
  • … versteh ich auch, dass es besonders Neulingen, wie etwa meiner Interviewpartnerin, die seit gerade einmal 4/5 Jahren tätowiert, leichter fällt, nicht gleich unter den Druck zu geraten, den eine gemischte Convention vielleicht mit sich bringt, weil man sich unter Frauen irgendwie sicherer fühlt.
  • … hätte ich ja selbst viele Tätowiererinnen ohne eine solche Frauen-Convention gar nicht wahrgenommen – sogar eine Künstlerin aus Bari habe ich in Rom getroffen.
  • … dient eine solche Veranstaltung auch dazu, das Publikum zu sensibilisieren dafür, dass Tattoos kein Männerding mehr sind und somit Vorurteile gegenüber (stark und sichtbar!) tätowierten Frauen abzubauen (und glaubt mir, einige Menschen haben das – in Deutschland wie in Italien – ganz bitter nötig).

Andererseits…

  • … ist für mich, die ich mich ausgesprochen viel in Männerdomänen und betont maskulin geprägten Subkulten bewege, der einzig funktionierende Weg, solche Fronten aufzubrechen der, dass man sich mit ihnen misst, neben und zwischen ihnen besteht und sich nicht aufgrund des Geschlechtes unter dem Vorwand der Förderung und besonderen Aufmerksamkeit über Schleichwege eben jene generiert.
  • … ist so eine „Female-Only“-Veranstaltung für mich immer dann irgendwie sinnlos, wenn sie nur der Bauchpinselei dient – man stelle sich vor, es gäbe eine All-Male-Convention, was das für ein Aufschrei wäre.
  • … wurde die Idee der anderen, nämlich der weiblichen Seite der Tinte (aka. Tattoos) nicht bis in die letzte Instanz konsequent durchgezogen – blanker Busen on stage hält die männlichen Besucher entschieden besser bei Laune, als die weiblichen und wenn schon Männer ins Bühnenprogramm aufgenommen werden, sollten die der Weiblichkeit zuliebe doch mindestens ebenso blank ziehen, statt im Yankee-Doodle-Dandy-Outfit mit lustigen Bällchen zu jonglieren; immerhin reden wir hier doch von gleichem Recht für alle oder?!

Bin ich zu kritisch?!

So richtig weiß ich nicht, was ich von der The Other Side Of The Ink halten soll. Klar, für Tätowiererinnen, vor allem solche, die aus dem Ausland kommen oder die noch neu sind, ist so eine reine Frauen-Tattoo-Convention eine tolle Plattform. Und ich will weder dieser Frauen-Convention in Rom noch der in Berlin ihre Existenzberechtigung absprechen. Aber irgendwie hat der Besuch bei mir ein gewisses G’schmäckle hinterlassen, das ich nicht so richtig einzuordnen weiß.

Positiv in Erinnerung geblieben sind mir neben dem tollen Gespräch mit meiner Interviewpartnerin vor allem die netten Veranstalter. Auch der betont respektvoller Umgang zwischen Künstlern, Medienvertretern, Besuchern und Kunden (bis auf ein, zwei Zwischenfälle, die sich mir eingebrannt haben), der auf der The Other Side Of The Ink in Rom herrschte, ist auf jeden Fall positiv hervorzuheben. (Das hab ich auch schon anders erlebt.) Und aus künstlerischer Perspektive dürfen auch die wirklich spektakulär talentierten Künstlerinnen nicht unerwähnt bleiben, die sich auf der Frauen-Tattoo-Convention zusammengefunden hatten. Punktabzug gab’s für die Anreise, wobei selbst die mit der Buslinie 780 von der Piazza Venezia aus ohne Umsteigen möglich war. Nur halt was lang. Aber das kann man dank dem Aufgebot weiblichen kreativen und kunsthandwerklichen Talents getrost in Kauf nehmen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hat sich der Besuch der Frauen-Convention in Rom für mich gelohnt? Jein. Ich hab jedenfalls fleißig Visitenkarten eingesteckt und würde mir von ein oder zwei Tätowiererinnen, mit denen ich dort gesprochen hab, auch wirklich gern ein Tattoo stechen lassen. Irgendwann. Andererseits hab ich meine Erwartungen vielleicht etwas zu hoch gesteckt und wurde leider ein bisschen enttäuscht. Die Convention unterscheidet sich schlichtweg bis auf die rein weiblichen Tätowierer in Nichts von anderen Tattoo-Messen.

Sie könnte eher so eine Art „sanfter Einstieg“ werden für an Tattoos und dem Kunsthandwerk an sich Interessierte. Oder für Rombesucher, die dort mal was erleben möchten, das sich vom üblichen Touristenprogramm abhebt. Erreichbar ist die Messe wie gesagt per Bus, aber auch mit der Metro – wo ihr dann aber ein paar Meter mehr zu Fuß zurücklegen müsst. Ansonsten aber aber problemlos zu finden. Denn das Sheraton Hotel ist von weitem aus zu erkennen. Dort könnt ihr dann auf etwa 1.000 m² verteilt Verkaufsstände von Tattoosupply (Farben, Maschinen, Schmuck, Mode) und über zwei Räume Tätowiererinnen bei der Arbeit bestaunen. Der Eintritt pro Tag liegt bei fairen 10.- €.

Fotografische Höhepunkte 2016

Ein Rückblick in Fotos

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Dezember ist Weihnachtsmonat und Jahreswechselmonat. Da ich aber zu Weihnachten und Silvester in Italien noch keine großen Informationen für euch habe, außerdem auch gar nicht sooo der Weihnachtsmensch bin und zwar noch gefühlte 1.000 Artikel darauf warten, geschrieben zu werden, ich aber kaum dazu komme vor lauter Arbeit, hab ich beschlossen, heute mal den Bildern das Sprechen zu überlassen.

Fotoparade von Erkunde die Welt

Beim Aussuchen meiner Fotos für diesen Beitrag, respektive für die Teilnahme an der Fotoparade von Erkunde die Welt, ist mir aufgefallen, dass ich seit August irgendwie so gar nicht mehr einfach mal nur gereist bin.

Im Oktober war ich in Bari auf Wohnungssuche. Danach eine Woche in Cagliari. Davor zuletzt in Rom und seit ich nun fest in Bari bin, war ich erstmal auch nirgends mehr. Ich schätze das ist das, was alle meinen, wenn sie davon reden, dass uns alle irgendwann der Alltag wieder einholt.

Gut, dass ich fürs kommende Jahr schon ein paar Ziele und Pläne gemacht hab. Und iiiirgendwann werden sicher auch die noch nicht geschriebenen Beiträge zu Cagliari und Umgebung, Bergamo, sowie noch fehlende Artikel zu Rom fertig. 😉

Michael macht den Blog Erkunde die Welt und hat für diese Fotoparade sechs Kategorien (tierisch, berühmt, gewachsen, nachts, Gebäude und schönstes Foto) vorgegeben, wozu man je ein Bild der letzten sechs Monate auswählen soll. Nun war ich die letzten sechs Monate allerdings nur in Rom und Cagliari und Umgebung unterwegs, darum beschränkt sich mein Rückblick auf drei Stationen: Rom, Cagliari und Villasimius.

  • Mein Foto der Kategorie „tierisch“

Da mich viele meiner Reisen eher in die Städte ziehen, ist es mit tierischen Motiven nicht allzu weit her bei mir. Ich dachte zunächst an das Bild, auf dem eine Statue von Vittorio Emanuele II. einer Möwe als Raststätte dient. Aber dieses hier gefiel mir dann irgendwie doch besser. Der Vogel sieht auf den ersten Blick nämlich aus wie ein Handy. 😀 Findet ihr nicht?
  • Mein Foto der Kategorie „berühmt“

Das Bild hab ich gewählt, weil … wenn es mal ein berühmtes Motiv in Rom gibt (eins, höhö), dann ist das ganz klar der Petersdom.
  • Mein Foto der Kategorie „gewachsen“

Flora ist schon wieder eher ein Metier, in dem ich mich eher Zuhause fühle, als in der Fauna. Da hatte ich dann auch einiges zur Auswahl. Aber von diesem Foto war ich schon in dem Moment begeistert, als ich es geschossen hab. Darum ist es nur fair, dass es hier seinen Platz bekommt.
  • Mein Foto der Kategorie „nachts“

Dieses Foto habe ich deshalb für die Kategorie „nachts“ gewählt, weil es im Grunde eine Art optische Täuschung ist, die ich mit der Kamera eingefangen habe. Es könnte durchaus nachts oder am späteren Abend entstanden sein, aber es ist hier nicht der Mond, der das Meer in einen silbrigen Schimmer taucht, sondern die Sonne. Ich hab’s also geschafft, eine Nachtaufnahme am helllichten Tag zu knipsen. Das darf man ruhig mal komplimentieren. 😛
  • Mein Foto der Kategorie „Gebäude“

Zählt ein uralter Verteidigungs- oder Festungsturm als Gebäude? Ich finde schon. Erst recht, wenn er in einer so unendlich coolen Kulisse steht!
  • Mein Foto der Kategorie „schönstes Foto“

Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachter. Für mich ist das hier aber eindeutig das schönste Bild, das ich in den letzten sechs Monaten geschossen hab. Klassischer No-Filter-Hashtag-Fall.

Ich bin sicher kein Top-Fotograf und von Belichtungszeiten oder Nachbearbeitung versteh ich nur im Ansatz und rein theoretisch was. Und das auch nur, weil sich ein Freund von mir mal die Mühe gemacht hat, mir das zu erklären. Trotzdem finde ich, ist mir die Auswahl doch einigermaßen gut gelungen, oder? Welches Foto gefällt euch am besten?

Fundstück des Monats: August

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Fundstück des Monats: August

Mein Fundstück des Monats feiere ich so unendlich hart dieses Mal! 😀

Hier ist nichts beschönigt, nichts gestellt, nichts fingiert oder arrangiert, alles ist genau so passiert, wie ich es schildere und bebildere! 😀 

Da ich pünktlich zum Start des Sommerschlussverkaufs in Rom angekommen bin, haben wir sonntags erstmal eine Fahrt in diverse Einkaufsmalls unternommen. 

Erst ins Centro Commerciale Parco Leonardo in Fiumicino, wo ich mir endlich die schon lang vorgenommene, italienische SIM gekauft hab. Stolz wir Oskar konnte ich dann endlich mein Kärtchen mit meinem Codice Fiscale zücken und bin nun seit dem 03.07.2016 stolze Besitzerin einer italienischen Handynummer. (Praktischerweise schaltet Wind (ITA) in Deutschland auf O2 um, was besonders meinem mobilen Internetverbrauch einen guten Dienst erweist. 😉 ) 

Von da ging’s dann in den Parco Commerciale Da Vinci. (Man könnte meinen, die beiden sollten eigentlich eine zusammengehörige Mall sein, aber … nö.) Davon bin ich ja absoluter Fan, weil das ganze Gelände wie eine kleine Stadt angelegt ist! Davon gibt’s in Rom wohl mehrere. Ich kenn aber nun eben nur das, weil es nah dem Parco Leonardo liegt und wir sozusagen auf dem Heimweg nach Portuense gelegen hat. Dort hab ich dann ein leichtes Longshirt (super für an den Strand) gekauft. Und mich im Nachhinein geärgert, nicht noch ein oder zwei mehr davon (in anderer Farbe) mitgenommen zu haben. Aber naja. Es bringt nichts, über verschüttete Milch zu jammern. 🙂

Zum Schluss gings noch zum Centro Commerciale Casetta Mattei, das nur ein paar Straßen unterhalb der Wohnung meines Gastgebers und Freundes in Rom gelegen hat. Erheblich kleiner, als die beiden anderen, aber dafür hab ich hier die witzigste Entdeckung überhaupt gemacht. Amerikaner würden sagen: Made my day! 😀

In der unteren Etage war nämlich eine Matratzenausstellung, bei der man wie in den Bildern erkennbar zum Probeliegen eingeladen wurde. Das war aber noch nicht der lustige Part. Das eigentlich witzige war, dass der Verkäufer selbst in seinem Bürostuhl eingenickt war. 😀 

Wäre ja nicht so, als hätte er eine ausreichend große Auswahl an Matratzen zum Schlafen gehabt, nein, er wählte den Stuhl! 😀 Ausgerechnet! 😀 Ich hab‘ Tränen gelacht! 😀

Als ich mich dann endlich zum Foto durchringen konnte, hab ich ihn mit meinem Lachen allerdings leider geweckt. 😀 Also, schwupps, erstmal raus, eine rauchen und durchs Fenster schielen, ob er wieder eingenickt ist. Check! Reingeschlichen und schnell (und leise) auf den Auslöser gedrückt! 😀 

Ich weiiiiiß! Man soll keine schlafenden Menschen fotografieren, aber die Situation war einfach so urkomisch – ich konnte nicht anders, als sie im Bild festzuhalten und für die Ewigkeit zu konservieren! 😀 

Rom 10. Abschiedsessen

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Ach, was für eine Zeit im Moment … zwischen Vollzeitjob (noch bis 31.08.) und freien Aufträgen, dem Aufbau meiner Homepage und dem Abbau meines bisherigen Lebens, komm‘ ich aktuell kaum noch zum schreiben.

Dieser Artikel hätte eigentlich schon gestern Mittag durch eure Feeds und Timelines sausen sollen, aber ich hab’s einfach nicht geschafft. Und dann kam da noch dieser Wochenendausflug an die Ostsee mit Freunden dazwischen … Je nun, besser ich hau‘ mal in die Tasten, ne?! 🙂

Mit diesem Beitrag läute ich nun also offiziell das Ende meiner Rom-Reihe ein. Hier nochmal alle Beiträge zum Nachlesen:

  1. Che sfiga
  2. Dan Brown, Asterix und ich
  3. Die Arme der Kirche
  4. Das Meer
  5. Palazzaccio
  6. Der nächtliche Imbiss
  7. Die Klassiker
  8. Ein Tag im Vatikan
  9. Der / die / das Gianicolo

Und heute kommen wir also zum 10. und letzten Beitrag aus der italienischen Metropole.

Vorerst … Denn bestimmt fällt mir noch was ein, was ich zwar noch erzählen wollte, aber im Eifer des aktuellen Gefechts vergessen hab.

An meinem letzten Tag in Rom wurde ich ein bisschen emotional. Nach einem weiteren Ausflug ans und ins Meer, sind wir abends noch in einem nahegelegenen Restaurant essen gegangen.

Zwischen Supplì, Pizza und Wein musste ich dann auch die ein oder andere Träne verdrücken. Aber … Weinen kommt ja von Wein, oder?! Von daher passte das alles. Dabei war es gar nicht unbedingt Rom, das mich zu Tränen gerührt hat, es war vor allem der Umstand, dass ich wusste, wenn ich nun zurück nach Deutschland gehe, stehe ich vor einem Riesenberg organisatorischem Kram. Es war, weil ich wusste, dass ich ein paar Monate bestimmt nicht nach Italien zurück kann. Es war, weil ich Abschiede hasse. Es war, weil ich mich dort einfach irgendwie losgelöst und ich selbst fühle. 

Inmitten all diesem Geheule kam dann aber unser Essen. Wir teilten uns einen Antipastiteller und verdrückten danach jeder eine Pizza, wie ich im Leben noch keine größere gesehen hab. 

Aber der Reihe nach: 

Die Antipasti

Auf dem Antipastiteller fanden sich frittierte Zucchiniblüten (fettig, aber seeehr lecker) und Supplì. Die wollte mein Gastgeber unbedingt, dass ich sie probiere. Andernfalls hätten wir rein mengentechnisch gut und gern auf die Antipasti verzichten können.

Supplì – das sind runde bzw. ovale Reisbällchen mit Tomatensoße und einem Kern aus Mozzarella, die frittiert werden. Weniger fettig als die Zucchiniblüten, aber mindestens so lecker. Supplì gibt es unter anderen Namen und mit abwandelten Rezepten auch in anderen Regionen Italiens. In Sizilien heißen sie Arancini, werden aber zum Beispiel ohne den Tomatensoßenanteil gemacht. Dafür mit Hackfleisch. Was ich ja nicht esse. Von daher bevorzuge ich ungesehen die römische Variante dieser frittierten Reisbällchen.

Die Römer stehen ohnehin voll auf frittierten Kram, vorzugsweise bei der Vorspeise. Laut meinem Begleiter etwas typisch Römisches. Andernorts ist man frittierte Speisen eher als Imbiss oder im Hauptgang. Nicht aber als Vorspeise.

Ich muss sagen, dass mir das recht smart erscheint, denn all das Fett und Frittierte sättigt per se ja schon ordentlich. Gut, dass wir uns nur einen Teller mit Antipasti geteilt hatten, andernfalls, hätte ich mir die Pizza einpacken lassen müssen, glaub ich.

Die Pizza

Die römische Pizza hat einen sehr dünnen, krossen, knusprigen Boden. Italiener aus anderen Regionen nehmen die Römer da gern mal auf die Schippe deswegen, ich muss sagen, ich mag das so ganz gern. Allerdings war ich ja auch von der neapolitanischen Pizza (ebenfalls dünner Boden aber weniger kross gebacken) ein bisschen enttäuscht, ich Verräterin. 😀 Im Norden dagegen isst man die Pizza mit einem eher soften, dickeren Hefeteig, der schon ein bisschen an Focaccia erinnert.

Aber das eigentlich herausragende (und zwar wörtlich) an dieser Pizza war nicht ihr Boden, sondern ihre schiere Größe! Sie ragte nämlich tatsächlich circa 10 Zentimeter über den Tellerrand heraus!

Gar nicht so schlecht, dass da der Boden so dünn ist. Eine Pizza aus Bologna hätte ich von der Größe sicher alleine nicht geschafft. Und auch bei dieser Pizza hatte ich schon zu kämpfen. Zigarettenpause inbegriffen.

Laut meinem Begleiter isst man in diesem Restaurant die größte Pizza Roms. Mit hat die Zeit nicht gereicht, das am lebenden Objekt herauszufinden, aber wer sich diese spektakuläre Riesenpizza, die übrigens echt lecker war, mal gönnen möchte, sollte im Traditionsrestaurant La Cantinaccia* vorbei schauen. Es gibt außer Pizza natürlich noch anderes Leckeres. Aber für ihre Riesenpizza sind sie hier seit Jahrzehnten berühmt.

 

* … da ist sie wieder, die abwertende Endsilbe, die ich im Beitrag zum Palazzaccio schon beschrieben habe. 😉 Aber in diesem Fall täuscht der Name definitiv und sollte wohl eher darauf abzielen, dass man hier bodenständiges Essen und keine abgehobene Haute Cuisine serviert bekommt.

Ach, übrigens! Sollte dieser Blog irgendwann demnächst vorübergehend ein paar Tage nicht erreichbar sein, dann liegt das daran, weil ich ihn auf einen selbstgehosteten Server umziehe. Das werde ich aber nochmal konkret ankündigen. 🙂



Rom 10. La cena d’addio

Mah, che periodo è … tra il lavoro fisso (fino al 31/08/), commesse autonome, la sistemazione della mia pagina web e lo smontaggio della mia vecchia vita mica trovo il giusto tempo per scrivere qui. 

Originariamente volevo ormai pubblicare quest’articolo ma non ci sono riuscita. E poi c’era anche questo viaggio di fine settimana al mare baltico con gli amici … Comunque, mi sbrigo?! 🙂 

Quest’articolo finisce ufficialmente la serie di Roma. Qui trovate tutte le puntate da rileggere:

  1. Che sfiga
  2. Dan Brown, Asterix ed io
  3. I bracci della Chiesa
  4. Il Mare
  5. Palazzaccio
  6. Lo spuntino notturno
  7. I classici
  8. Una giornata al Vaticano
  9. Il Gianicolo

Allora oggi vi presento il decimo e ultimo contributo dalla metropoli italiana.

Per ora … perché sicuramente mi viene ancora qualcosa in testa che volevo raccontare ma che nella foga del momento ho dimenticato.

E‘ stato il mio ultimo giorno a Roma e sono stata un bel po‘ emotiva. Dopo un’altra giornata al mare siamo andati ad un ristorante vicino per fare cena.

Tra supplì, pizza e vino non resistevo le lacrime. Non era particolarmente Roma che mi ha fatto scogliere in lacrime. Soprattutto era il fatto che sapevo che appena atterrassi in Germania avrei d’affrontare un sacco di roba organizzativa. Era perché sapevo che per qualche mese non riuscissi di tornare in Italia. Era perché odio l’addio. Era perché potevo staccare là e perché mi sentivo molto più me stessa. 

Immerso nella mia lagna ci è arrivato il cibo. Abbiamo condiviso gli antipasti e poi mangiavamo entrambi la pizza più grande che abbia mai visto.

Cominciamo da capo:

Gli antipasti

Sul piatto c’erano i fiori di zucca frittati (grassi ma buonissimi) ed i supplì. Secondo il mio ospite li dovevo assaggiare per forza. Altrimenti gli antipasti non sarebbero stati necessari.

I supplì sono delle fritte rotonde o ovali polpette di riso con salsa di pomodori riempiti di Mozzarella. Meno grasse che i fiori di zucca ma altrettanto buone. I supplì sono conosciute anche in altre parti dell’Italia ma fatte un po‘ diversamente e sotto un altro nome. In Sicilia per esempio vengono chiamate Arancini e sono fatte senza la salsa ma con carne macinata. Da vegetariana non potrei mangiarle così e quindi preferisco la versione romana. 

I romani comunque amano la roba fritta, particolarmente come antipasti. Secondo il mio compagno è una cosa tipica romana. Dalle altre parti il cibo fritto viene mangiato per un spuntino o piatto principale ma non come antipasto.

Devo dire che mi sembra giusto così. Tutto il grasso e fritto comunque già sazia. Menomale che abbiamo condiviso un piatto di antipasti, altrimenti la pizza l’avrei dovuto prendere d’asportare.  

La pizza

La pizza romana è fatta con un impasto molto sottile e croccante. Italiani da altre regioni amano di prendere in giro i romani per la loro pizza, invece io devo dire che a me piacciono le pizze così. Poi però non ero un grande fan della pizza napoletana (anche con un impasto sottile ma meno croccante). Che traditrice che sono. 😀 Al nord invece la pizza si mangia ad un impasto mollo e alto che mi ricorda un po‘ della focaccia. 

Ma la cosa eminente (anche letteralmente) mica era l’impasto ma la grandezza della pizza che emergeva 10 centimetri dal piatto!

Mica è male che l’impasto è così sottile poi. Una pizza bolognese di questa misura sicuramente non sarei riuscita a mangiare da sola. Già questa romana mi creava dei problemi. Nonostante una pausa sigaretta.

Secondo il mio compagno in questo ristorante ci si mangia la pizza più grande di Roma. Ovviamente non avevo il tempo per convalidare quest’affermazione. Ma chiunque voglia assaggiare questa pizza gigante, sia consigliato il ristorante tradizionale La Cantinaccia*. Offrono tanti altri piatti ma per la loro pizza gigante sono famosi da una vita.

 

* …ecco la sillaba spregiativa di nuovo della quale ho parlato nell’articolo sul palazzaccio l’altra volta. Anche se in tal caso penso che sia riferito alla cucina terra terra che fanno qui, più che alla qualità.

E per non dimenticare avvisarvi: Può darsi che fra un po‘ questa pagina non è raggiungibile per qualche giorno perché lo trasferisco ad un altro server. Ma vi faccio sapere di nuovo appena so meglio quando.

Rom 9. Der / die / das Gianicolo

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Ja, gar nicht so einfach, zu sagen, ob es der, die oder das Gianicolo ist. Je nachdem ob man ihn / sie / es als Aussichtspunkt, Aussichtsplattform oder das … äh, ok, also dann nur der oder die Gianicolo. Komischerweise finde ich, klingt das Gianicolo im Deutschen aber am besten. 😀

Ist eigentlich auch völlig egal, aber irgendeine Einleitung brauchte ich nunmal. 😉

Wir nähern uns insgesamt langsam dem Ende meiner Rom-Reihe. Zumindest soweit ich das im Moment überblicke. Es fehlt nicht mehr viel, dann berichte ich wieder über andere Teile Italiens und überhaupt andere Dinge. Versprochen. 😀 Muss ja auch mal wieder was Abwechslung hier rein. Immerhin heißt der Blog “Italien und ich” und nicht “Rom und ich”.

So, aber bevor wir das Kapitel Rom für’s Erste bald beenden, möchte ich Euch mit dem Gianicolo noch ein Kleinod ans Herz legen.

Wem der Ausblick von der Kuppel des Petersdoms gefallen hat, der wird am Gianicolo aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Plus: Der Gianicolo ist aber mehr als eine Aussichtsplattform. Er ist wie eine kleine, grüne Oase inmitten der Stadt, die auch von Einheimischen viel und oft frequentiert wird.

Vom Gianicolo aus liegt Euch Rom zu Füßen und unser alter Bekannter Vittorio Emanuele II. hat hoch zu Ross ein wachendes Auge auf Euch. 


Roma 9. Il Gianicolo

Il Gianicolo è un ottimo esempio per quanto è complicato la lingua tedesca. Perché non è abbastanza chiaro quale articolo c’è da mettere. Questo però è un discorso che lasciamo ai tedeschi d’avere. 😉

Per quanto lo posso valutare, sembra che si stia avvicinando la fine della mia seria di Roma. Manca poco che vi racconto da altre parti dell’Italia e da altre cose in generale. Promesso. 😀 E sii solo per un cambio. Tanto il nome del mio blog mica è “La Roma ed io” ma “L’Italia ed io”.

Ma prima che chiuderemo il capitolo romano un una delle prossime puntate vorrei ancora raccomandarvi un vero gioiello romano: Il Gianicolo.

A chi è piaciuto la vista dalla cupola della Basilica di San Pietro, amerà quella dal Gianicolo.

Più: Il Gianicolo è molto di più che un belvedere. E‘ una piccola, verde oasi immersa in Roma che viene frequentata molto e spesso anche dai locali.

Guardata dal Gianicolo, Roma vi ci mette ai piedi e il nostro vecchio amico Vittorio Emanuele II. vi tiene d’occhio a cavallo.

Rom 8. Ein Tag im Vatikan

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So ist das also in Rom. (Ok, eigentlich fast überall in Italien …) An der Kirche gibt’s kein Vorbei. Schon gleich gar nicht, wenn der Stellvertreter Gottes quasi jedermann’s Nachbar ist. 

Ich hab mit Kirche selbst nichts am Hut. Ich bin weder gefirmt, noch bin ich noch Mitglied des römisch-katholischen Heuchlervereins Sekte Glaubenskonglomerats. Jeder nach seiner Fasson, aber für mich sind Kirchen, auch der Petersdom, vor allem eins: Hübsch anzuschaun. 

Und um mehr zu tun, war ich auch nicht da.

Ich persönlich halte den Petersdom für ein bauliches Meisterwerk, aber ansonsten ist er an Schmuck und Protz kaum zu übertreffen. Gold an den Decken, Marmor wohin das Auge reicht … würde man den Dom in seine Einzelteile zerlegen und veräußern, könnte man einen ganzen Kontinent davon satt kriegen. (Von den andern, versteckten Schätzen, die der Vatikan den Besuchern und Gläubigen nicht so verschwenderisch um die Ohren knallt, ganz zu schweigen.)

So. Genug geschimpft. Besinnen wir uns auf das Wesentliche! 😀

Der Petersdom ist kleiner, als ich ihn mir vorgestellt hab – zumindest das Hauptschiff. Aber vielleicht sah das auch nur so aus, weil so viele Menschen drin waren. Imposant ist er vor allem wegen des vielen Goldes, den zahlreichen Verzierungen und Heiligenstatuen, den Nischen und integrierten Kapellen und Andachtsräumen, Deckenfresken und Säulen.

Man weiß gar nicht wohin man zuerst gucken soll. 

Dank meiner Begleitung und seiner beruflichen Verbindung “nach ganz oben” konnten wir ein paar Abkürzungen nehmen, die Touristen eigentlich nicht vorbehalten sind. Ich gehörte damit quasi plötzlich zum Inventar. 😀 Auch wenn ich nicht weiß, ob ich das gut heißen soll, oder nicht. 😀

Jedenfalls ersparte es uns bzw. mir die Kosten für den Aufstieg auf die Kuppel. … Auch noch zahlen, um mehr als 300 Stufen laufen zu dürfen, und dann see- und höhenkrank oben anzukommen. 😉 

Aber ich muss sagen … Wenn Ihr je in den Petersdom kommt, lasst das ganze Klimbim links liegen und geht direkt die Kuppel rauf! Der Ausblick ist SA-GEN-HAFT! (Wenn man sich dann ein bisschen erholt hat.)

Mir war echt schwindelig, bis ich oben war. Das war mit Sicherheit ein Stück weit wetterbedingt, aber die engen Stufen, die 1. im Kreis liefen, 2. aus arschglattem Marmor waren, 3. abgenutzt, abgeschliffen und schepp waren und mich 4. unter der Kuppel aus bautechnischen Gründen auch noch zwangen windschief weiterzulaufen, taten ihr Übriges dazu. 

Ich wurde auch darüber informiert, dass ich nicht die Erste und nicht die Einzige sei, der es dabei so ging. Wenn ich mal demütig wurde, im Angesicht der Kirche, dann beim Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms! (Und wäre einer mit nem Mitgliedschaftsvertrag für ein Fitnessstudio vorbeigekommen, ich hätte ohne zu zögern unterschrieben – Konditionstraining … läuft. (Von diesem Vorhaben habe ich nach dem Abstieg dann wieder Abstand genommen.))

Von der Kuppel aus hat man einen wunderbaren Blick über Rom! Rundum. Man sieht die Mauer, die den Päpsten des Mittelalters als Fluchtweg dienten (angesichts der angespannten religiösen Verhältnisse in der Welt, kann es auch heute nicht schaden, so ein Ass im Ärmel zu haben), man sieht den Petersplatz, den Tiber, das komplette Panorama! 

Es ist wirklich atemberaubend!
(Da hat man den Atem denn nach dem Aufstieg endlich wiedergefunden und er ist gleich wieder weg.)

Also wenn sich mein Tag im Vatikan für etwas gelohnt hat, dann für diesen Ausblick. 


Wenn man sich der Kuppel näher, scheint sie kleiner zu werden. Ich hab das versucht, festzuhalten. Könnt Ihr’s erkennen?

Se ci si avvinca alla cupola sembra che diventi più piccola. Cercavo di registrare l’effetto. Riuscite a vederlo?


Roma 8. Una giornata al Vaticano

A Roma (come quasi ovunqe in Italia) è impossibile evitare la Chiesa. E qui ancora di meno visto che il vicario di Gesù Cristo è il vicino di quasi tutti.

Personalmente non ho nulla a che fare con la chiesa. Non ho passato a cresima e ho ormai abbandonato questo nucleo d’ipocrisia questa setta communità romano-cattolico. A ciascuno il suo, ma per le chiese, anche la Basilicata di San Pietro, sono soprattutto dei bei edifici da vedere.

E di più non volevo fare.

Secondo me la Basilica di San Pietro è un capolavoro edile e da non avanzare per fasto e borioso. L’oro sul soffitto, il marmo ovunque … se ci si smontasse il Duomo pezzo per pezzo e venderlo, ci si potrebbe salvare un intero continento dalla morte di fame. (Da non parlare degli altri tesori nascosti che il vaticano non fa vedere così spreconemente ai fedeli e visitatori.)

Basta imprecare. Ricordiamoci della somma. 🙂 

Mi immaginavo più grande la Basilica di San Pietro – perlomeno la navata principale mi sembrava piccola. Ma forse daceva solo l’impressione perché c’era un sacco di gente dentro. E‘ sempre impressionante però. Soprattutto l’oro ovunque, i numerosi ornamenti e statue dei santi, l’edicole e cappellette integrate, stanze del silenzio, gli affreschi e le colonne.

E‘ così troppo che non si sa dove guardare prima.

Grazie alla mia compagnia e i suoi rapporti lavorativi con “lassù” potevamo tagliare un po‘ dove di solito i turisti non possono andare. All’improvviso facevo parte dell’interiore, si può dire. 😀 Anche se non so se sia una cosa buona o brutta. 😀

E così ci risparmiavamo o meglio mi risparmiavo io il pagamento per la saltia della cupola … Ci si rende conto che uno deve anche pagare per essere permetto di prendere 300 scale ed arrivare su malato di mare e di montagna. 😉

Ma devo dire … Semmai andaste alla Basilica di San Pietro, lasciate perdere i fronzoli e salite direttamente la cupola! Il panorama è ME-RA-VIGL-IOSO! (Appena ci si è rispreso un po‘.)

Io soffrivo davvero del capogiro quando ero arrivata su. Un po‘ era sicuramente colpa del caldo. Poi però le scale strette che non solo procedono nell’ambito, ma sono anche di sconsunto levigato marmo scivolissimo e sono storte così che sotto la cupola mi costringevano di camminare squinternato mi dacevano il colpo di grazia.

Mi hanno anche fatto sapere che non fossi né la prima né l’unica che si sentiva così. Semmai fossi stata umile al cospetto della Chiesa, era alla salita della cupola della Basilica di San Pietro! (E se fosse passato qualcuno con un contratto d’appartenenza della palestra, l’avrei senz’altro firmato – devo allenare la mia resistenza, per l’amore di Dio. (Da questo proposito ho desisto dopo la discesa.))

Sulla cupola c’è un panorama mitico! Si vede tutta di Roma. Si vede il muro che nel medioevo servivo come via di fuga per i Papà (e attese le circostanze particolari religiosi nel mondo in questi tempi avere un asso del genere nella manica male non fa). Si vede la Piazza di San Pietro, il Temere, tutto il panorama!

Toglie davvero il respiro!
(Appena ci si è ripreso fiato, è tolto di nuovo.)

Se c’è una cosa che ne valsa la pena di aver passato una giornata al Vaticano, era questa vista.

Rom 7. Die Klassiker 

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Was kommt einem normalerweise als erstes in den Sinn, wenn man an Rom denkt? An das Kolosseum, oder? 

Also mir zumindest schon. 

Deshalb stell ich Euch in diesem Teil meiner Rom-Serie die Klassiker unter den Touristenattraktionen vor. 

Das Kolosseum habe ich nur von außen beguckt, denn schon morgens um neun war die Schlange davor so lang, dass man mit Sicherheit zwei, drei Stunden in der brennenden Sonne hätte warten müssen, um reinzukommen.

Ein Guide wollte uns zwar seine Tour schmackhaft machen, lockte uns damit, dass wir die Schlange umgehen könnten. Aber 50 € pro Person war mir eindeutig zu viel des Guten. Zwar ist Rom eh das ganze Jahr ein Touristenmagnet, aber ich glaube in der Hochsaison ist die Schlange vor dem Kolosseum deutlich länger, als außerhalb der Saison. Und selbst wenn nicht, lässt sich die Warterei zumindest leichter aushalten.

Auch wenn’s sicher interessant gewesen wäre, aber auch von außen ist das Kolosseum ein beeindruckender Bau. 

Unmittelbar neben dem Kolosseum steht der Konstantinsbogen, erbaut zwischen 312 und 315 n.C. Also lange nach dem Kolosseum und es darf davon ausgegangen werden, dass sich Kaiser Konstantin die Stelle für seinen Triumphbogen nicht zufällig ausgewählt hat.

Die alten Römer sind ja nun nicht unbedingt für ihre Zurückhaltung bekannt. Sie hatten wahrscheinlich ziemlich gut verstanden, dass man sich mit massiven Monumenten einen Platz in den ewigen Annalen der Weltgeschichte sichern kann.

Ebenfalls unweit vom Kolosseum steht außerdem der Titusbogen. Erheblich dezenter als der Konstantinsbogen und mit nur einem Bogen statt drei, aber auch erheblich älter. Nämlich ungefähr so alt wie die Gladiatorenarena daneben.

Tja, sieht so aus als wäre weniger manchmal mehr. Auch wenn’s darum geht, sich seinen Platz in der Ewigkeit zu sichern. (Deswegen schreib‘ ich ’nen Blog, statt mir eine Statue errichten zu lassen. 😛 )

Vorbei am Forum Romanum, von dem ich demnächst mehr erzählen werd‘, erreicht man das Vittoriano. Ein Säulendenkmal jüngerer Geschichte, aber in Sachen Größe und Imposanz steht das Vittoriano den antiken Bauten in nichts nach.

Das Monument ist dem ersten König des vereinten Italiens Vittorio Emanuele II. gewidmet. Der Gute begegnet jedem Italienreisenden früher oder später (eher früher) egal wo in Italien. Mindestens eine Straße oder eine Piazza, ein Park oder eine (oder mehrere) Statue ist ihm in jeder Stadt Italiens gewidmet.

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Er war der erste – sagen wir – Politiker, dem es gelungen ist, Italien zu einen. Wahrscheinlich dachte man sich in Rom, dass eine schnöde Straße oder Piazza dem Andenken dieses Regenten nicht gerecht würde. Erst recht nicht neben Triumphbögen zu Ehren diverser, längst überlebter Kaiser. Die Quadrigen obenauf machen das Bild komplett. 

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Das Vittoriano – ganz genau Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II. – grenzt an die Piazza Venezia und wurde 1911 eingeweiht. 1921 wurde es um das Grab des unbekannten Soldaten ergänzt. Ein Andenken an die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges. Dieses Grab wird von Soldaten, von lebendigen, bewacht und in einer Schale brennt ein Feuer. Was sich mir nicht recht erschließt. Vor allem nicht bei 40 Grad. Die armen Wachen stehen dazu ja auch noch in voller Montur daneben. – “Und was machst Du so von Beruf?” – “… schwitzen.” 😀

Das Grab von Vittorio Emanuele II. ist übrigens auch in Rom – im Pantheon. Oder auch La Rotonda. Auch in der Rotonda war’s proppenvoll. (Wer hätt’s gedacht?!)

Sein Grabmahl muss sich Vittorio aber mit seinem Sohnemann Umberto Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia (oder einfach Umberto I.) und dessen Gattin Margherita (ja, die mit der Pizza bzw. umgekehrt) teilen. Je nun, bleibt ja in der Familie. 😉

Die Kuppel der Rotonda hat ein Loch in der Mitte. Ich hatte Glück und es schien die Sonne rein. 

Aber es gibt ja auch hin und wieder Regen in Rom. Und dann regnet’s zwangsläufig ins Pantheon rein. Damit der antike Götterbau nicht absäuft, wurden Ablauflöcher in die Wände gebohrt. 

Neben dem Trevibrunnen und der spanischen Treppe sind die Rotonda, das Vittoriano, die Triumphbögen und das Kolosseum sicher die Sightseeing-Klassiker von Rom. Der Peterdom zählt sicher ebenso dazu wie das Forum Romanum. Aber dazu mehr in einem der kommenden Teil. Rom ist eben doch die ewige Stadt – da dauert’s halt auch ewig, bis man sich wieder an alles erinnert und alles dazu geschrieben hat, was es da zu schreiben gibt. 🙂


Roma 7. I classici 

Qual’è la prima cosa che ci si viene in mente pensando della Roma? Il Colosseo, no?

A me perlomeno sì.

Ecco perché in questa puntata della mia serie di Roma vi presento i classici tra le attrazioni turstiche.

Il Colosseo l’ho guardato solo dall’esterno perché già alle nove di mattina la coda era così lunga che ci si avrebbe dovuto aspettare sicuramente due o tre ore sotto il sole.

Arrivò una guida che voleva renderci allettante il suo tour così non dovessimo aspettare in fila. Ma 50 € per persona mi sembravano troppo. Anche se Roma è un magnete turistico tutto l’anno, credo proprio che all’alta stagione la fila è molto più lunga che fuori stagione. E anche sennò, perlomeno ci si può sopportare meglio l’attesa.

Anche se sicuramente fosse stato interessante, il Colosseo è impressionante pure da fuori.

Nei pressi del Colosseo c’è l’Arco di Costatino costruito tra 312 e 315 d.C. Quindi parecchio tempo dopo che fu inaugurato il Colosseo e ci si può tranquillamente supporre che l’imperatore Costatino ebbe scelto il posto per il suo arco trionfale apposta.

Gli antichi romani mica erano addirittura famosi per la loro moderazione. Ebbero capito bene come assicurarsi un posto negli annali eterni della storia mondiale con dei monumenti massivi.

Poi c’è anche l’Arco di Tito che si trova vicino al Colosseo. E‘ molto più moderato che l’Arco di Costatino ma ad una arcata invece di tre. Ed è anche più vecchio, cioè circa vecchio come il Colosseo.

Sembra che ogni tanto si faccia di più con meno. Anche in riguardo all’assicurazione del proprio posto nell’eternità. (Ecco perché scrivo un blog invece di farmi una statua. 😛 )

Passando la Regio VIII Forum Romanum dalla quale racconterò di più in una delle prossime puntate ci si arriva al Vittoriano. Un monumento a colonne storicamente più giovane ma in fatto di grandezza ed imponenza sostiene facilmente il confronto con gli edifici antichi. 

Il monumento è dedicato al primo re dell’unita Italia, Vittorio Emanuele II. Chiunque viaggia in Italia prima o poi (più prima che poi) l’affronterà ovunque attraverso il paese. Ci si trova sempre perlomeno una strada o una piazza, un parco o una statua dedicato a lui.

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Fu il primo … politico diciamo che riuscì ad unificare l’Italia. A Roma probabilmente si pensò che una vile strada o piazza non fosse degno del ricordo di questo reggente. Soprattutto affianco gli archi trionfali in onore di diversi imperatori ormai sopravvissuti. Le quadrighe sulle ale completano l’imagine.

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Il Vittoriano – cioè Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II. – è in Piazza Venezia e fu inaugurato in 1911. In 1921 venne aggiunta la tomba del Milite Ignoto in memoria di tutti gli soldati morti nella prima guerra mondiale. Questa tomba è protetto da soldati, cioè soldati vivi, e ci arda una fiamma. Una cosa che sinceramente non ho capito bene. Soprattutto a 40 gradi.Queste povere guardie che la stanno affianco compleatmento vestiti. – “E tu che fai nella vita?” – “… sudo.” 😀

Anche la tomba di Vittorio Emanuele II. si trova a Roma – nel Pantheon. Oppure La Rotonda. E anche di là era pienissimo. (Chi avrebbe potuto immaginarselo?)

La sua tomba deve condividere con suo figlio Umberto Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia (ovvero semplicemente Umberto I.) e la cui moglie Margherita (sì, quella della pizza oppure viceversa).  Ebbeh, rimanga in famglia. 😉

Al centro della cupola della Rotonda c’è un buco. Sono stata fortunata che era un giorno di sole che splendava dentro.

Ma anche a Roma ogni tanto piove. E poi quindi automaticamente piove dentro il Pantheon. Per assicurare che questa opera degli Dei non affondi ci si trovano dei buci sul fondo così sfoga la pioggia.

Insieme alla Fontana di Trevi e la Piazza di Spagna la Rotonda, il Vittoriano, gli Archi Trionfali e il Colosseo sono le classiche attrazioni turistiche di Roma. Vale anche per la Basilica di San Pietro e la Regio VIII Forum Romanum. Ma ne parlerò più preciso in uno delle prossime puntate. E‘ vero che Roma è l’eterna città – quindi ci vuole anche una eternità che ricordo tutto e riesco a scrivere tutto ciò che c’è da scrivere. 🙂

Rom 6. Der nächtliche Imbiss

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Mein Exfreund nannte es auch “Kellnerfrühstück”. Und ja, es geht um was zu essen. Ich dachte mir, zwischen all dem virtuellen Sightseeing in der römischen Abteilung meines Blogs kann man eine kleine kulinarische Stärkung brauchen. 😉

Wobei … ein kleiner Unterschied zwischen dem nächtlichen Snack und dem Kellnerfrühstück besteht schon. Ersteres ist die letzte Nahrungsaufnahme nach dem Feiern. Letzteres die letzte Nahrungsaufnahme nach dem Arbeiten. Aber darin, dass sie beide vor dem Zubettgehen geschehen vereinigen sie sich dann doch wieder. 

In Rom ist der Klassiker unter den nächtlichen Imbiss…en(?) das Maritozzo. Ein antikes Süßstück, das in leicht abgewandelter Form auch schon den Römern (also denen aus dem gleichnamigen Reich) bekannt gewesen sein soll.

Ursprünglich war es wohl als ein Valentinsgeschenk des Mannes an die Ehegattin in spe.

Das Maritozzo ist ein süßes Gebäck in Brötchenform, das mit geschlagener Sahne gefüllt wird. Also süßer Sahne, nicht der italienischen Sahne. Eine Kalorienbombe deluxe in jedem Fall. 

Wir kamen auf dem Heimweg zufällig an der wohl ältesten Maritozzo-Bar Roms vorbei, dem Maritozzaro. Der Laden war selbst zu nächtlicher Stunde noch proppenvoll, was zum einen für die Beliebtheit und Qualität der Maritozzi, andererseits aber auch für die Tradition der Bar und vor allem für die Normalität des nächtlichen süßen Imbiss spricht. 

Und was soll ich sagen? Ich hatte jedenfalls keinen Kater am nächsten Tag. (Den hab ich üblicherweise aber nach zwei Bier eigentlich auch sowieso nicht.) 

Geschmacklich ist das Maritozzo vor allem eins: Süüüüß! Und ansonsten wohl vor allem Kalorien-, also Energielieferant. Das mag auch die ursprüngliche Idee dahinter gewesen sein, denn noch bevor das Maritozzo das essbare Hochzeitsversprechen war, so sagt die Legende, war es ein energiereiches Nahrungsmittel, das die Frauen ihren Männern zubereitet und mitgegeben haben, die als Tagelöhner oft den ganzen Tag unterwegs waren.

Im Mittelalter dann war das Maritozzo in leicht abgewandelter Form (Rosinen, kandierte Früchte und Pinienkerne im Teig*) eine Möglichkeit, das Fasten zu brechen ohne das Fasten zu brechen. So in etwa, wie bei uns das Bier. (Neben seiner Funktion als Wasserersatz und Arme-Leute-Essen, aber darum soll’s an der Stelle nicht gehen.)

Mein Fazit? 

Was das Maritozzo spektakulär macht, ist eher die Geschichte dahinter, als sein Geschmack. Ist eben ein süßes Brötchen mit noch süßerer Sahnefüllung. Zum mal-probiert-haben sicher eine Geschmackserfahrung. Aber im Vergleich zu anderen italienischen Süßigkeiten eher so Mittelmaß auf der Spektakularitätsskala.

Solltet Ihr aber mal in Rom sein, probiert’s ruhig mal. Oder wenn Ihr’s schon probiert habt, sagt mir gern, was Ihr davon haltet. Vielleicht täusch ich mich auch. Wobei … Geschmäcker und so. 🙂

 

20160729_233703.jpg*Kurioserweise wirft mir mein Wörterbuch für “Maritozzo” tatsächlich auch “süßes Rosinenbrot” bzw. “süßes Hefegebäck mit Rosinen und Pinienkernen” aus – wäre mal interessant zu wissen, woher die ihre Infos beziehen. Zeitreisen? Wörterbücher aus dem Mittelalter? Hm …


Lo spuntino notturno

Il mio ex lo chiamava anche “colazione dei camerieri”. E sì, si tratta di qualcosa da mangiare. Pensavo che immerso nel giro turistico virtuale al settore romano del mio blog, un invigorimento culinario servisse. 😉

Anche se una piccola differenza c’è tra lo spuntino notturno e la colazione dei camerieri. Il primo è l’ultimo alimento dopo la festa. Invece il secondo è l’ultimo alimento dopo lavoro. Ma il fatto che tutt’e due vengono mangiati prima di andare a letto gli unisce.

Il classico spuntino notturno romano è il maritozzo. Un dolce antico che conobbero già i Romani (quelli del Impero) in un modo simile.

All’epoca apparentemente fu un presente di San Valentino dal marito alla permessa sposa.

Il maritozzo è un dolce pasticcino a forma di un panino riempito di panna montata. Cioè panna dolce non panna panna. Una bomba assai in ogni caso.

Nel rincasare comunque passavamo il bar più vecchia dei maritozzi a Roma, Il Maritozzaro. Il posto stesso era pienissimo anche ad un’ora notturna. Questo parla dalla popolarità e dalla qualità dei maritozzi ma anche dalla tradizione del bar e soprattutto da quanto è normale lo spuntino notturno.

E che dire? Io comunque non sentivo nessun postumo di una sbornia. (Poi però solitamente non ce l’ho dopo due birre.)

Il sapore del maritozzo e soprattutto dolce. Inoltre è una fonte d’energia e delle calorie. E ha anche senso considerando l’idea originale. Perché prima che fu un permesso matrimoniale, il maritozzo fu stato un alimento ricco d’energia che, secondo la leggenda, le donne prepararono e mandarono agli uomini che lavorando come braccianti stettero in viaggio tutta la giornata.

Nel medioevo poi a forma leggermente diversa (cioè impastato con uvetta, pinoli e canditi*) fu un modo per rompere il digiuno senza romere il digiuno. Tipo così come hanno fatto i tedeschi con la birra. (Che a parte questo sostituì l’acqua e servì come alimento dei poveri, però quest’è un altro discorso.)

La mia conclusione?

Ciò che rende spettacolare il maritozzo è più la sua storia che il suo sapore. Tanto è un panino dolce riempito di panna. E‘ buono averlo assaggiato una volta ma in paragone ad altri dolci italiani arriva più alla media della scala di spettacolarità.

Ma semmai faceste un giro a roma assaggiatelo pure. O se l’avete ormai assaggiato magari mi dite che ne pensate. Forse mi sbaglio. Però … i gusti ecc. 🙂

 

20160729_233703.jpg*Stranamente il mio dizionario mi manda davvero anche “pane dolce all’uvetta” o “dolce pasticcino lievitato con uvetta e pinoli” quando cerco “maritozzo” – sarebbe interessante sapere di dove hanno le loro informazioni. Viaggi nel tempo? Dizionari dal medioevo? Mah …

Rom 5. Palazzaccio

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Ich gebe zu, dass ich einigermaßen erstaunt war, dass sogar Google die richtigen Seiten auswirft, wenn man nach palazzaccio sucht.

Und laut Google kursieren zwei Theorien darüber, warum der Justizpalast (der Sitz des italienischen Bundesgerichtshofes) den Namen palazzaccio verpasst bekommen hat.

Da ich meine Info aber von einem Einheimischen bekommen hab, halte ich die Variante, wonach der Name auf die Hässlichkeit des Baus bezogen sein soll, für … vielleicht nicht falsch, aber zumindest unwahr. 

Allerdings bin ich da vielleicht auch etwas voreingenommen, denn ich empfinde den palazzaccio gar nicht als besonders hässlich. Im Gegenteil. 

Ich finde den Monumentalbau eigentlich sogar ganz hübsch mit seinen akribisch ausgearbeiteten Verzierungen und den Statuen davor. Zumal nachts, wenn er sich am Tiberufer im weichen Orange der Straßenlaternen inszeniert.

Oder wie seht Ihr das?

Die mir geläufige Theorie jedenfalls ist, dass der Palazzo di Giustizia in Rom von der Bevölkerung palazzaccio genannt wird, weil die Römer von der administrativen Richtbarkeit und Gerechtigkeit nicht allzu viel halten.

Dazu muss man wissen, dass die Endsilbe -accio oder -accia für Negatives, Schlechtes oder Hässliches steht. Wie bei parolaccia zum Beispiel auch. Parolaccie sind Schimpfwörter. Also hässliche, schlimme Wörter. Das Pendant findet sich im Wort palazzaccio, was dann in etwa soviel heißt wie “hässliches Haus” oder “schlimmes Haus”. 

Und selbst wenn das auch auf den Baustil selbst bezogen sein sollte, so darf zumindest angenommen werden, dass die Doppeldeutigkeit bewusst gewählt und gewollt ist. Denn das die Italiener ein eher spezielles Verhältnis zur Obrigkeit und zu den Vertretern von Recht und Gesetz haben, dürfte hinlänglich bekannt sein.



Roma 5. Palazzaccio

Ammetto che ero sorpresa scoprendo che anche Google trovi le guiste pagine quando ci si cerca palazzaccio.

E secondo Google esistono due spiegazioni perché i romani chiamano il Palazzo di Giustizia  (sede della Corte suprema di cassazione) palazzaccio.

Visto però che la mia informazione viene da un locale non credo che il nome sia riferito alla bruttezza dell’edificio.

Forse sono anche un po‘ prevenuta perché in realtà a me non dispiace il palazzaccio. Anzi.

A me piace l’edificio monumentale con le sue minuziose ornamentazioni e le statue in fronte. Soprattutto di notte quando alla riva del Tevere si inscena sotto la tenera luce arancia dei lampioni.

Che ne pensate?

La versione che a me è familiare comunque è quella secondo la quale il Palazzo di Giustizia a Roma viene chiamato palazzaccio perché i romani non pensano un granché della giustizia.

Per i stranieri in questo contesto è importante sapere che le sillabe finali  -accio e -accia indicano una cosa negativa, male o brutta. Come nelle parole malaccio o parolaccia che significa tipo “brutte parole”. L’equivalente palazzaccio poi vuol dire tipo “terribile palazzo” o “brutta casa”.

E anche se il nome si riferisse allo stile edile del palazzo, ci si può perlomeno assumere che il doppio senso è inteso e voluto. Tanto, il rapporto particolare degli italiani con l’autorità e i suoi rappresentanti è famoso.

Rom 4. Das Meer

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Eigentlich hab ich bei der Buchung meines letzten Urlaubs – den ich natürlich nur im Sinne meiner Leser, also Euch, und zum Wohle meines Blogs unternommen hab – einen eklatanten Denkfehler gemacht.

Meine Route war Frankfurt – Bari – Rom – Frankfurt.

Meine Idee war Flucht vor dem unsommerlichen deutschen Sommer und auf jeden Fall ans Meer.

So weit. So gut.

Die Flüge waren rechtzeitig und somit zu günstigen Preisen gebucht.

Das Zimmer bei meinem AirBnB-Host in Bari war noch frei.

Ein Bekannter, den ich noch von einem meiner peinlichen Momente aus dem letzten Urlaub kannte, hatte Zeit, um mit mir über meine Wohnungssuche zu quatschen.

Eine Bekannte, mit der ich mich auf dem Rückflug vom letzten Mal dermaßen lautstark und angeregt unterhalten habe, dass wir das ganze Flugzeug daran teilhaben ließen, war Zuhause und hat sich einen Tag frei genommen, um mir Lecce zu zeigen und mich nach Porto Cesareo an den Strand zu begleiten. (Hab mich ein bisschen verknallt in den kleinen Ort. Leider gibt’s dort Wohnungen nur über die Sommermonate zu mieten… 🙁 )

Und genau hier liegt der Hund begraben.

Nachdem ich in Südapulien das schönste Meer meiner bisherigen Italienkarriere erlebt hatte, war das römische Meer … nun ja … sagen wir, ernüchternd.

Mein Freund und Gastgeber in Rom bezeichnete es ganz treffend als Reise “vom blauen Meer in Lecce ans braune Meer in Rom.”

Braun im Sinne von sturmgepeitschtem Meer bei Regenwetter im Februar in Rimini war es zwar nicht, aber es ist definitiv auf keinsten Fall entschieden überhaupt absolut gar nicht mit dem apulischen Meer zu vergleichen!

Natürlich lass ich mich als Feld-Wald-und-Wiesen-Süddeutsche auf Dauermeeresentzug von so was nicht abschrecken. Auch wenn mein Kumpel sagte, dass das Meer bei Fiumicino zu einem der verschmutztesten Abschnitte um Rom gehöre. Immerhin waren die andern ja auch drin. Und ich bin ein robustes Dorfkind ohne Allergien, trendy Intoleranzen und überhaupt mit einem insgesamt zuverlässigen und funktionalen Immunsystem.

Da schreckt mich doch ein “Wer weiß, was Du Dir da einfängst?!” nicht ab. Die badenden Römer sahen mir jetzt nicht sterbenskrank aus. Manchmal muss man einfach auch ein Risiko eingehen, find‘ ich. Ich benutz‘ ja (wenn sich’s nicht vermeiden lässt) auch öffentliche Toiletten und bin da bisher immer noch heile raus gekommen.

Und auch wenn das römische Meer weder optisch noch geschmacklich oder beim Geruch mit dem Meer bei Porto Cesareo mithalten konnte, hatte es einen entscheidenden Vorteil: Keine Touristen.

Die kommen in aller Regel nämlich nicht zum Baden nach Rom und tummeln sich somit im Zentrum, was die beiden Strandtage in Rom zu einem sehr sonnenbrandreichen Entspannungsaufenthalt werden ließ.

Nur treiben lassen kann man sich im südlichen Adriameer definitiv besser. 😉

 

Übrigens: Ich war noch nicht wieder recht gelandet, da erreichte mich über Whatsapp der Link zu einem Artikel in der Repubblica. “Stark verschmutztes Meer bei Rom” war der Titel. Was ich zunächst noch abgewunken hatte, hatte ich nun also quasi amtlich. Zwar steht da auch, dass sich der Zustand des Meeres bei Fiumicino (als einem Abschnitt von vieren) gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtert hätte, aber nachträglich wird einem schon ein klein bisschen anders, wenn man von “[…] 5,3 Umweltverstößen pro Küstenkilometer […]” liest, womit “[…] die Region Lazio auf Platz drei nach Kampanien und Sizilien in der italienischen ‚Mare Illegale‘-Rangliste schnellt.” Laut dem Artikel haben die Behörden 2015 mehr als doppelt so viele Verstöße verzeichnet (mehr als 1.900) als im Vorjahr. Hm.



Roma 4. Il mare

In realtà ho sbagliato prenotare la mia ultima vacanza – che comunque ho solo preso per voi lettori e per il bene del mio blog – nella maniera in cui l’ho fatto.

La mia rotta era Francoforte – Bari – Roma – Francoforte.

La mia idea era di scappare da quest’estate non estiva tedesca ed in ogni caso andare al mare.

Fin qui tutto bene.

Avevo prenotato abbastanza presto i voli e dunque anche a prezzo basso.

La stanza dal mio ospite AirBnB a Bari era ancora libera.

Una mia conoscenza che avevo incontrato in uno die miei momenti imbarazzanti nella mia scorsa vacanza aveva un po‘ di tempo per me da farsi due chiacchiere sulla mia ricerca di casa.

Un’altra conoscenza che avevo conosciuto l’altra volta sul mio volo indietro e con la quale parlavo a viva voce alta così intrattenevamo gli altri passeggeri era a casa e libera. Mi faceva visitare Lecce e mi accompagnava a Porto Cesareo dove siamo andate sulla spiaggia. (Mi sono innamorata un po‘ del postino. Purtroppo gli appartamenti là si affittano solo sopra l’estate … 🙁 )

E qui casca l’asino.

Dopo essere stata al mare più bello che abbia mai visto nella mia carriera italiana finora, il mare romano era … beh … sconsolante diciamo.

Il mio amico ed ospite a Roma lo chiamava il viaggio “dal mare blu a Lecce al mare marone a Roma.”

Non era marone nel senso di un mare tormento sulla pioggia di febbraio a Rimini, ma non c’è assolutamente, decisamente, definitivamente, veramente nessun paragone al mare pugliese!

Ovviamente io come media tedesca del Sud a deprivazione marina permanente non me ne lascio scoraggiare. Anche se il mio amico mi diceva che il mare a Fiumicino faccia parte die tratti più inquinati intorno a Roma. Eh vabbe, c’erano altri che si stavano facendo un tuffo. Ed io? Io sono una tosta ragazza paesana senza qualsiasi allergia, intolleranza di moda e ho un sistema immuniatrio generalmente fidato e funzionale.

Come se un “Chissà che cosa ti becchi?!” m’intimidasse. I romani che si stavano facendo un tuffo non mi sembravano moribondi. Ogni tanto si deve anche correre un pericolo o no?! Tanto vado anche nei bagni pubblici (se non c’è modo di evitarlo) e finora l’ho sempre sopravvissuto.

E anche se il mare romano non sostiene il confronto con il mare a Porto Cesareo sia dall’aspetto, dal sapore o dall’odore, c’era un grande punto a favore per il mare a Roma: Nessun turista.

Quelli comunque non vanno a Roma per andare al mare e stanno al centro. Così i miei due giorni sulla spiaggia a Roma erano un intrattenimento rilassantissimo ricco di scottatura.

Solo che al mare adriaco ci si può lasciare trascinare in modo migliore. 😉

 

A proposito: Appena riatterrata in Germania ho ricevuto un messaggio Whatsapp con un link ad un articolo sulla Repubblica titolato “Fortemente inquinato il mare di Roma”. Mo‘ era quasi ufficiale ciò che prima non mi preoccupava molto. Anche se c’è scritto che lo stato del mare di Fiumicino (come un tratto di quattro) non si sia peggiorato verso l’anno scorso. Ma posticipatamente ci si viene una sensazione un po‘ spiacevole leggendo da “[…] 5,3 infrazioni per ogni chilometro di costa […]” che sono la causa che “[…] la regione Lazio balza al terzo posto in Italia nella classifica del mare illegale dopo Campania e Sicilia.” Secondo l’articolo “[c]rescono i reati ai danni del mare laziale. Le forze dell’ordine e le Capitanerie di porto nel 2015 ne hanno intercettati ben 1.920, cresciuti del doppio rispetto all’anno precedente (erano 972).” Mh.