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Was bedeutet DOC bei Wein oder DOP bei Käse? Ein echter Italienfan kann keine “italienische Woche” im Supermarkt ignorieren, ohne echte, italienische Produkte zu kaufen. Oder zumindest das, was einem als “echte italienische Produkte” angeboten wird. Denn nicht selten sind die eher Abkupferungen italienischer Originale. Dabei ist es gar nicht schwer, wirkliche Produkte aus Italien zu erkennen. Diese werden nämlich deutlich sichtbar markiert. Mit Abkürzungen, die die italienische Herkunft des gerade gekauften Parmesan oder Weines bekunden.  DOC, DOCG oder DOP sind dabei wohl die bekanntesten. Warum schreiben Italiener überhaupt DOC auf Wein und Co.? Italiener sind stolz auf ihre Produkte. Sind stolz auf ihr Handwerk. Sind stolz auf ihre Produkte. Egal, ob es sich dabei um Design handelt oder um “Handfesteres”. Das Käsehandwerk gehört da genauso zu, wie die Produktion von Wein. Nicht umsonst gibt es hier noch immer kleine Bottegas, Caseifici, in denen man frischen, selbst gemachten Käse direkt…

Basilikumlikör all’alberobellese Basilikum ist voll im Trend. Da gibt es beim Eiscafé Zitroneneis mit Basilikum oder gleich Basilikumeis. Im traditionellen Pesto alla genovese ist Basilikum die Grundzutat, die Caprese funktioniert ebenso nur mit Basilikum. Frisches Basilikum hat einen sehr angenehmen, süßlichen Geschmack mit einer etwas pikanten, pfeffrigen Note im Abgang. Ein guter Grund, dieses leckere Gewürzkraut mal als Basis für einen selbstgemachten Likör zu verwenden. Das folgende Rezept habe ich für euch aus dem nahegelegenen Alberobello mitgebracht und dachte, es macht sich doch super gut in einer Reihe mit meinem Rezept für selbstgemachten Limoncello und dem kürzlich vorgestellten Minzlikör. Für den Basilikumlikör braucht ihr allerdings etwas mehr Geduld. Und steht ggf. wieder vor dem Alkoholbeschaffungsproblem. Ich habe meinen letzten Alkoholkauf 50:50 auf Minze und Basilikum aufgeteilt. Weil ich erstens selbst nicht täglich Likör süffel und zweitens, weil ich erstmal antesten wollte. Bis auf die grundlegende Farbe haben aber Basilikumlikör und…

Rezept für Minzlikör – inspiriert von einem Likörrezept aus Alberobello Wenn ihr auch so begeisterte Minzefans seid, wie ich, dann hab ich hier genau das richtige für euch. Ich selbst steh ja total auf Minze und koche mir besonders im Sommer wahnsinnig gerne Minztee auf, den ich dann abkühlen lasse und im Kühlschrank dann mehrere Stunden erkalten lasse. Finde ich herrlich erfrischend. Erst recht bei apulischen Hochsommertemperaturen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch in Alberobello dann ein Rezept für Basilikumlikör mitgebracht habe – das gibt es demnächst an dieser Stelle -, kam mir spontan die Idee: Warum nicht das Ganze mal mit Minze probieren. Also ging es ab in den Supermarkt, wo ich in Alkohol und Minze investierte, um euch nun das Ergebnis präsentieren zu können! Die Zutaten für Minzlikör: Ich wollte nicht übertreiben und erstmal testen, wie das Ergebnis wird, deshalb habe ich nur etwa 0,7 l Minzlikör zubereitet.…

Es war mehr oder weniger Zufall, dass ich ein paar Tage vor dem 12. August auf die kleinen Plakate aufmerksam wurde, die überall in Termoli verteilt waren: Weinprobe im Kastell! Unter dem Motto “Castello DiVino”. (Ich bin ja großer Fan von Wortspielen, wahrscheinlich stach mir das Plakat auch deshalb ins Auge… 🙂 ) An vier Stationen gab es verschiedene Weine zu probieren. Die weißen am Anfang, dann gings weiter zum Rosé, dann gab’s zwei Tische an denen Rotweine serviert wurden – angefangen mit den leichten, fruchtigen bis zu den schweren. Pro Person kostete der Spaß gerade mal 7 Euro für die man das Glas geschenkt bekam und 7 Weine probieren durfte. Nach jedem probierten Wein wurde auf einem kleinen Kärtchen ein Kreuzchen gemacht. Wenn die 7 voll waren war man es entweder selbst auch oder man musste sich eben nochmal eine Karte kaufen. 😀 Wir haben’s bei einer Runde belassen.…

Als mein Freund zuletzt einmal länger hier war, haben wir spontan beschlossen, als Geburtstagsgeschenke für meine Schwester und den Freund meiner Mutter, hausgemachten Limoncello herzustellen. In Italien lässt sich der dazu benötigte hochprozentige Alkohol ganz einfach im Laden kaufen. Bei uns gestaltet sich die Sache etwas komplizierter: Apotheke: Geht, darf dort aber nur in geringen Mengen abgegeben werden und kostet daran gemessen schlichtweg unverschämt viel. Import: Wäre möglich gewesen, aber das geht wiederum nicht, wenn man nur mit Handgepäck reist und hätte geplant sein müssen. So spontan war damit also auch nichts. Was bleibt? Internet! Ich habe also eine Flasche (1 Liter) reinen Alkohols – also, 100%-igen gibt es ja nun nicht, aber den reinsten, den man eben so kriegen kann – im Netz bestellt. Innerhalb weniger Tage war der 96%-ige Weingeist dann da und wir konnten uns ans Werk machen. Da…