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Italienische Schokolade D.O.C. in Bari In meinen Reiseplänen für 2018 habe ich als Hauptziel den Besuch der Schokoladenmesse in Perugia angegeben. Die findet im Oktober statt. Weils bis dahin aber noch ein gutes Weilchen dauert, habe ich mich nicht zwei Mal bitten lassen, als ich vom Festa del Cioccolato in Bari gelesen hab. Eine ganze Woche (okay, genau genommen 6 Tage) stand die Eingangszone zur Altstadt Bari Vecchia auf der Piazza Ferrarese im Zeichen handgemachter Schokolade! Vom 9. bis 14. Februar fand in Bari die Schokoladenwoche statt. Chocolatiers aus ganz Italien präsentierten und verkauften ihre süße Handwerkskunst an ansprechend gestalteten Ständen. Organisiert wurde die Schokowoche in Bari vom Nationalverband italienischer Chocolatiers “Choco Amore”. Wofür stehen die Chocolatiers von “Choco Amore”? Wie man am Namen des Verbandes unschwer erkennen kann, geht es den Schokohandwerkern um die Liebe zur Schokolade. Es geht darum, dem Verbraucher handgemachte italienische Schokolade statt industriell hergestellter schmackhaft…

(Mein) 1. Bloggertreffen von Travel365 in Igea Marina [2/3] – SEO und Süßes Der zweite Tag beim Bloggertreffen in Igea Marina war zweigeteilt. Morgens ging es mehr oder weniger sachlich zu. Marketing und SEO stand auf dem Plan. Dafür haben wir uns im Eingangsbereich des Hotel San Salvador getroffen, wo die kleine Lounge mit wenigen Handgriffen in einen Vortragssaal verwandelt wurde. Für mich war dieser Teil des Events mit der spannendste, denn mein Italienischverständnis wurde nun mal so richtig auf die Probe gestellt. Blogmonetarisierung und Suchmaschinenoptimierung auf italienisch Nachdem wir am Vorabend noch um Pünktlichkeit gebeten wurden … Ich: Deutsche Pünktlichkeit oder italienische? Vito: Schweizerische! … ging es dann mit dem italienischen Verständnis von 9.00 Uhr morgens, also etwa gegen halb zehn, los. Zunächst hat uns eine der erfolgreichsten Reisebloggerinnen aus Italien hilfreiche Tipps vermittelt, wie man sich das Reisen sponsorn lassen kann, wie man an Kooperationen und Affiliates kommt…

In Bezug auf meinen letzten Post zu der lebendigen Fischerei in Termoli, bzw. zu der verspeisten Frittura, ist mir noch ein kleiner Schwank eingefallen, den es zu erzählen lohnt. Bei meinem mittlerweile vorletzten Besuch in Süditalien, aßen wir das erste Mal die Frittura aus dem gleichen kleinen Laden, den wir auch letztes Mal frequentiert haben. Damals kam es zu einem kleinen Missverständnis. Der Laden ist nicht besonders groß, es stehen sechs oder acht kleine Tische darin, am Ende des Raumes die Ladentheke, in der die Fischgerichte ausgelegt sind. Zumindest die, die man kalt essen kann. Die Frittura wird dahinter in der Küche natürlich frisch zubereitet. In der Theke liegen Polposalat, marinierte Sardellen, gefüllte Tintenfische und Fischpolpette aus. Jedenfalls war der Laden sonntags abends gut gefüllt, circa eine halbe Stunde vor Ladenschluss. Es war die erste Zeit in Richtung Sommer, warm und die Leute sind viel und lange auf der Straße…

Eine der Gegebenheiten einer Fernbeziehung, in der man mehr Zeit mit Warten verbringt als mit Zusammensein ist der, dass man an die wenigen Momenten, die man zu zweit verbringt sehr oft denkt. Es bleibt einem ja auch kaum etwas anderes übrig, als in den wenigen, dafür intensiveren Erinnerungen zu schwelgen, die man hat. Zum Beispiel erinnere ich eine Situation, als mein Freund so circa das zweite Mal zu mir kam, dass wir geskyped haben und er sagte: “Dann gehen wir aus, so richtig romantisch essen… Du suchst das Restaurant aus, Du kennst dich ja in deiner Stadt aus…” Ich musste erstmal überlegen. Zwar ist meine Stadt groß genug, dass verschiedenste Restaurants zu finden sind, auch ein, zwei Franzosen, Spanier, Marokkaner, Inder. Aber sie ist eben auch klein genug, als dass diese “Exoten” nicht an der Tagesordnung sind und dann kommen noch persönliche Präferenzen dazu. Ich esse zum Beispiel nicht gerne…

Wie in jeder Beziehung, kommt auch bei Fernbeziehungen irgendwann der Punkt, an dem man seinen Partner der Familie vorstellt. Bei mir gestaltet sich dies durch mehrere Komponenten einigermaßen … nun … nennen wir es: interessant. Meine Eltern sind geschieden Das heißt, es stehen nicht nur ein Familienbesuch, sondern gleich zwei auf dem Programm. Trotz italienischer Wurzeln spricht in meiner Familie keiner mehr Italienisch Da mein Herzallerliebster allerdings auch kein Deutsch spricht, bin ich mehr oder minder in der Übersetzerrolle, was Gespräche recht langatmig und bisweilen anstrengend macht. Meine Mutter Wir “wollten” also zu meiner Mutter fahren. Nach mehreren Telefonaten darüber, wann – also, Tag, Uhrzeit, etc. – und wie – Zug- bzw. wo – welcher Bahnhof -, war eigentlich soweit alles geplant, getimed und abgestimmt. Wie Mütter – oder zumindest meine – aber nun einmal so sind, sind sie eben auch immer um das Wohlergehen besorgt. Also konnte meine Mutter…

Italiener und ihr Kult um die Mutter ist legendär. Selbst wenn sich längst abgenabelt wurde: Auf ‘Mamma’ lässt kein Italiener was kommen. (Tatsächlich gibt es auch kaum Beleidigungen gegen die Mutter des anderen, höchstens in indirekter Form, wenn man jemanden als ‘figlio di putana’ beleidigt. Ein deutsches ‘ich f*cke deine Mutter’ gibt es dagegen nicht. Dafür muss im Italienischen die Schwester herhalten. Auch wenn es keine gibt. Aber dazu in Kürze in einem anderen Beitrag mehr.) Ich erinnere mich an einige Gespräche mit meinem Partner vor Weihnachten, darüber, dass meine Angst – oder besser gesagt, Ehrfurcht – vor seiner Mutter ja angeblich unbegründet sei. Nun ja. Wenn er das sagt… Aber seien wir ehrlich: Das erste Mal die potentielle Schwiegerelternschaft zu treffen ist (zumindest im Vorfeld) für niemanden ein Vergnügen. Tja, bei italienischen Müttern potenziert sich dieses mulmige, flaue Gefühl in der Magengegend nochmal ums – gefühlt – Hundertfache. Was…