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Ich steh ja auf persönliche Geschichten und Erfahrungsberichte. Deshalb freue ich mich über alle, die sich geduldig meinem Fragenbombardement zu ihrer Auswandererstory stellen. Die sich die Zeit nehmen, mir zu antworten. Die ihre Erlebnisse mit mir – und nicht zuletzt auch mit  euch – teilen. Darum ist es mir ein Fest, hier eine weitere Auswanderin vorstellen zu können, die mich, uns, euch für einen Augenblick an ihrem Leben teilhaben lassen: Auswanderer-Interview mit Susanne Susanne hat es Anfang der 2000er Jahre gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer freiberuflichen Arbeit als Drehbuchautorin (toller Beruf!) in die Nähe von Rom verschlagen. Ursprünglich kommt sie aus der Stadt, die scherzhaft als die nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird: Minga. Oder für alle Leser von nördlich des Weißwurstäquators: München. Wollen wir doch mal sehen, ob Susanne diesen Schritt ins Eqizentrum des italienischen Stiefels bereut oder ob sie glücklich ist mit ihrer Entscheidung. Was war der Stein des Anstoßes nach Italien…

Eins kann ich vorab schon mal sagen: Nachdem Angelika im Interview eher meine Zweifel bedient hat, liegt bei Catherine der Fokus sehr viel mehr auf den positiven Aspekten, die das Abenteuer Auswanderung so mit sich bringt. Und das wiederum schafft bei mir auf der Gefühlsebene eine gute Balance. Schon krass, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. 🙂 Aber lest (und urteilt) selbst: Auswanderer-Interview mit Catherine Catherine kommt witziger Weise gar nicht von so weit weg von mir, aus Wiesbaden. 2013 hat sie den endgültigen Schritt nach Italien unternommen, ist zuerst nach Massa (Toskana), dann weiter nach Genua (Ligurien) gezogen. Auch in unserer Berufswahl (oder in meinem Fall wohl eher noch Vorstellung) sind wir uns ähnlich: Sie war Gymnasiallehrerin für Deutsch und Englisch (meine Studienfächer in der Linguistik) und arbeitet heute als Sprachentrainerin (was ich mir als zweites Standbein auch überlege), Übersetzerin (yup, ich auch), Texterin (ebenfalls) und Coach (ma’ gucken,…

Da für mich selbst ja bald der Schritt ansteht, dachte ich, es kann ja nicht schaden, sich vor dem Auswandern noch ein paar Tipps einzuholen. Und weil ich als Redakteurin naturgemäß mit einer (un-) gesunden Portion Neugier gesegnet bin, habe ich zu diesem Zweck einfach mal ein, zwei “Exildeutsche” befragt. Hier also mein Auswanderer-Interview mit Angelika aus Borkum. Angelika ist 1994 mit 26 Jahren in die Toskana (Pescia) ausgewandert. Ich wollte von ihr wissen, wie es dazu kam, was sie dort hält und wo sie den Unterschied der Kulturen am deutlichsten spürt. Das sind ihre Antworten: Warum bist Du damals nach Italien gezogen?  Wegen meinem Ex-Mann. Der Klassiker,  die Liebe. Wie lange hast Du gebraucht, um Dich einzuleben? Etwa ein Jahr. Was war die größte Hürde, die es bei der Auswanderung zu überwinden galt? Eigentlich keine . Mit welchen Erwartungen bist Du nach Italien? Welche davon wurden enttäuscht, welche erfüllt?…