Italien und ich

In Bezug auf meinen letzten Post zu der lebendigen Fischerei in Termoli, bzw. zu der verspeisten Frittura, ist mir noch ein kleiner Schwank eingefallen, den es zu erzählen lohnt. Bei meinem mittlerweile vorletzten Besuch in Süditalien, aßen wir das erste Mal die Frittura aus dem gleichen kleinen Laden, den wir auch letztes Mal frequentiert haben. Damals kam es zu einem kleinen Missverständnis. Der Laden ist nicht besonders groß, es stehen sechs oder acht kleine Tische darin, am Ende des Raumes die Ladentheke, in der die Fischgerichte ausgelegt sind. Zumindest die, die man kalt essen kann. Die Frittura wird dahinter in der Küche natürlich frisch zubereitet. In der Theke liegen Polposalat, marinierte Sardellen, gefüllte Tintenfische und Fischpolpette aus. Jedenfalls war der Laden sonntags abends gut gefüllt, circa eine halbe Stunde vor Ladenschluss. Es war die erste Zeit in Richtung Sommer, warm und die Leute sind viel und lange auf der Straße…

Fisch, ganz frisch.

Ich bin ja nun schon wieder einige Tage am Countdown zählen, bis ich endlich das nächste Mal in den Flieger steigen werde, um meinen…

Griff an die rechte Brust zum Abwehren von Unglück

Aberglaube all’italiana

Dass es ausgerechent im erzkatholischen Italien so eine weit verbreitete Kultur des Aberglaubens gibt, ist immer wieder zwar auch ironisch, aber auch spannend zu…