Die Stadt unter der Stadt

Genau genommen müsste dieser Artikel den Titel “Die Städte unter der Stadt” tragen. Denn unterhalb des heutigen Bari Vecchia versteckt sich nicht nur eine Stadt, sondern Überreste von Städten aus unterschiedlichen Epochen. Den Abstieg in die Ursprünge der apulischen Hauptstadt ist eine spannende Reise in die Vergangenheit, auch, wenn man sie leider in Etappen unternehmen muss. Denn, anders als etwa in Neapel, ist die Stadt unter der Stadt Bari nicht durchgängig begehbar, dazu ist im Verlauf der Jahrhunderte zu viel herumgefuhrwerkt worden. Was bleibt sind super interessante Einblicke und historische Erkenntnisse, für die sich der recht stattliche Teilnehmerpreis von immerhin 20.00 € – meiner Meinung nach – trotzdem gelohnt hat.

Stadt unter der Stadt - San Sabino 3
Auf einem antiken römischen Marktplatz wurde hier eine frühchristliche Kirche erbaut, die mehrere Meter unterhalb der heutigen liegt.
Stadt unter der Stadt - Katakomben San Sabino
Die Katakomben waren bis fast ganz oben mit menschlichen Überresten vollgestopft. Sie begehbar zu machen, war jede Menge Arbeit.

 

 

 

 

 

 

Was ist Bari Sotterranea?

Bari Sotterranea ist der Name einer von Kulturschaffenden und Historikern organisierten und von Archäologen geführten Tour durch die Stadt unter der Stadt, also durch die unterirdischen Überbleibsel antiker Zivilisationen, die in der Vergangenheit in Bari gelebt und geherrscht haben. Bari Sotterranea bedeutet auf Deutsch “Unterirdisches Bari”, worauf sich der Name der Touren im Kern bezieht.

Wie kann man an der Tour durch das unterirdische Bari teilnehmen?

Die Führungen durch die Stadt unter der Stadt wird von Eventi d’Autore angeboten. Die Touren werden nur auf Buchung hin durchgeführt, dazu müssen sich mindestens 10 Teilnehmer auftreiben lassen. Wenn man nicht zu zehnt durch Apulien reist, kann man sich aber auch Gruppen anschließen. Die Organisatoren “sammeln” also auch einzelne Teilnehmer, so lange, bis sich eine zehnköpfige Gruppe für einen bestimmten Tag zusammenstellen lässt. Der Nachteil: Man muss recht flexibel sein. Will man also innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an der Führung teilnehmen, macht es Sinn, wenn man sich bereits einige Zeit vorab bei den Veranstaltern meldet, sodass diese für einen geeigneten Tag eine Gruppe zusammenstellen schaffen.

Bis dato werden die Touren ausschließlich auf Italienisch angeboten. Man sollte also zumindest im Verständnis der Sprache weitgehend sattelfest sein, sonst verpasst man eventuell Teile der wirklich spannenden Informationen, die die Guides für ihre Teilnehmer bereithalten.

Stadt unter der Stadt - San Sabino 2
Der grüne Fleck in der Bildmitte (anklicken) sind Algen, die entstehen, wenn der Grundwasserspiegel steigt, etwa bei Regen …
Stadt unter der Stadt - San Sabino
… und das Wasser der Zisterne überläuft. Die Wartung dieser Ruine nimmt viel Zeit, Aufwand und Geld in Anspruch.

 

 

 

 

 

 

Wie ist der Verlauf der Stadt unter der Stadt?

Die antiken Städte unterhalb von Bari Vecchia erstrecken sich im Großen und Ganzen über die gesamte Fläche der historischen Altstadt. Begehbar ist aber nur ein Teil davon. Die Tour beginnt am Castello Svevo, geht dann weiter zur Kathedrale San Sabino und endet im bzw. unter dem Palazzo Simi oder vielmehr in der Krypta der Kirche San Nicola.

Zwar gäbe es etwa auch unterhalb der Krypta von San Nicola und seit 2017 unter der dahinter verlaufenden Muraglia, der begehbaren Befestigungsmauer der Altstadt von Bari, noch einige archäologische und historische Schätze zu besichtigen. Doch leider sind diese Funde nicht begehbar, da die Kirche einen entsprechenden Ausbau bzw. eine entsprechende Grabung und Restauration der unterirdischen Flächen nicht billigt, gestattet, geschweige denn finanziert.

Stadt unter der Stadt - Marktplatztafel San Sabino
Eine römische Tafel mit ehrenhaften Inschriften.

Muss man die Tour buchen, um das unterirdische Bari zu entdecken?

Nein. Da die Tour Bari Sotterranea in Etappen erfolgt, kann man die einzelnen Stationen auch auf eigene Faust erkunden. Die Informationen, die man bei der geführten Tour erhält, muss man sich dann halt leider selbst anlesen. Soweit, dass man sie eventuell von Info-Tafeln per QR-Code in der Muttersprache aufs Handy übertragen könnte, ist man in Bari noch nicht. Zumindest im Castello aber kann man sich an der Eingangstheke gegen Pfand einen Audioguide mit Infos in unterschiedlichen Sprachen ausleihen, wenn mich nicht alles täuscht. Über die Qualität oder Quantität dieses Gerätes kann ich nichts sagen.

  • Das Castello Svevo di Bari kostet 10.00 € pro Person (wer den ersten Sonntag im Monat erwischt, kommt sogar gratis rein) – die Geschichte des Castellos kann man in einem Video nachvollziehen, das auch auf Deutsch und Englisch angeboten wird.
  • Die Cattedrale di San Sabino liegt nur wenige Gehminuten vom Castello entfernt und ist jederzeit geöffnet. Für die Öffnungszeiten (So.-Mi. 09:30 Uhr – 16:00 Uhr, Do.-Sa. 09:30 Uhr – 12:00 Uhr) des archäologischen Teils unterhalb der Kirche (nicht zu verwechseln mit der Krypta) übernehm ich an dieser Stelle keine Garantie. Immerhin: Der Besuch ist kostenlos.
  • Der Palazzo Simi hat täglich von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet, auch hier ist der Eintritt kostenfrei. Hier lohnt sich nicht nur der unterirdische Teil, sondern auch der restaurierte Gemeinschaftsofen und die Ausstellung von Töpfereien und Ausgrabungsreliquien im Erdgeschoss!
  • Wie bereits erwähnt, führt die letzte Station, San Nicole, nicht ganz so tief unter Tage, wie die anderen drei. Dort kann man nur die Krypta begehen und besichtigen, in der bis heute orthodoxe Messen abgehalten werden. Das aber dafür gratis.
Stadt unter der Stadt Palazzo Simi
Der Altarraum einer frühchristlichen Kirche mit erhaltenen Freskenresten unterhalb des Palazzo Simi in Bari Vecchia.

Das Spannendste über die Stadt unter der Stadt

Egal, ob man sich dafür entscheidet, an der Bari Sotterranea Tour teilzunehmen oder, ob man die unterirdischen Stationen lieber auf eigene Faust abklappert – spannend wird’s auf jeden Fall. Ich für meinen Teil hab jedenfalls auf der geführten Tour einiges gelernt, das mir ohne die tolle Archäologin, die unser Expertenguide war, bzw. ohne unsere Teilnahme am Itinerario durch die Stadt unter der Stadt, mit Sicherheit verborgen geblieben wäre. Was ich am Spannendsten, am Informativsten, am Kuriosesten fand? Das hier:

Warum der Untergrund Baris nicht durchgängig unter Tage verläuft

Bari ist bereits besiedelt, seit untere Vorfahren noch fellbehangen in Höhlen hausten. Aber anders als heute wurden in antiker Zeit Behausungen, Städte und Dörfer nicht erst abgerissen, bevor man eine neue darauf errichtete. Die alten Mauern und Bauten, ob eingestürzt, abgebrannt oder vom Krieg zerstört, wurden als Fundament verwendet und neue Ortschaften einfach obendrauf gesetzt. Das führte dazu, dass etwa auf einem Friedhof aus vorchristlicher Zeit später Kirchen errichtet wurden. Darüber wiederum später entweder andere Kirchen oder Häuser oder eben unter anderem das Castello Svevo in Bari. Darum kann man nur einen Bruchteil dessen freilegen, das sich tatsächlich unterhalb Bari Vecchias verbirgt. Andernfalls würde man die Altstadt unterhöhlen – und die Burg, wenn nicht gar die Stadt damit zum Einsturz bringen.

Zum anderen liegen die Ausgrabungsstätten unter dem Kastell, der Kirche und dem Palazzo Simi (sowie die nicht zu besichtigenden Areale unter San Nicola und der Muraglia) jeweils 3 bis 4 Meter unterhalb des Meeresspiegels. An einigen Stellen ist das tatsächlich erkennbar – etwa an der Zisterne unterhalb der Kirche San Sabino, die mit Algen behangen ist oder am etwas modrig feuchten Geruch in den unterirdischen Gebäudeteilen. Das erfordert also entsprechende Wartung und bremst zudem weitere Grabungen aus. Denn man würde unweigerlich auf Wasser stoßen und das würde im Zweifelsfall das Erdreich (bzw. Steinreich, wenn man bedenkt, dass Bari auf Bari auf Bari auf Bari erbaut wurde) ausspülen. Die Stadt würde absinken, Gebäude einfallen.

Stadt unter der Stadt - Mosaik San Sabino
Der Mosaikboden aus frühchristlicher Zeit ist gut erhalten. Doch die weißen Salzspuren belegen, dass er immer wieder mal von Meerwasser bedeckt war.
Stadt unter der Stadt - Mosaik Nahaufnahme San Sabino
Nahaufnahme des Mosaikbodens, unter dem ein noch älteres Mosaik zum Vorschein kommt.

 

 

 

 

 

 

 

Weshalb antike Treppenstufen so flach sind

Nicht nur im Innenhof der Castelli, sondern insgesamt in den historischen Altstädten Apuliens hab ich mich schon wiederholt schwarz geärgert über die vermaledeiten Treppenstufen. Die sind nicht nur materialbedingt rutschig, sondern auch oft extrem flach. Nun mag ich zwar grundsätzlich Treppen nicht so gerne. Doch mit halbwegs genormten Stufen komm ich trotz Problemknien ganz gut klar. Die flachen Treppenstufen allerdings sind für mich jedes Mal eine Herausforderung. Unter anderem auch deshalb, weil man davon mehr braucht, um den gleichen Höhenunterschied zu bewältigen, als mit ganz normal hohen Stufen.

Seit ich an der Besichtigung der Stadt unter der Stadt teilgenommen habe, weiß ich jetzt aber immerhin, warum antike Treppen so beschaffen sind. Die sind nämlich nicht auf menschliche Füße, sondern auf tierische Hufe ausgelegt.  Ja, Tatsache, früher ritt man auf dem Pferd bis ins hochherrschaftliche Obergeschoss. Damit die Hottehüs sich nicht die Beine brachen, mussten die Stufen in den Städten und Burgen also entsprechend niedrig oder flach und dafür tiefer ausfallen, als wir das von Treppen gewohnt sind. Nicht, dass es für mich körperlich einen Unterschied macht, für die Knie ist das immer noch unangenehm, aber ich steh diesen verhassten Flachstufen nun etwas friedvoller gegenüber.

Warum die Wehrtürme des Kastells in Stadtrichtung weisen

Ein spannender Teil Geschichte. Das Castello Svevo di Bari steht beinah seit Jahr und Tag an der immer gleichen Stelle – trotz, dass es mehrfach abgebrannt ist, wieder auf- und weiter ausgebaut wurde. Je nach Besatzer bzw. Herrscher und deren Ansprüchen, die von einem Wehrbau bis schließlich zu einem Wohnschloss reichten und variierten. Natürlich spielte auch die Weiterentwicklung eine Rolle: Wissen über Statik, Kriegsführung und moderneres Kriegs- bzw. Verteidigungsgerät verlangten nach Modifizierungen am Bau. Zu Zeiten, zu denen man sich noch mit heißem Teer gegen mögliche Eindringlinge wehrte, die sich die Mauern emporarbeiteten oder brennende Pfeile auf sie hinab schoss, machte es Sinn, dass die Verteidigungstürme gerade gebaut waren. Später dann wurden die Türme und die Wehrmauern schräg zulaufend verstärkt. Warum? Damit konnte man vermeiden, dass, wer die Burg stürme wollte, sich mit Leitern Zugang verschaffen konnte.

Castello Svevo in Bari

Viel spannender ist aber, weshalb diese Defensivverteidigung im speziellen Fall des Castello Svevo in Stadtrichtung zeigt. Wäre die Burg ein Wehr gegen Angreifer vom Meer, würden derlei Verstärkungen doch in Richtung der Adria zeigen? Stimmt. Dass das hier nicht der Fall ist, liegt daran, dass das Kastell seine Bewohner oder gar die Stadtbevölkerung überhaupt nicht vor Angreifern, die übers Meer hätten kommen können, schützen sollte, sondern tatsächlich gegen die Baresen. Die waren nämlich mit einigen ihrer Herrscher, allem voran mit den Normannen, so gar nicht glücklich und vor allem mit deren Politik nicht. Besonders dann, wenn Steuern für Händler erhöht wurden, wurden die Baresen aufmüpfig und revoltierten dann auch schon mal mit Fackeln, Mistgabeln und allem anderen, was man als gemeines Fußvolk halt so zur Waffe umfunktionieren kann, gern gegen die “da oben”. Diese ungewöhnliche Eigenschaft des Castello ist auch in der Tatsache belegt, dass der Eingang zur Burg erst bei Einzug der Bona Sforza auf die Seite verlegt wurde, die in Richtung Stadt weist. Eine Öffnung hin zur Bevölkerung – sowohl wörtlich, als auch im übertragenen Sinne.

Was das Castello Svevo mit der Bauweise der Häuser in Bari Vecchia zu tun hat

Wer die Häuserbauweise in Bari Vecchia aufmerksam betrachtet, wird 2 Dinge bemerken:
1.) Auch viele Wohnhäuser verfügen über ein schräges Fundament, so wie das Castello, und
2.) sie sind alle eher hoch als breit, also in Turmform, gebaut.

Das schräge Gemäuer am Erdgeschoss der alten Häuser in Bari Vecchia diente, anders als bei der Burg, eher weniger der Verteidigung gegen mögliche Eindringlinge. Vielmehr geht es bei dieser baulichen Maßnahme um Stabilität. Denn – und hier kommt die zweite Hausbaucharakteristik ins Spiel – dadurch, dass die Häuser turmartig gebaut sind, müssen sie etwas breiter gefußt sein. Damit die Turmhäuser nicht umfallen, wurde also einerseits das Fundament verstärkt, andererseits entweder Haus an Haus oder Palazzi mit mehreren Wohneinheiten um einen Innenhof herum gebaut.

Aber warum überhaupt haben die Baresen von jeher in die Höhe gebaut? Dieser Architektur liegt eine eigentlich ganz einfache Logik zugrunde. Die Wohnbereiche wurden auf vier Stockwerken verteilt. Dabei lag in der Regel der Schlafbereich im dritten und die Küche im vierten und letzten Stock. Warum? Weil man seinerzeit noch mit offenem Feuer gekocht hat und da reicht ein Funkenschlag, damit die Bude in Flammen steht. Dass sich ausgerechnet die Küche im vierten Stockwerk befand und befindet ist also der Logik geschuldet, dass, wenn es denn zu einem Brand käme, man nach unten weg noch problemlos flüchten kann und im Zweifelsfall nur die Küche bzw. das eine Stockwerk abbrennen würde, nicht das komplette Gebäude.

Dass der Eingang der Häuser und Palazzi von eindrucksvollen, hohen Toren geziert wird, hat im übrigen ebenfalls eine ganz logische Begründung: Man ritt seinerzeit nämlich hoch zu Ross in die Innenhöfe. Denn im Erdgeschoss befanden sich in aller Regel die Stallungen. Man brauchte also nicht erst absteigen, bevor man seine Nachbarn besuchte.

Fazit zu Bari Sotterranea

Alles im allem war für mich die Führung durch die begehbaren Stadteile unterhalb der Altstadt von Bari eine echt lehrreiche Veranstaltung. Ich hab viel für mich Neues über meine Wahlheimat gelernt und bin immer noch begeistert von einzelnen Erkenntnissen, etwa,
• dass die Ur-Baresen unterhalb des Meeresspiegels gelebt haben (was natürlich nicht unwesentlich auch dessen rapiden Anstieg in den vergangenen Jahrhunderten geschuldet ist),
• dass die Grundform von Bari Vecchia einem Schiffsbug ähnelt, weshalb man lange Zeit vermutete, der Name Bari würde sich vom altgriechischen Wort für Bug ableiten,
• dass früher an Gemeinschaftsholzöfen gekocht und gebacken wurde,
• dass unter der heutigen Kirche San Sabino ein halbes Stadtviertel Platz gefunden hat, hier sind Überreste von römischen Marktplätzen, Mosaikböden und Zisternen von Kirchbauten und ein noch älterer Friedhof ausgegraben worden,
• dass die ungeliebten Herrscher sich vor den Einwohnern durch Verstärkungen am Kastell schützen mussten, und auch
• dass Treppen und Hauseingänge Pferde- und Vehikel freundlich designt und konstruiert wurden.

Stadt unter der Stadt - Gemeinschaftsofen Palazzo Simi
An solchen Gemeinschaftsöfen haben in der Vergangenheit ganze Straßenzüge in Bari Vecchia Brot gebacken und gekocht. Noch heute sind einige davon in Gebrauch.

Ich wäre unglaublich neugierig, mehr von der Stadt unter der Stadt sehen zu können. Leider ist das aus erwähnten Gründen ja nicht möglich. Vielleicht gibt es irgendwann wenigstens die technologischen Möglichkeiten, den Verlauf und Aufbau der ursprünglichen, unterirdischen Städte als Hologramme oder 3D-Modell nachzuempfinden. Fände ich jedenfalls super spannend…

8 Comments

  1. Hallo Julia,

    Von Venedig, Florenz und Neapel gibt’s ja inzwischen diese hologrammäßigen 3-D-Touren (da kam letztes Wochenende was im Fernsehen, echt irre, klasse!), das könnte ich mir vorstellen, dass für Bari irgendwann auch so etwas gemacht wird.

    Ich finde solche Orte wie Bari mit der reichen Geschichte unheimlich interessant. In Neapel habe ich letzten Sommer eine Führung durch den Untergrund mitgemacht. Dort ist das wegen des Vulkan-Gesteins ja speziell, in Bari ist das natürlich anders. Bari würde ich auch gerne mal besser kennen lernen. Und das unterirdische Bari würde ich so gut es geht auf eigene Faust erkunden wollen. Klasse Tipp!

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Hi Barbara, ja ich hab mir das damals in Napoli entgehen lassen, mir das unterirdisch anzusehen. Schön blöd. Vielleicht komm ich irgendwann ja nochmal dazu, das nachzuholen. War sicher spannend, oder?
      Danke für den lieben Kommentar. Ich denke auch, mit ein bisschen Background-Wissen, kann man die “Sotterranea”-Tour in Bari sehr gut auch auf eigene Faust unternehmen. Die wichtigsten Stationen kennst du ja nun und musst eigentlich nur noch deinen Flug buchen… 😉 LG Julia

  2. Wow wie cool! Davon hab ich ja noch nie gehört. Solche “verborgenen“ alte Stellen finde ich immer sehr spannend. Ziehen mich magisch an 😉

    • Oh ja, ich auch. …ich hab über 2 Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass es in Bari so etwas gibt. Also, bestimmte Krypten und so waren mir wohl bekannt, aber dass es eine unterirdische (leider ja nicht begehbare) Verbindung zwischen den einzelnen unterirdischen Ausgrabungen gibt, war mir nicht bekannt. Dank der Archäologin konnt ich halt auch unglaublich viel Neues lernen, was mir sonst wahrscheinlich bis heute nicht klar wäre.

  3. Solche unterirdischen historischen Bauten sind immer ein wahrer Touristenmagnet. Die Verfahrensweise mit dem Überbauen älterer Strukturen wurde wohl weltweit so gehandhabt – in den unterschiedlichsten Ländern ist das zu beobachten. Danke für den Reisetipp!

    • Sehr gerne. 😉 Wer sich für Kultur und Geschichte interessiert, ist damit echt gut beraten. Ich finde es nur schade, dass sie die geführte Variante (bisher) nur auf Italienisch anbieten. Sie tun sich damit eigentlich selbst keinen Gefallen. Aber zum Glück kann man sie in diesem Fall ja auch auf eigene Faust erkunden. 🙂

  4. Das waren sicher sehr interessante und vorallem historischen Einblicke in die Stadt von damals.
    Ich bin immer etwas zwiegespalten, einerseits benötigen wir diese historischen Daten und sollten sie dringend erhalten, andererseits aber haben wir aktuell soviele Baustellen, an denen wir dringend sinnvoll Geld brauchen.
    Irgendwie schlagen bei solchen archeologischen Sanierungen immer zwei Herzen in meiner Brust.

    Liebe Grüße, Katja

    • Hm, ich versteh nicht ganz, worauf du dich mit den Baustellen und dem Geld genau beziehst. Denn die Gelder kommen ja jeweils aus unterschiedlichen Resorts. Und sagen wir mal so: In Italien ist eher die Frage, wo die Gelder versickern, bevor sie ihren Zielort erreichen. Und so lange man da keine Antwort / Lösung für hat, braucht man über die Verteilung von Haushalten gar nicht erst nachzudenken. 😉 LG Julia

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