Italien und ich

Die Sprache ist einer der für mich faszinierendsten Faktoren an Italien. Gut, zugegeben, ich hab eben auch ein Sprachfaible. Italienisch aber ist nicht nur eine der ältesten und originärsten europäischen Sprachen, sie bietet als Lateinableger vor allem für den gemeinen Germanen so einige Stolperfallen. Und ja, ich trete mit zuverlässiger Regelmäßigkeit hinein. Besonders bei Redewendungen oder bei Konstruktionen, die man einfach häufig benutzt, kann es bisweilen fatal werden, diese eins-zu-eins zu übersetzen. So klopft man in Italien nicht auf Holz (*bussare legno), sondern berührt Eisen (toccare ferro). Und die Kirschen, die aus Nachbars Garten schmecken auch nur den Deutschen besser (*le ciliegie del vicino gustano meglio (ok, das tut selbst mir ein bisschen in den Ohren weh)). Die Italiener halten’s, wie die Engländer oder Amerikaner eher mit dem grüneren Gras (l’erba del vicino è sempre più verde). Aber gut, Redewendungen sind feste Konstruktionen. Das muss man einfach auswendig lernen. Da…

Kaffeemaschine Bialetti weiß

Die Kaffeefalle

Eine der Dinge, die ich als bekennende Kaffeeliebhaberin an Italien besonders zu schätzen weiß, ist die Kaffeekultur. Kaffee trinkt man dort zu nahezu jeder…