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Hinweis:  Dieser Artikel enthält einen Werbelink. Inhalt des Beitrages und Linkplatzierung sind aber aus eigener Überzeugung und absoluter Authentizität heraus entstanden. Der im Artikel geschilderte Inhalt basiert, wie alle Beiträge auf Italien und ich, zu 100% auf persönlicher Erfahrung und eignen Erlebnissen. Status Quo Vadis – die Stolperstein-Edition Irgendwie hab ich mir das ja alles ganz anders vorgestellt. Nachdem ich nun nach Gesprächen mit Steuerberatern beider Ländern herausgefunden habe, dass es für mein Vorhaben wirtschaftlich sinnvoller ist, Wohnsitz und Job auch offiziell nach Italien zu verlegen, kam mir in diesem von mir so wunderbar tranquilla ausgemalten Szenario der verdammte August dazwischen. Dazu müsst ihr wissen: Im August steht Italien still. Nicht einmal bei Gericht wird im August gearbeitet. Von Behörden und Ämtern ganz zu schweigen. Ich glaube, die einzige, öffentliche Einrichtung die nicht von dieser über ein Notstromaggregat am Laufen gehaltenen Besetzung betroffen ist, ist das Krankenhaus. Und auch da…

… und so ergibt es sich, dass mein Survivalguide für den Straßenverkehr in Italien unverhofft Zuwachs bekommt. 😉 Catherine, die den folgenden Artikel verfasst hat, hat noch ein paar weitere Tipps für euch, wie ihr den italienischen Straßenverkehr möglichst unbeschadet überlebt. Danke Cat für den schönen Gastbetrag bei mir! 🙂 Mehr zu Catherine gibt’s entweder im Interview zum Auswandern nach Italien oder auf ihrer Facebookseite oder ihrem Expat-Blog. Straẞenverkehr – Fakten, Menschen, News Man mag es anzweifeln, doch die Statistiken beweisen es: man kann am italienischen Straßenverkehr teilnehmen und überleben! So zählte der ADAC 2014 im Europavergleich bei 1000 Autos 4,9 Unfälle mit Personenschaden in Italien und immerhin 6,7 Unfälle in Deutschland. Dennoch hat der italienische Verkehr den Ruf, gefährlich, unübersichtlich und nervenaufreibend zu sein. Dass es nicht immer reibungslos läuft, erkennt man sicher schon beim näheren Hinsehen: Schrammen, Kratzer, Dellen und die eine oder andere gut sichtbare Reparatur in Eigenregie -…

Survival Guide für den italienischen Straßenverkehr Clacson nennen die Italiener eines ihrer liebsten Spielzeuge – nach dem Namen des ersten Herstellerunternehmens im amerikanischen Newark, Klaxon. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts war es so weit verbreitet, dass die Italiener zeitgleich beschlossen haben, das Wort zu italienisieren. Aus Klaxon wurde also Clacson. Und wo man schon dabei war, wurde gleich noch das passende Verb clacsonare dazu erfunden. Üblicher Weise wird aber das Nomen in Kombination mit „suonare“ für läuten, klingeln, tönen verwendet. Ich jedenfalls habe noch keinen Italiener das Wort clacsonare benutzen hören. Oder zumindest nicht, dass ich mir dessen bewusst wäre. Wenn es noch nicht klar war, die Rede ist von der Hupe. Und für deren inflationären Gebrauch sind die Italiener mindestens so berühmt, wie für ihre relativ freie Interpretation von Straßenverkehr oder umsichtigem bzw. vorausschauendem Fahren. Hätte mir mal einer sagen sollen, dass ich nach Italien ziehe, als…

Das hier ist ein Artikel, den ich eigentlich bei meinem alten Arbeitgeber als freie Mitarbeiterin einreichen wollte. Im Zuge meiner „Recherche“ hab ich auch ein Interview geführt, für das ich diese „Hoffnung“ noch nicht aufgegeben habe. Leider ist es nur so, dass ich aktuell kaum dazu komme, neue Artikel in Eigenregie zu schreiben. Und was jetzt vielleicht gleich nach Jammern klingt, spielt sich auf einem doch recht hohen Niveau ab – dessen bin ich mir sehr wohl bewusst und es soll mitnichten als Ausdruck typisch deutscher Unzufriedenheit verstanden werden. Eher ein leises Bedauern. Darüber nämlich, dass ich vor lauter Fremdaufträgen kaum noch dazu komme, meinen Blog weiterzuschreiben. Es bleiben also mittelfristig nur zwei Alternativen:  Entweder ich gebe dem Blog den Gnadenstoß. Oder ich nehme Auftrags- und damit finanzielle Einbußen in Kauf, um ihn zumindest zu einem meiner Standbeine, langfristig vielleicht gar zum meinem Hauptstandbein auszubauen. Eine Idee, die ich schon…

Auf ein frohes Neues mit viel Tanz und Lust am Leben Mein Fundstück im Dezember … kurz und knackig. Ich wünsche euch allen ein schönes, erfolgreiches und glückliches, neues Jahr – auf dass ihr alle mehr Zeit zum Tanzen finden mögt, wie er hier: Gianluca Vacchi aus Sizilien, der es im Sommer geschafft hat, mit seinen Tanzvideos ein kleines, italienisches Internetphänomen zu werden. Klar, er kann es sich leisten, nachdem er als Erbe eines Millionenunternehmens die Geschäftsleitung an seinen Cousin abgegeben hat und so den ganzen Tag Zeit hat, Tanzchoreos einzuüben. Was sonst noch so war: Zum Abschluss des Jahres, verlinke ich hier nochmal den beliebtesten Artikel des Jahres 2016. Am besten haben euch meine Geschichten aus Neapel gefallen, vor allem die über die vierte und vorerst letzte Begegnung der neapolitanischen Art. Viel Spaß beim nochmal Reinlesen! Und nun: Einen guten Rutsch euch allen und danke, dass ihr mir 2016…

#ItalienischesLieblingsprodukt No. 2

Weihnachten steht so gut wie vor der Tür, da ist es nur konsequent, wenn mein heutiges #Lieblingsprodukt auch mit Weihnachten zu tun hat.

Oder so ein bisschen zumindest.

Zwar ist es hier in Bari nicht so kalt wie in Deutschland im Winter, aber es kühlt schon merklich runter. Was gibt’s da besseres als eine heiße Schokolade zum Aufwärmen?!

(Und sag mir jetzt keiner „Glühwein“ – den gibt es hier nicht nur nicht, das ist meines Erachtens auch eine Misshandlung der Geschmacksknospen, das Zeug.)

Ciobar

Ich hab mich kringelig gefreut, als ich im Supermarkt um die Ecke Ciobar entdeckt habe. Ich hab das zum ersten Mal getrunken in Bologna, damals bei meinem Exfreund, und war total begeistert.

Falls euch das Logo an ein deutsches Lebensmittelunternehmen erinnert – ja, Cameo ist Dr. Oetker. Ich glaube, Ciobar gibt es in Deutschland auch. Heißt dort „Mein Moment“ oder so ähnlich. Das müsste etwa das Gleiche sein, nagelt mich aber nicht drauf fest. Mir sieht das deutsche Pendant viel mehr nach Pudding denn nach Kaba aus. Und probiert hab ichs nie.

Die Schokolade ist, wenn sie dann fertig und trinkbar ist, in ihrer Konsistenz eine Art Mischung aus Kaba und Schokopudding. Nicht so fest wie letzterer, aber eben auch nicht so flüssig, wie Kakao. Wobei man da mit der Milchmenge schon noch entsprechend drauf einwirken kann.

Und nach dem Geschmackstaumel im winterlichen Bologna, kam ich nicht umhin, zuzugreifen, als mir die blaue Verpackung im Supermarkt hier ins Auge sprang.

Als ich dann noch den *Pandoro entdeckte, war es ganz um mich geschehen. Mehr Weihnachtsfeeling bei 10-15 Grad geht einfach nicht! Und hey, wenn das Herz eines Sizilianers aus Pistaziencreme besteht, dann kann es mich ohnehin im Sturm erobern! 😀

Ein linguistisches Fundstück des Monats Ich hab lang mit mir gehadert, ob ich den Artikel wirklich unter die Fundstücke des Monats mischen soll. Aber, um ihn nicht zu machen, ist er eigentlich zu wichtig und ich habe nie behauptet, dass es hier immer nur witzig zugeht. 😉 Es geht um einen Begriff, den ich erstmals in Italien gehört habe. Daher passt er sehr wohl hier rein. Wenngleich ich ihn nicht erst diesen Monat entdeckt habe, wie es die Rubrik eigentlich vorgibt. Aber darüber sehe ich einfach mal großzügig hinweg, denn irgendwann war es ja mal ein linguistisches Fundstück des Monats. Ich weiß nicht, ob ihr das wisst, aber am 25.11. ist jedes Jahr der weltweite Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Daher passt es sehr gut, dass mein Fundstück des Monats November in diesem Zusammenhang steht. Da hört es mit dem „Gut“ aber auch schon auf. Femizid Während es aus Deutschland…

Tra-ri-tra-ra, eine neue Rubrik ist da – #ItalienischeLieblingsprodukte Es ist schon eine ganze Weile her, dass mich jemand darauf angesprochen hat, welches denn meine Lieblingsprodukte in oder aus Italien wären. Da ich bis vergangenen Samstag ja erstmal nur Gast in diesem Land war und erst neuerdings so richtig in den Genuss von Shopping, Einkaufen und Ausprobieren komme, hab ich mir das einfach mal aufgehoben. Da bestimmt immer noch wieder neue Dinge ihren Weg auf meine Liste finden werden, dachte ich, macht es vielleicht sogar Sinn, das Ganze als Reihe anzulegen. Ähnlich wie das Fundstück des Monats. Die Artikel werde ich im „Über Mich“-Reiter anlegen, den ihr über die Startseite direkt oben im roten Querbalken anwählen könnt. Monatlich werde ich euch ein Lieblingsprodukt vorstellen – so zumindest die Idee. Ob das so klappt, steht auf einem anderen Blatt. Da mein Fundstück ja bereits den letzten Tag des Monats für sich beansprucht,…

Warum sollte jemand in Bari leben (wollen)? Nicht, dass ich nicht sowieso grundsätzlich häufig gefragt werde, was eine Deutsche ausgerechnet nach Italien treibt. Aber dann auch noch ausgerechnet nach Bari? Wie gut, dass es mir die Kollegen von Bari Today abgenommen haben, selbst antworten zu müssen. Stattdessen lassen sie Studenten und Arbeitnehmer, junge und ältere, Zugezogene und Alteingesessene genau diese Frage nach dem Warum beantworten. Das ist also mein Fundstück des Monats Oktober Die Umfrage ist schon etwa ein Jahr alt und dümpelte auch in meinem Themenplan lange vor sich hin. Aber jetzt, wo ich den Mietvertrag gemacht hab, passt sie einfach wie die Faust aufs Auge. Hier das Video VIDEO | Un buon motivo per vivere a Bari? Le risposte di baresi e… forestieri Hier die transkribierte Übersetzung F: Ein Grund, in Bari zu leben? A 1: Ein guter Grund, um in Bari zu leben … vor allen Dingen aus…

Fundstück des Monats: September Zugegeben, wenn ich mir so manche Satiresendung im deutschen Fernsehen anschaue, bin ich mir manchmal auch nicht sicher, ob so manches Bauvorhaben, Gesetz oder Erlassung nur dafür geschaffen worden sind, damit man sich darüber lustig machen kann. Da strotzt es teilweise nur so vor Realsatire. Grund genug, mich diesem Phänomen auch mal in Italien zu widmen und zu schauen, was es da so an alltäglichen Absurditäten zu entdecken gibt. Und tatsächlich: Ich bin fündig geworden!  (Wer hätt’s gedacht!? 😉 ) Die Italiener sind ja grundsätzlich ein eher kreatives Völkchen. Vor allem wenn es darum geht, Dinge nicht zu tun, zu umgehen und zu vermeiden. Das kann für den einzelnen Bewohner natürlich erstmal vorteilhaft sein.  Zum Nachteil wird es erst dann, wenn diese Kreativität auf politischer Ebene eingesetzt wird. Ich habe mir deshalb mal fünf der absurdesten Steuern und Abgaben angesehen, die Italiener (eigentlich) zahlen müss(t)en. 5.…