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Bucketlist Italien:
Meine Reisepläne und Vorhaben für 2018

Bevor ich euch in den letzten Wochen des ausklingenden Jahres 2017 mit meinen #Sizilienwochen in einen virtuellen Spätsommer auf die südlichste der italienischen Inseln entführe, lade ich euch ein, euch gemeinsam mit mir Pläne für einen #Italienurlaub zu schmieden. Oder zumindest, euch an meinen Vorhaben für 2018 teilhaben zu lassen.

Inspiriert zu diesem Artikel hat mich der Aufruf von Julie en voyage zu einer Blogparade mit eben diesem Thema:

#Reisepläne2018

Und weil ich gerade etwas mentale Ablenkung bzw. Umlenkung brauche von all dem, was aktuell gerade auf mich einprasselt – Wohnungssuche, Residenza und andere bürokratische Halbkatastrophen, drohender Datenverlust dank korrupter Speichermedien und nur mangelhaft funktionierender Heizgeräte -, kommt diese Blogparade mir mehr als gelegen. So kann ich zumindest in meinem eigenen Kopf  für einen Moment den alltäglichen Banalitäten und Suboptimalitäten entfliehen.

Statt mich also darüber zu ärgern, dass wahrscheinlich einmal mehr meine gesamte Musikbibliothek und alle Fotos vergangener Reisen dem plötzlichen Tod meiner externen Festplatte zum Opfer gefallen sind und mich darauf zu konzentrieren, dass es in meiner Ein-Zimmer-Höhle aktuell kälter ist, als draußen, konzentriere ich mich doch lieber auf die schönen Seiten des Auswanderer-Daseins. Konzentriere mich lieber auf das “bel” im “bel paese” und schmiede den ein oder anderen Reiseplan.

Wohin ich 2018 (auf jeden Fall, unbedingt, sicher) reisen will

Weil Italien so groß ist und so viel zu bieten hat, fällt mir eine Auswahl der Wanna-Sees im bel paese natürlich entsprechend schwer. Darum teile ich meine Reisepläne in Italien auf: Im ersten Teil (hier im Folgenden) erzähle ich von den Zielen, die ich 2018 sicher sehen will. Im zweiten Teil (auf Seite 2) beschreibe ich, wo ich in Italien generell einfach zu gern mal hin möchte – wenn es schon 2018 klappt, umso besser. Es ist aber eher unwahrscheinlich. 😀

1. Perugia:

Warum denn nun Perugia? Perugia schafft es in meine Bucketlist für 2018 auf Platz 1, weil dort jedes Jahr im Oktober ein Schokoladenfestival bzw. eine Schokoladenmesse ausgerichtet wird. Perugia ist Italiens Schoko-Hauptstadt, man sagt, die beste Schokolade käme von dort. Und ich bin bekennender Süßfan und würde mich davon gerne selbst überzeugen! Darum plane ich die Reise nach Perugia zum Schokoladenfest so gut wie sicher in meine nächstjährigen Reisepläne in Italien ein.

2. Gravina in Puglia:

In Gravina feiert man im November immer die Sagra del Fungo Cardoncello. Das ist der braune Kräuterseitling. Der soll hier in Hülle und Fülle wachsen und Gravina dafür bekannt sein. Aber nicht nur deshalb will ich dorthin reisen. Sondern weil ich unglaublich gern die Cripta di San Michele delle Grotte sehen will, die ähnlich Monte Sant’Angelo eine in den Fels geschlagene Kirche ist, und die unglaublich gut erhaltene römische Brücke. Außerdem wurde in Gravina in Puglia der Film zum Buch “Maria, ihm schmeckt’s nicht” von Jan Weiler gedreht und das macht mich ziemlich neugierig auf die Stadt.

(*) ir?t=italienundich-21&l=alb&o=3&a=3548264263 Bucketlist Italien: Meine Reisepläne und Vorhaben für 2018

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3. Matera: 

Matera liegt von Bari aus etwa eine Stunde Autofahrt, eineinhalb und zig-mal Umsteigen mit dem Zug entfernt. Berühmt ist die Stadt in Basilikata für die Sassi genannten Höhlensiedlungen. Seit 1993 sind die Sassi UNESCO-Weltkulturerbe und wurden im Mittelalter schon als Spiegel des gestirnten Himmels bekannt. Ich vermute, weil die die in der dunklen, apulischen Nacht hell erleuchteten Höhlenwohnungen aus der Ferne tatsächlich wie Sterne am nachtschwarzen Himmel leuchten. Ich bin gespannt, ob sich das beim Umsetzen meiner Reisepläne in Italien bestätigt.

UPDATE: Nun hab ich es mittlerweile auch nach Matera geschafft – sogar zwei Mal mittlerweile. Da ist es nur konsequent, wenn es auch zwei Artikel über die europäische Kulturhauptstadt 2019 gibt, oder? Erfahrt alles Wissenswerte über die berühmten Sassi di Matera und hier hab ich Tipps für Matera für euch zusammengestellt, was man außerhalb der Altstadt so erleben kann.

4. Taranto:

Taranto ist die “Hauptstadt” des Saltento in Südapulien. Besonders sehenswert ist hier, dass das historische Stadtzentrum auf einer kleinen Halbinsel liegt. Diese erreicht man über eine Klappbrücke. Dabei ist aber nicht nur das Centro Storico einen Besuch wert, auch die moderne Innenstadt auf der andern Seite der Brücke ist super sehenswert. Ich war da einmal kurz, kam aber weder zum Fotos schießen, noch dazu, die Altstadt zu besuchen. Darum wird’s da 2018 auf jeden Fall nochmal hingehen.

UPDATE: Das zweite #Reiseziel2018 habe ich ebenfalls besucht und für euch sogar in drei Artikeln zusammengefasst. Den allgemeinen Artikel über Tarent findet ihr hier, den über das Castello Aragonese, das Wahrzeichen Tarents, lest ihr hier und ab Montag, 16. April 2018 gibt’s den vorerst letzten Beitrag über weitere Sightseeing-Highlights in Taranto. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

5. Ostuni: 

Man nennt sie auch die weiße Stadt, weil die Altstadt ganz aus weißem Stein gebaut wurde. Als ich dieses Jahr dort war, bin ich nur zu einem Schallplattenmarkt gefahren und hatte für den Rest der Stadt keine Augen und Zeit. Die Altstadt ist ein klassisches Beispiel typischer, traditioneller italienischer Städtebaukunst und mit ihren verwinkelten Gässchen und Straßen sicher sehenswert. Sagt man jedenfalls. Und ich möchte mich davon gern selbst überzeugen. Darum steht Ostuni für meine Reisepläne in Italien 2018 fest.

UPDATE: Jetzt habe ich also auch Ostuni besucht. Nur irgendwie hat sich das generelle Bild der Città Bianca für mich so gar nicht bestätigt. Warum das und wie ich die Stadt bei Brindisi empfunden habe, könnt ihr in meinem Beitrag über Ostuni nachlesen.

 6. Putignano:  ✔

Eigentlich dürfte Putignano in dieser Liste gar nicht stehen, denn dorthin wird es mich bereits im Dezember 2017 verschlagen. Da ich aber in den nächsten Wochen noch so viele Erinnerungen aus Sizilien mit euch teilen möchte, wird der Beitrag über Putignano erst nächstes Jahr online gehen. Von daher ist das kosmische Gleichgewicht wieder hergestellt. 😉 In Putignano findet einer der berühmtesten Karnevalsveranstaltungen in Italien statt. Sozusagen auf Augenhöhe mit dem in Venedig. Vielleicht komm ich ja also sogar dazu, Putignano auch 2018 einen weiteren Besuch abzustatten.

UPDATE: Ein #Reiseziel2018 abgehakt. 🙂 Über meinen Besuch in Putignano gibt seit dem 31.01. hier den ersten Artikel zu lesen.

7. Capri:

Eigentlich hatte ich bereits dieses Jahr eine Busreise nach Capri (inklusive Fährenüberfahrt) geplant, musste die Reise dann aber verschieben. Das Wetter an jenem Tag war eher ungemütlich. Und da ich – wenn ich schon auf Capri bin – auch die blauen Grotten sehen will, hab ich diese Unternehmung vertagt. Schlichtweg deshalb, weil das Meer an dem Tag so aufgewühlt war, dass ich ziemlich sicher war, dass da kein Boot rausgefahren wäre. Und falls doch, hätte ich wahrscheinlich zu viel Muffensausen gehabt, um einzusteigen.

8. Grotte di Castellana:

Es ist eigentlich eine Schande, dass ich seit einem Jahr in Apulien bin und es bisher noch immer nicht in die Grotte di Castellana geschafft hab! Einmal hatte ich das versucht und bin kläglich daran gescheitert. Ein weiteres Mal war es als Ausflugsziel geplant für die Zeit, in der meine Oma und Tante zu Besuch hier sein würden, allerdings hat uns die Lage des Bahnhofes der Grotte di Castallana davon Abstand nehmen lassen, weil selbst von da der Fußweg ziemlich lang zu sein schien. Vielleicht klappt es ja 2018 endlich, dass ich die Tropfsteinhöhlen mal sehen kann.

 

(*) Wenn ihr die Produkte über den platzierten Affiliate-Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Euch entstehen dabei selbstverständlich keine Mehrkosten!! 

 

Weiterlesen auf Seite 2! ↓

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2 Comments

  1. Vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Altamura kannte ich beispielsweise noch gar nicht. Da bin ich schon sehr gespannt. Bitte verlinke noch meine Blogparade, um daran teilzunehmen.
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch,
    Julie

    • Liebe Julie, deine Blogparade ist selbstverständlich verlinkt. Direkt im zweiten Absatz. 😉 LG

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